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Die Geschichte der Familie Wessel
Entstehung
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Gute, wo er auch am 14. Juli 1779 starb. Seine Witwe sehlossim folgenden Jahre einen Vergleich mit ihrem SchwagerWilhelm, demzufolge dieser ihr sein ( ihm selbst eigenthümlieh-zuständiges ganzes Nideeker frciadliges Gut zu Datten-feld' samtBüschen und Waldungen zur Leibzucht auf Lebenszeitüberlässt und ihr gleich 150 Rthlr. zahlt, auf eine Forderungan seinen Bruder sei. von 967 Rthlr. verzichtet und das aufdem Hohner Hofe*) haftende Kapital von 2000 Rthlr. wieauch die 4000 Rthlr. übernimmt, die Leibmedicus Kerichnoch zu fordern hat. Dagegen verzichtet die Witwe auf die( an allen übrigen Gütern und Häusern im Jülichsclien,Bergischen und Kölnischen wegen ihres seligen Mannes ihrcompetirenden Leibzucht und begiebt sich aller Ansprach aufdie noch rückstehenden Forderungen und Pachten bis anliero,auch auf die Pachten, die der Ilofkammerrath von letzterBerechnung vom Jahre 1775 einseitig empfangen hat. Solltesich aber ein Vermächtniss vom sei. Engelbert Wessel vorfinden,so soll es dem Hofkammerrath frei stehen, vorstehende Ver-einbarung für nichtig zu erklären'. 2 )

Wilhelm II Wessel.

D en jüngeren Bruder, Wilhelm Rabanus 3 ), haben wirschon als Hofkammerrat kennen gelernt. Als solchenführt ihn der kurkölnische Hofkalender vom Jahre 1770unter den Titular-Hofkammerräten 4 ) an. Er war vermähltmit Johanna Cramer, von deren Familie mehrere Mitgliederunter den Pathen seiner Kinder erscheinen. Unter diesen istvor allem Franz Cramer hervorzuheben, der vorletzte Abtvon Altenberg, der nach 17jähriger Regierung resignierteund 1799 starb. 5 )

J ) Ilm fanden wir oben als Stammsitz der Familie; er waralso noch immer in ihrem Besitz. 1815 gehört er dagegen demForstinspektor Ostler, wohl Max Friedrich Ostler, der 1826Forstmeister in Bonn ist.

2 1 Urkunde 35.

3 ) Er erscheint mehrfach unter dem unrichtigen NamenWilhelm Urban. So in Urkunde 31.

4 ) Der Titular-Hofkammerrat entspricht ungefähr unseremKommerzienrat

5 ) Annalen des Historischen Vereins f. d. Niederrhein XXV, 286.Ein Porträt von ihm besitzt Herr Robert Keller in Altenberg.(Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins XXIII, 205.)