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19. Hans von Wraugel,
Sohn von Christoph (13), wie aus schwedischen Mittheilungen hervorgeht. Von ihm istnur bekannt, dass er 1554 Ellistfer besass, mit Anna von Uexkiill zu Riesenberge ver-mählt war und mit ihr einen Sohn Hans (33) hatte.
33. Hans von Wrangel,
Sohn von Hans (19). Er lebte ebenfalls auf Ellistfer und war verheiratliet mit Dorothea,Tochter des Johann von Uexkiill und der Joliannesdotter Dorothea von Mecks zu Pohlex,die 1630 zu Walket und Helmeth lebte.
Hans starb 1668 und wurde am 2. März in der Domkirche zu Reval begraben.Er hinterliess eine Tochter (42), die um diese Zeit noch unverheirathet war.
14. Vicke HI. (Victor) von Wrangel,
Sohn von Hans (6). Er hatte im Jahre 1529 einen schriftlichen Verzicht auf das väter-liche Vermögen abgelegt. Dessenungeachtet strengte er zur Erlangung eines Antheilsaus dem väterlichen Nachlasse einen Prozess gegen seine Stiefmutter an und brachte am15. September 1542 auf dem gewöhnlichen Mann- und Richtertage zu Dorpat, wo derBischof Johann sachgemäss das Urtheil fällte, folgende Klagepunkte vor: 1. beschwerteer sich, dass ihm als ältestem Sohne die Heerweide von der Stiefmutter vorenthaltenwürde; 2. gab er vor, sich durch die Abfindung benachtheiligt zu finden; sein Vaterhabe ihm noch die alten Erbbriefe auf das Dorf Ivek, auch das Gut Dannenbeck. fernerden Tkeilungsbrief zwischen seinem Vater und Heinrich von Wrangel (10), sowie alleLehnbriefe, die auf die Vicarien Reval, Hapsal, Wesenberg und den auf denselbenruhenden Gerechtigkeiten Bezug hatten, versprochen, wäre aber vor Erfüllung diesesVersprechens unverhofft mit dem Tode abgegangen; 3. beschuldigte er seine Stiefmutter,dass sie ohne Wissen und Willen der Vormünder seiner Brüder die Vicarien zu Wesen-berg dem dortigen Vogt für 500 Mark, desgleichen die Erbstätte dem Dietrich Metztackenfür 100 Mark verkauft habe; 4. eröffnete er, dass ihm sein seliger Vater einen Erbbriefauf einen Bauer Andreas Talpa zu geben gelobet, welchen ihm seine Stiefmutter vorent-halte, und 5. legt er noch Verwahrung ein gegen die Anschuldigung seiner Mutter, dasser seinem jüngsten Bruder böslich nachgetrachtet habe. 1 )
Im Jahre 1526 war er zu Tokawenden und besass von Jürgen Herkell eine Rentevon 30 Mark als Hypothek auf Dorf Hargeleff und Lynte nebst 900 Mark Kapital.
Wir erwähnen noch, dass er 1519 Montags vor Laurenti sich derartig verging,des Bischofs von Dorpat und Reval Diener, Wolf Schorefeld, so zu schlagen (er-schlagen), dass ihm das Geleit gegeben werden musste.
15. Hermann von Wrangel,
Sohn von Hans (6), geboren in Esthland, war Erbherr auf Ellistfer, Tolsburg, Allo,Sadjäwo, Kaiofer in Livland. Im Jahre 1530 finden wir ihn als schwedischen Oberstzu Ross unter dem Deutschen Orden und 1550 als Landrath in Esthland.
J) Gadelmscli, Bd. 16 p. 584/586.
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