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1 (1887)
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In Riga befinden sich nur einige Wappenschilder der Familie von Wrangelim Dom.

Eine erhebliche Grabesstelle für die Familie vonWrangel ist die von Wrangei-sche Grabkappelle von Aspökyrka auf der Insel Aspö im Mälar-See. Es befindensich in derselben nicht nur mehrere Verstorbene beigesetzt, sondern es haben auch vieleSärge längere Inschriften, wobei auf Tabelle VI Nr. 48, 49, 50, 66 besonders hingewiesenwird. Es befinden sich ausser diesen noch zwei grosse Kisten mit Wappen, sechs grosseKisten ohne Wappenschilder und neun Kinderkisten in derselben.

An dieser Stelle wollen wir auch der wohlthätigeu Stiftung Erwähnung tliun,welche die Familie speciell der Verband in Russland in der neueren Zeit hervor-gerufen und unter dem 11. Oktober 1885 ins Werk gesetzt hat. Die Familienstiftungist eine allgemeine und ist für alle Mitglieder der Familie von Wrangel in Russland,Schweden, Preussen und Holland anwendbar. Der Grundgedanke ist Wohlthätigkeit undUnterstützung für ärmere Mitglieder, Witt wen, Waisen und zur Heranbildung jungermännlicher Mitglieder.

Zum Schluss über diese allgemeinen Verhältnisse der Familie Wrangel möge hiernoch die Bemerkung Platz finden, dass seitens dieser Familie schon in den frühestenZeiten der Wissenschaft eine besondere Pflege zu theil wurde, denn wir finden in denJahren 1416 bis 1651 bereits acht Wrangeis, welche sich durch den Besuch der Univer-sitäten Erfurt, Rostock und Heyden einen höheren Bildungsgrad anzueignen suchten.')

i) H. J. Böttffilir, Die Livländer auf auswärtigen Universitäten.