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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
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Die oben erwähnte Eigentümlichkeit betreffs der geringenStärke der niedrigsten Altersgruppen tritt hier besonders dannklar hervor, wenn wir die drei ersten (o15) gegen alle anderenstellen. Zusammen machen sie 23,13 °/ 0 aus. Was diese Ziffernbedeuten, erhellt am besten, wenn wir uns erinnern, daß dieselbenAltersgruppen im schwedischen Volke 33,3 °/o all er Alters-gruppen entsprechen. Andererseits zeigen die höchsten Alters-gruppen ein nicht weniger eigentümliches Aussehen, obschon ent-gegengesetzter Art. Die Alter 65 od betragen im Adel 11,44 °/o,während sie im schwedischen Volke nur 7,69 % entsprechen.Der Adel hat also verhältnismäßig weniger Kinder, besitztdagegen aber relativ mehr bejahrte Personen. Zur vollen Ein-sicht sowohl in das eben hervorgehobene Verhältnis, wie in adleanderen die Altersverteilung betreffenden gelangen wir jedocherst durch Aufstellung der sogen. Alterspyramide, mit gleich-zeitiger Berücksichtigung des Geschlechtes. Vorher aber einigeWorte über diese Figur im allgemeinen.

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Die Alterspyramide. Jede inbezug auf Zuwachs und Lebens-lauf ein organisches Ganzes bildende Volksmasse ist eine Summevon gegen hundert Jahrgängen, oder richtiger den Resten solcher.Diese sind in den niederen Altersstufen verhältnismäßig groß, be-schränken sich aber laut der Ordnung der Natur in den höherenund höchsten auf eine stets geringere Anzahl Individuen. Meistensnimmt ihre Größe ziemlich gleichmäßig ab. Aus diesem Grundenähert sich die Masse, im Bilde dargestellt, dem Aussehen einesgleichschenkeligen Dreiecks, oder einer Pyramide; daher derName Alterspyramide. Von den Kräften, die diese Masse zueiner so beschaffenen Figur formen, sind Geburt und Tod diemächtigsten. Durch die Geburt wird jährlich ein Menschenstockin die Welt gesetzt, in welchen der Tod dann Jahr für Jahr in einerbestimmten Ordnung Bresche schlägt, bis schließlich kein Lebendermehr übrig bleibt. Wäre nun jeder Jahrgang gleich groß undder Abgang durch den Tod in jedem Alter verhältnismäßig eingleicher, so würde die gesammelte Masse der hundert Jahrgängevollständig das Aussehen eines gleichschenkeligen Dreiecks haben.Keine dieser Voraussetzungen stimmt indessen mit der Wirklichkeitüberein. Gewöhnlieh wachsen, wenigstens im Großen genommen

Fahl heu k, Der schwedische Adel. 13