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mäss bestattet. Am 16. August wurde sein Tod von der Kanzel zu Torgau, wo er einige.Jahre gewohnt, abgekündigt. In Hänichen soll ihm ein Leichenstein gesetzt worden sein,der 1867 aber nicht mehr vorhanden war.
Er liinterliess eine Wittwe Kegina Dorothea Börnerin, mit welcher er vier Söhne:Carl Heinrich (3), Friedrich Adolf (4), Johann (August (5), Peter Samuel (7) und zweiTöchter hatte:
1. Eleonore Luise (6) 1 ) wurde zu Eutritzsch bei Leipzig am 19. Juli 1765getauft, starb aber kurz danach, denn sie wurde schon am 25. Juli desselbenJahres zu Eutritzsch begraben.
2. Tochter (8), lebte um 1794 in Stockholm. 2 )
4.. 5. Friedrich Adolf und Johann August von Wrangel, Freiherren zu Lindeherg,
Zwillinge, geboren 1763, traten 1775 im Potsdamer Waisenhause bei den Kadetten ein.
Nach den Akten des Kadettencorps ist Johann August, Freiherr, in Eutritzschbei Leipzig geboren, am 13. Februar 1775 in das Kadettencorps aufgenommen worden, ver-starb aber hier schon am 4. April 1775 an der Schwindsucht.
6. Peter Samuel von Wrangel, Freiherr zu Lindeherg,
wurde 1765 geboren und 1774 im grossen Potsdamer Waisenhause bei den Kadettenaufgenommen, lebte noch im Juni 1775 daselbst, ist aber nicht Offizier geworden.
3. Carl Heinrieh von Wrangel, Freiherr zu Lindeherg,
Sohn des Peter Andersson (2), wurde am 19. September 1761 zu Eutritzsch bei Leipziggetauft und am 26. Februar- 1772 dem königlichen Kadettencorps in Berlin zugetheilt.Wenn daher der niederländische General Wilhelm Freiherr von Wrangel seinenVater Carl, wie es auch in den Kirchenzeugnissen vonWychen angegeben, als am 16. August1761 in „Stockholm" geboren anführt, so könnte der letztere „Carl" nicht identischsein mit dem unter 3 genannten Carl Heinrich. Es wäre daher möglich, dass Carl beiseiner Trauaufnahme im allgemeinen nur den Geburtsort „Stockholm" angegeben, wo seineVorfahren herstammen, und dass solches auch in seinem Todesattest beibehalten wordenist. Die Geburt des Carl in „Stockholm" hat durch die genaueste Recherche in dendortigen Kirchenlisten und bei dem Ritterhause nicht festgestellt werden können. Wäreer in Stockholm geboren, so hätten sich dort jedenfalls die bezüglichen Notizen findenmüssen. Es wird daher die vorhin angedeutete Vermuthung nur bestärkt.
Carl Heinrich von Wrangel wurde am 3. März 1778 dem preussischen Infanterie-Regiment Graf Anhalt (Nr. 43) in Liegnitz zugetheilt; am 10. September 1781 wurde erFähnrich und am 30. April 1786 Secondelieutenant. 1789 zum Infanterie-Bataillon vonTroschke (Nr. 50) versetzt, nahm er nach einer Dienstzeit von 14 Jahren 5 Monaten am20. August 1791 seinen Abschied aus der königlich preussischen Armee, gegen einenRevers, den er am 12. September 1791 zu Berlin ausstellte.
1) K.-B. Eutritzsch.
2 ) Stammbuch des Bruders Carl Freiherr von Wrangel.