Cum Exercitu Suo Periit, Hic Non Periit Secl in Conspectu Sanctissimae Et IndividuaeTrinitatis Cum Exercitu Coelistis Müitiae Vivit. — Ille Victor Victus Tandem, MisereMortmis. Hic Victor Mortis, Triumphator Gloriosissimus, Cum Ananum Et SedecimSeptimanas Vixisset, Velut Somno Se Componens. Placide Expiravit, Et Ab Angeliis InCoelum Transportatus Est, Victurus in AEternum. A. 0. 1643, 8. januar. Circa 10Vespertinam In Aedibus Johannis Eleri Doctor. Cam. Palat. Caesar. Lüneburg!.
18. Achilles von Wrangel,
Sohn von Carl Gustav (G), gestorben 1648 in jugendlichem Alter.
19. Carl Philipp von Wrangel, Graf zu Salmis,
Sohn von Carl Gustav (6), ward am 16. (26.) Mai 1648 auf dem Marsche in Bayernin einem Bauernhause geboren. Bei der am Sonntag den 23. Juli (2. August) 1648 inDingolfing festgesetzten Taufe sollte der regierende Herzog von Württemberg Gevatterstehen. Es hatte sich jedoch ereignet, dass der Feldmarschall Graf Wrangel am Tagevorher bei einer Eecognoscirung gegen das Scliloss Leonsberg nebst anderen mit 1500Pferden den Herzog Ulrich von Württemberg (Bruder des regierenden Herzogs) gefangengenommen hatte, und so war es möglich, dass dieser die Stelle seines Bruders bei derTaufe vertrat.
Carl Philipp schlug die diplomatische Carriere ein, er starb als Cavalier bei derschwedischen Gesandtschaft in London am 13. April 1668.
Sein Hauptbanner belindet sich in der Sko-Kirche; auf demselben steht, ,.dass erin London am 13. April 1668 gestorben und am 14. December 1670 in dem Sko-Kyrka,nachdem die Leiche nach Stockholm gebracht war, begraben worden".
24. Hermann von Wrangel, Graf zu Salmis,
Sohn von Carl Gustav (6), geboren am 13. April 1661, gestorben am 16. Mai 1661. SeinHauptbanner befindet sich in der Sko-Kirche; er ist ebendaselbst begraben.
25. Carl Heinrich von Wrangel,
Sohn von Carl Gustav (6), gestorben am 20. November 1643 in jugendlichem Alter.
7. Johann Moritz von Wrangel, Freiherr zu Lindeberg, 1 )
Sohn von Hermann (2), wurde am 16. Mai 1616 geboren und war Herr auf Lärjeholm,Soya, Wrangeishof (Wasahof), Bengeholm, Winda, Norby.
Er widmete sich hauptsächlich dem Militärdienste und war 1637 Oberstwacht-meister, 1643 Oberstlieutenant, 1653 Oberst des Kegiments Upland zu Ross, 1654 General-major und Oberst über die Upländische Cavallerie.
Als 1658 die mit Polen veranlassten Tractate in Preussen ihren Fortgang nehmensollten und der König von Schweden hierzu einer „tüchtigen Person" benöthigte, die „beiseiner Legation die Marschallstelle bekleide" und die Vorsorge trage, dass „die dabei zubeobachtenden nöthigen Solennitäten" der Gebühr „observirt würden", fällt die Wahl des
J ) Wappen sielie Tafel 4.