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Alle diese Kinder wurden in St. Brigitta in Köln getauft.Von der Familie ihrer Grossmutter, den Kirchrath,her hatten die Wessel ein Fideicommiss ererbt. Stifter desselbenwar Heinrich Kirchrath gewesen. Dessen Sohn, Johann, hattees durch Testament vom 10. April 1696 erweitert, obschoner der letzte männliche Spross der Familie war. Als nun seineinziges Kind, Anna, schon in jungen Jahren starb, bestimmteer, dass die Enkel seiner Schwester Maria, nämlich die GebrüderWessel und ihre Nachkommen, in den Genuss dieser Stiftungtreten sollten. Wohl wegen der Abwesenheit Wilhelm Wesselswurde die Aufhebung des Fideicommisses angestrebt x ), dieindes 1732 noch nicht vollzogen war. 2 )
Die Abstammung mag folgende Tafel klarstellen, welchedie v. d. Ketten'sclie Sammlung enthält:
Johann Kirchrath vermählt mit Elis. Oligs 3 )
Heinrich, Rathsherr zu Köln, f 1677vermählt mit Susanna Seefahrer.
Johannt 26. Juni 1696lieir. AdelheidEsserf 31. März 1696
Anna Maria heir.
1) Joh. Weyerstrasszu Wipperfürth,
2)uml685 N.Scheffen
Elisabethheir. Joh.Koelhaas
Anna, geb. 1670f 16. Sept. 1676
Annaheir. Herrn.Waldsclimit
Anna Catharina Weyerstrassheir. 29. Aug. 1682 Joh. Engelb. Wessel.
Maria Agnes Wessel.
A usser den obengenannten drei Söhnen hatte JohannEngelbert aus zweiter Ehe noch eine Tochter hinter-lassen: Maria Agnes, die jüngste von den Geschwistern.Sie blieb unvermählt. In ihrem am 4. März 1736 errichtetenTestament, welches am 19. Mai den Bonner Sehöffenprotokolleninserirt wurde, bestimmte sie, dass sie in der Minoritenkirclie,also wohl in ihrem Familiengrabe, beigesetzt werde. VomTodestag ,bis zum Begräbnus und so fort' sollen 200 Seelen-messen gelesen werden. Weiter legierte sie 300 Rthlr. zurStiftung einer steten wöchentlichen Seelenmesse in derselben
b Urkunde 25.
2 ) Urkunde 26.
3 ) Im Schreinsbuch 235 im Historischen Archiv der Stadt Kölnfol. 114 a wird sie Eisgen von Olep genannt. Die richtige Schreibartdürfte sein von Olpe.