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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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größeren Erweiterung desselben verursacht. Leider zwingt unsdas Fehlen jeder sozüilen Statistik, es auch hier nur bei Vermu-tungen bewenden zu lassen.

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Das Geschlecht hei Geburten. Obschon dieser Gegenstandnicht zu den Aufgaben einer Volkszählung gehört, wollen wirdemselben doch im Zusammenhange mit dem Vorhergehendeneinige Worte widmen. Der bedeutende Überschuß an weiblichenPersonen im Adel könnte in erster Reihe zu der VermutungAnlaß geben, daß auch das Verhältnis im Geschlechte der Ge-burten zum Vorteil des weiblichen Geschlechtes wäre. DieAnalyse sowohl der lebenden wie der ausgestorbenen Geschlechterdeutete ja auf eine Zunahme der Mädchengeburten mit denGliedern hin, was, wenn sie sich in dem lebenden Adel fort-gesetzt hat, zu einem Übermaß der Frauen führen muß. Daßdem jedoch nicht so sein kann, geht schon aus der Geschlechts-verteilung in den vier ersten Altersgruppen hervor. Eine be-sondere Untersuchung über die in den Jahren 18851894 imAdel Geborenen führt zu demselben Schluß.

1885^94 im Adel geborene Kinder.

männlich weiblich Sa.

18851889 602 544 1146

18901894 506 493 999

Sa. 1108 1037 2I 45

Dies Verhältnis von 106,8 Knaben zu 100 Mädchen zeigteher für das männliche Geschlecht ein Übermaß über das beiehelich Geborenen gewöhnliche (105106) als das Gegenteil.Auch wenn man die Untersuchung etwa länger als nur ein Jtihr-zehnt zurückführt, bleibt das Resultat ziemlich dasselbe. Setztman nämlich die oben (S. 135) gegebene Analyse der lebendenGeschlechter bis zu den noch nicht abgeschlossenen Gliedern fort,ergibt sich folgendes:

(Siehe nebenstehende Zusammenstellung.)

Die Zahlen variieren stark, bezeugen jedoch meistenteilsfortwährend ein Übergewicht für das männliche Geschlecht, wassich auch in deren Summe wiederholt. Diese Glieder haben bis