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lieber diesen von Heinrich von Wrangel (Tab. HA 5) auf Abellen abstam-menden Zweig sei zunächst angeführt, dass es nicht bestimmt nachzuweisen ist, von wannab dieser Zweig der Familie dasselbe Wappen führt, wie die Freiherren Wrangel zuLindeberg. Es war dieses Wappen dem General Ernst von Wrangel auf besonderesVerlangen von der kurländischen Ritterschaftsbank etwa um das Jahr 1750 zugestellt mitdem ausdrücklichen Vermerk, „dass dieses Wappen seinem Familienzweige zukomme".Infolge dessen führten, die Nachkommen vom obigen General Ernst von Wrangel auchdas Freiherrn-Prädikat.
Als im Jahre 1853 in Preussen eine Verordnung erging, derzufolge ein jeder,welcher den Adel führe oder sich „Freiherr" oder „Graf" nenne, seine Berechtigungdazu nachweisen solle, wurde auch der damalige Senior der Familie, der General derCavallerie Friedrich von Wrangel (XX 58) aufgefordert, darüber zu berichten.
Auf Grund von Dokumenten, die mangels eines formellen Adelsbriefes ein-gereicht wurden, ward dem Zweige mittels Allerhöchster Cabinetsordre vom 29. Sep-tember 1853 das Recht zugesprochen, sich des Freiherrn-Prädikats zu bedienen. 1 )
In betreff der Schreibweise des Namens sei endlich erwähnt, dass sich dieältesten Mitglieder dieses Geschlechts zu Anfang des dreizehnten Jahrhunderts immer„von Wrangele" schrieben. Im vierzehnten Jahrhundert wird das letzte e bisweilenin 1 verwandelt und es tritt die Schreibweise „Wrangeil" auf. Im siebzehnten Jahr-hundert schreiben sich viele Mitglieder mit einem 1 „Wrangel".
Selten trifft man in den Urkunden die Schreibweise Wranghele, Vrangele,Wrangelle, auch wohl Frangen, Frangel, Vranghel; ja es kommt wohl mituntervor, dass sich ein und dieselbe Person verschieden schreibt.
Die Schreibweise des Namens Wrangel mit einem 1 ist in den früheren Zeitengewöhnlich gewesen; es finden sich aber schon während der ordensmeisterlichen Re-gierungszeit, und zwar seit 1530, Unterschriften mit 11.
In den schwedischen Matrikeln ist der Name fast durchgängig „Wrangel"geschrieben, doch haben demungeachtet beide Schreibarten in Livland und Esthlandstattgefunden, und in der neueren Zeit scheint das 11 bei den russischen Branchen durch-gängig angenommen zu sein. Im allgemeinen sei daher bemerkt, dass sich nach demjetzigen Gebrauche die schwedischen, preussischen und holländischen Mitglieder „Wran-gel" und die russischen Mitglieder „Wrangeil" schreiben.
Um eine weitläufige Auseinandersetzung der Verzweigungen der verschiedenenHäuser und Linien des ganzen Geschlechtes von Wrangel zu umgehen, habenwir eine Uebersicht des Zusammenhanges sämmtlicher zwanz ig Linien(A I bis L) beigefügt, auf welche hierdurch verwiesen wird.
1) Das Original befindet sieb im Besitze der Familie von Wrangel in Kurkenfeld und ist mit dem in Farben gesetzten Wappenauf Tafel III identisch.