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Forschungen ergaben, dass ein ,,Peter von Wrangel" dort überhaupt nicht vorkommt,wohl aber ein „Näs, Näss", oder Neetz, welches Arvid Hermann Freiherr vonWrangel zu Lindeberg (VIA 12) 1790 besass, und dass mit „Holm" „Sperlings ho Im"gemeint sein könne, welches zuletzt dem schwedischen General und Domherrn zu Havelberg,Baron Georg Gustav von Wrangel (YH 30) gehörte. Nach dem vorliegenden Materialhatte dieser letztere mit seiner ersten Gemahlin, Dorothea Albertine von Barnewitz, dieletzte ihres Familiengeschlechts in Mecklenburg, Nachkommen, die aber nirgends genanntwerden und auch in Schweden unbekannt geblieben sind, und welche nach Deutschland ge-gangen sein sollen. Sie starb 1761 in Stockholm, wohin ihr Ehemann nach Erledigungseines Postens in Hamburg zurückgekehrt. Es ist daher wohl möglich, dass sie bei derGeburt eines Kindes gestorben ist, 4 welches im Hinblick auf das Datum und auf die inden niederländischen Kirchenbüchern gegebenen Notizen, Carl Baron von Wrangel, derVater des General Wilhelm von Wrangel gewesen sein könnte; allein hiergegen sprechenwieder die Umstände, dass Georg Gustav von Wrangel aus dem Hause Addinalwar mid ein ganz anderes Wappen führte als Carl seinem Sohne, dem General Wilhelm,hinterlassen, und auch dass Carl sich stets Freiherr zu Lindeberg unterschrieben hat.
Nachdem alle diese Forschungen fehlgeschlagen, selbst die umfassendsten Anfragenim Haupt-Staatsarchiv zu Dresden, dem geheimen Staatsarchiv zu Berlin, dem Provinzial-arcliiv zu Magdeburg, dem königlichen Kammergericht zu Berlin, dem Oberlandesgerichtzu Naumburg an der Saale, dem Stadtarchiv zu Leipzig zu keinem Resultate geführt,wurden nochmals Nachforschungen in Schweden veranlasst und lief von dort die Antwortein: „dass der niederländische Zweig ganz gewiss nicht von dem Zweige von Lindebergabstamme; es seien alle Handlungen in Säby durchgegangen und es sei jedes Glied dieserFamilie sehr gut bekannt. Die einzige Person, von dem der Vater des Generals Wilhelm,Freiherr Carl von Wrangel, abstammen könne, sei der Freiherr Erich vonWrangel (VIA 11), der in Hamburg 1760 gestorben ist. Allein nach dem zu Säby be-findlichen Original-Erbdokument ist dieser ohne Leibeserben zu hinterlassen gestorben, unddeswegen von seinem Bruder in Schweden beerbt worden." Nun hatten zwar die BrüderErich und Arvid Hermann, welch letzterer Näs besass, noch einen dritten Bruder CarlOtto von Wrangel, Freiherr zu Lindeberg, allein bei demselben ist der Geburts-und Sterbetag ein anderer, als bei dem gewesenen Kadetten Carl Heinrich Baron vonWrangel angegeben ist.
Dennoch müssen wir bei dem Hause Lindeberg stehen bleiben, weil es mehrwie wahrscheinlich ist, dass die Abkunft des Generals Wilhelm von dort abzuleiten ist.Auffallend ist, dass der Zweig Peter (Andersson) Freiherrn von Wrangel sich nachder Lausitz und Sachsen begeben hat, und liegt die Annahme nahe, dass irgend welcheFamilienbeziehungen zwischen diesem und Erich I. Freiherr von Wrangel (WA 4)zu Säby stattgefunden haben und Peter (Andersson), um seine Ansprüche auf die Güternicht fallen zu lassen, die Betitelung Freiherr zu Holm (soll Hühl sein) und Näsbeibehielt.
Dieser Erich I. Freiherr von Wrangel zu Lindeberg, schwedischer Reichsund Kriegsrath, heirathete nämlich am 6. August 1720 Fräulein Elisabeth von Rosen zu