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Man heiratet eben immer in die Familie seiner Frau. Aufdem stillen Hohner Hof 1 ) zwischen Miel und Buschhoven, fernvom Getriebe der Welt setzte sich der alte Haudegen zurRuhe. Dort finden wir ihn seitdem häufig in den Ur-kunden als Schöffen zu Miel aufgeführt, ein Zeichen, dassman die Einsicht und Erfahrung des ( Herrn KapitänLieutenants' — so wird er dort immer mit Weglassung seinesNamens genannt — wohl zu schätzen wusste. Im stillenFrieden des Landlebens erblühte ihm ein reiches Familienglück.Zwei Kinder wurden ihm geboren: Joachim, der am 15.September 1682 unter dem Namen ( Bruder Christian'Minorit in Bonn wurde, und Johann Engelbert, der denStamm fortzupflanzen bestimmt war. Aber noch waren dieKinder nicht herangewachsen, da raubte ihnen der Tod dieMutter. Am 27. Mai 1666 starb Sybilla Wessel und wurdebei ihren Eltern in der Kirche zu Ludendorf bestattet.
Elf Jahre später beschloss auch Heinrich Wessel seinvielbewegtes Leben. Er starb am 3. Sept. und wurde zweiTage später ebenfalls in der Kirche zu Ludendorf .oben'seinem Schwiegervater begraben. Das Grab ist heute nichtmehr vorhanden; selbst der Thomasaltar ist verschwunden.
') Hohn besteht aus zwei zusammenliegenden Höfen, vondenen einer seit langer Zeit sich immer in adeligem Besitz (jetztFrhr. v. Böselager) befindet. Der andere wird der Wessel'sche sein.1704 wird als Besitzer Wessel und Delhaes', 1775 ,W. Wessel inBonn' angegeben.