Tabelle VII.
(Bei von Toll Tabelle B.)
Die Herren, Freiherren und Grafen von Wrangel von Addinal.
Naturalisirt und introdncirt als Freiherren unter Nr. 199, als Grafen unterNr 37 (f aus), gegenwärtig in Neu-Sommerhusen, Sompä, Uhhe, Terrafer und
in Russland.
Der Stammvater dieses Zweiges ist
1. Hermann von Wrangel
(IIA 66), Sohn von Hans (IIA 60), Erblierr auf Addinal und Kattel, war 1642 Landrath,1647 schwedischer Kapitän.
Aus seinem Leben ist uns nur bekannt, dass er oftmals in Grenzstreitigkeiten alsConnnissar hat fungiren müssen, aber auch selbst in Grenzstreitigkeiten gerieth. Sobefand er sich am 19. Juli 1636 unter den Commissarien, welche bei der Grenzbestim-mung zwischen Wannamois und Arisal zu Tois thätig waren. Hierbei musste sein Vater,der „alte" Hans von Wrangel, über frühere Grenzen einen Eid ablegen. AehnlicheGrenzregulirungen fanden 1642 und später am 18. Mai 1647 statt; das letztere Malwegen der Grenze zwischen den Dörfern Peschküll, den Brederoden Erben gehörig,und Kattel, dem Hermann von Wrangel gehörig. 1 )
Am 12. Juli 1647 donirte die Königin Christine von Schweden den schwedischenKapitän Hermann von Wrangel auf Addinal einen der Krone zustehenden und aufdem Dom zu ßeval zwischen des verstorbenen Friedrich Valesten und Thomas Wich-mann Wohnhäusern belegenen Platz, auf welchem ein Goldschmied, Kam ens LudwigWachmann, bisher seine Wohnung gehabt; Hermann erhält den Platz, der 12 Fadenin der Länge und 7V 2 Faden in der Breite xunfasst, für sich und seine Erben ange-wiesen. 2 )
Im Jahre 1653 betheiligte er sich bei der Klage der Gebrüder Fabian und Hansvon Wrangel auf Jesse gegen Rötger von Piesenhausen auf Karoll wegen Verweigerung
1) von Toll, Brief!. II. 1, p. 580, Hr. 601.
-) von Toll, Urk. zu Familien-Nachrichten.
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