116
43.
1824, April 23. Ludwig Wessel löst in gleicher Weisewie bei vorstehender Nummer eine Grundrente von 12 Albushaftend auf Haus Sternstrasse 193, zahlbar am 11. Nov. ansMünsterstift zu Bonn ab. Die 12 Albus machen 3 Gr. 6 Pf.aus, davon 1 / B für Grundsteuer mit 8 Pf. bleiben 2 Gr. 10 Pf. diemit dem löfachen Betrag 1 Thlr. 12 Gr. 6 Pf. abgelöst werden.
44.
1829, Juli 30. Die Universität Bonn verkauft dem Stadt-rath und Handelsmann Ludwig Wessel in Bonn den oberstenMühlenteich zu Poppelsdorf gegen die junter dem Namen desRiesenpützes bekannte Quelle' mit 60 Ruthen Ackerland. Solltedie Universität sich veranlasst finden, eine Röhrenleitung ausdem Riesenpütz anzulegen, um das Poppelsdorf er Schloss unddessen Dependenzien oder den botanischen Garten mit dem er-forderlichen Quell-Wasser zu versehen,' so gestattet Wessel,dass diese Leitung ohne Entschädigung über seine Grundstückegeführt werden darf, und räumt der Universiät eine diesbe-zügliche Realservitut ein. Ausserdem verpflichtet sich Wessel,das Wasser aus dem Mühlenteich alle Tage ivenigstens eineStunde lang fliessen zu lassen für die Bedürfnisse des botani-schen Gartens.
Papierurkunde auf zwei Foliodoppelblättern.
45.
1840, April 14. Erben Ludwig Wessel verkaufen demAckerer Anton Heyden zu Ileimerzheim ihr Landgut zu Wall-dorf, genannt der Rodenkircher Hof für 1500 Thlr.
Notarielle Urkunde in blauen Carton geheftet.
46.
1851, Juli 26. Fabrikbesitzer Joseph Wessel zu Bonn ver-kauft sein Haus Sternstrasse 31 daselbst, für 5600 preussisclieThaler dem Kaufmann Friedrich van Ilauten, der darin dasbisheran unter der Firma Ludwig Wessel betriebene Glas- undPorzellangeschäft auf eigenen Namen und eigene Rechnungweiter betreiben ivird und sich verpflichtet unter bestimmtenBedingungen die sämmtlichen Steingut-, Porzellan-, Glas-,Cristall-, und Blechwaaren, welche er verkaufen wird, mit Aus-nahme des Berliner Porzellans von Joseph Wessel zu beziehen.
Gleichzeitig Copie des notariellen Actes auf zwei Foliodoppelblättern.