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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
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früher und jetzt, sowie nach verschiedener sozialer Lage bisauf späterhin aufschieben.

Denn zwischen den aufgelösten Ehen und den Ehen inden ausgestorbenen adligen Geschlechtern sowie den er-loschenen Gliedern lebender Geschlechter, die in dieser Arbeitbehandelt sind, ist ein Vergleich nach dem Durchschnitt so-wohl möglich wie erlaubt. Zwar kann man auch hier die Be-merkung machen, daß man nicht weiß, ob die Proportion jungerund alter Ehen in den jetzigen Ehen und denen in älterer Zeiteine gleiche gewesen sei; aber in beiden Fällen kommen aufge-löste Ehen in derselben sozialen Schicht und sogar innerhalb der-selben Geschlechter vor; und ferner kann man mit großerSicherheit sagen, in welcher Beziehung sich die beiden Gruppenhierin voneinander unterscheiden. Die Ehen sind ganz sicher inälteren Zeiten kürzer gewesen als in der Zeit, welcher die hierbehandelten aufgelösten Ehen angehören, der Periode ungefährvon 18501894. Die Anzahl junger Ehen muß somit vor-ausgesetzt, daß die Fruchtbarkeit selbst keine Veränderungen er-litten hat in den ausgestorbenen Geschlechtern und Gliedernverhältnismäßig größer, die Kinderzahl folglich kleiner gewesensein, als sie es laut den oben angeführten Zahlen ist.

Das Mittel lebend geborener Kinder per Ehe in den 825näher untersuchten ausgestorbenen adligen Geschlechtern betrugfür alle Ehen 3,38, und wenn nur die mit Kindern gerechnetwerden, 4,34, also ungefähr dieselben Zahlen wie die oben mit-geteilten 3,21 resp. 4,06 Kinder auf die Ehe. Hierbei ist indessenzu bedenken, daß diese Geschlechter eine sehr verschiedeneFruchtbarkeit nach den Gliedern aufweisen, und daß diese imEndglied auf ein Minimum sank. Die genannten Zahlen sindsomit das arithmetische Mittel einer Entwickelung mit weit von-einander getrennten Anfangs- und Endpunkten. Sowohl ausdiesem Grunde, wie deswegen, weil die genannten Geschlechterzu einem nicht geringen Teil gerade deshalb untergegangen sind,ist der Vergleich mit ihnen vielleicht weniger angemessen. Da-gegen bietet eine Zusammenstellung mit den oben angeführtenerloschenen Gliedern noch lebender Geschlechter besondersinbezug auf das Endglied, das die hier behandelten aufgelöstenEhen zeitlich berührt, vollkommen gleichwertige Masse dar. Dieniedrigste Kinderzahl war da 4,4, die höchste 5,3. Dies ist be-deutend mehr als die oben angegebenen 4,06, und auch mehr