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klassen ausschließen. Tut man dies, so wird, wie nachfolgendeZiffern ergeben, das Bild ein ganz anderes.
Die Zivilstandsverteilung der Heiratsfähigen 1 ).
Unverheiratet
Verheiratet
"Witwer und Witwen u. a. m. .
Schwed. Adel
männlich weiblich
0/ 0/
1 0 / 0
4347 4t>45
50,83 37,59
6,00 l6,26
100,00 100,00
Schwed. Volk
männlich weiblich
0/ 0/
/o / 0
31,42 31,54
61,61 54,66
6,97 13,80
100,00 100,00
Der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist, wasdie Unverheirateten betrifft, gering oder keiner, in den anderenGruppen dageg-en, besonders zwischen Witwern und Witwen, be-deutend. Dies ist für beide Massen, die kleinere wie die größere,gemeinsam. Aber hierauf beschränkt sich auch die Gleichheitzwischen ihnen. Die eigentümliche Übereinstimmung zwischendem Adel und dem Volke, die wir oben inbezug auf diemeisten Ziffern wahrnahmen, ist verschwunden; anstatt dessensehen wir in den beiden größeren Gruppen, den Unverheiratetenund Verheirateten, bedeutende Unterschiede, während die Gleich-heit nur bei der kleinsten, der der Witwer und annähernd auchder der Witwen, bestehen bleibt. Diese Zahlen beweisen, daßdie Verbreitung der Ehe im Adel eine ganz andere als imVolke ist: unter dem Adel erfreut sich eine verhältnis-mäßig viel gering-ere Anzahl des Vorzuges, der Ehe.Aus der ersten, oben mitgeteilten Übersicht konnten wir nichtersehen, daß sich dies so verhält. Dies ist wieder ein Beweisdafür, wie leicht statistische Vergleiche irreführen und wiewichtig es ist, stets die goldene Regel zu beobachten, nurGleiches mit Gleichem zusammenzustellen.
Wie bedeutungsvoll der hiermit gewonnene Einblick in dieZivilstandsverhältnisse des Adels auch ist, so dürfen wir dochhierbei nicht stehen bleiben. Auch bei den zuletzt verglichenen
1) Die Grenze für die Heiratsfähigen ist hier, für alle gleich, auf das 20. Lebens-jahr gesetzt. Beim Adel ist diese Einteilung ganz zutreffend, da nur zwei weiblichePersonen, die sich früher verheiratet haben, hierdurch ausgeschlossen werden. Betreffsdes ganzen Volkes ist dem nicht ganz so, da von weiblichen Personen 2331 vor dem20. Jahre sich verheiratet haben oder es gewesen sind und dadurch nicht mit in dieobenstehenden Zahlen kommen; von Männern sind dagegen nur 42. Die hierdurchentstehenden Unvollständigkeiten sind jedoch verschwindend klein und werden durchdie größere Vergleichbarkeit zwischen den übrigen Altersklassen mehr als aufgewogen.