Druckschrift 
1 (1887)
Seite
176
Einzelbild herunterladen
 

176

dortigen Bürgerwehr, welcher den 11. November 1798 daselbst starb; b) am28. März 1803 in der Danriks Pfarre mit ihrem Vetter, dem AdjutantenWilhelm Pliilp, welcher den S. Juni 1777 geboren war und vor 1809 verstarb.

39. Adolf Lorenz von Wrangel,

Sohn von Heinrich Hermann (23), geboren am 24. Januar 1764, trat den 29. April 1778 alsFähnrich in die königliche Kriegsflotte ein und wurde 1778 Lieutenant, den 23. Juli 1790Kapitän der Flotte und Ritter des Schwert-Ordens, Rittmeister bei der Adelsfahne. Erstarb unverheirathet am 3. Februar 1817 in Stockholm, so dass mit ihm der Stammerlosch.

42. Gustav von Wrangel,

Bruder des vorigen (39), geboren 3. August 1772, starb jung.

43. Carl Gustav von Wrangel und 44. Hans Hermann von Wrangel,

Brüder von Adolf Lorenz (39), wurden als Zwillinge 1773 geboren, starben aber schonnach einigen Wochen.

25. Andreas Leonhard von Wrangel,

Sohn von Bengt Adolf (13), geboren 11. Mai 1732. Im Jahre 1748 war er Kadett,später als Fähnrich bei dem Regiment des Kronprinzen angestellt. Im December 1756machte er als Officier in demselben das Commando nach Finnland nnd Lant-Nygen mit.Er fiel 1758 bei Fehrbellin.

29. Carl Erich von Wrangel,

Sohn von Bengt Adolf (13), geboren den 12. November 1736, trat nach vollendetenAkademiestudien den 1. Januar 1750 als Volontair in das schwedische Regiment Hessensteinein, wurde 1751 Rüstmeister im Regiment Spens, am 18. December 1756 Fourier im Regi-ment Kronprinz. Noch in demselben Jahre wurde er zu den Festungsbauten in Sveaborgconunandirt. Er ging 1757 nach Pommern zur Theilnahme an der Campagne. Währendderselben wurde er am 24. Februar 1758 nach Colberger Fähre zum Aufeisen unterfeindlichem Kanonenfeuer, v.on welchem ein anderes Commando schon vertrieben wordenwar, commandirt. Er benahm sich hierbei so brav, dass der König ihn mittelst Aller-höchster Cabinets-Ordre vom 14. März 1758 zum Fähnrich, jedoch vorläufig ohne Ge-haltserhöhung, ernannte. Demnächst wurde er auf die Galeere Blekingen unter Oberstund Ritter Björn Markx commandirt, aber schon am darauf folgenden 25. Mai wiederin die Armee zurückversetzt, und machte den 28. September die Attacke bei Fehrbellin,sowie verschiedene andere Scharmützel mit. 1767 wurde er Lieutenant, den 25. Sep-tember 1772 Kapitän und Regmients-Quartiermeister im Regiment Kronprinz; den 17. Ja-nuar 1776 als Compagnie-Chef zum Regiment Kronoberg versetzt und erhielt den 22. Oc-tober 1777 gnädigen Abschied mit Pension und Accord; gleichzeitig wurde er Ritter desSchwert-Ordens. . Auf dem schwedischen Ritterhause wurde er im Jahre 1776 introducirt.Er starb am 3. Juli 1802 auf Haräsen in Westergötland.