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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
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nismäßig außerordentlich viel größer war als im Adel. Die Er-klärung dieses Umstandes ist nicht ganz leicht. Vielleicht wirduns die Zerlegung - der ganzen Masse in kleinere Gruppen dasVerständnis erleichtern. Von der Übersicht über die Geschlechts-verteilung in der ganzen Masse gehen wir also zum Studium der-selben in den verschiedenen Altersgruppen über. Erst hierdurcherhalten wir einen vollen Einblick in die gegenseitigen Zahlen-verhältnisse der beiden Geschlechter.

iooo männl. entsprechenAltersgruppen in den Geschlechtern gebor.Jahr weibl. Personen

05 970

5to 929

1015 951

1520 970

2025 1046

2530 1128

3035 1221

354° 1172

4045 1121

455° 1117

5055 1182

5560 1114

6065 1405

6570 1282

7075 1565

7580 1287

8085 2128

8590 1579

9 oco 3750

Durch diese Zahlenserie erhält man eine andere Vorstellung -von der Geschlechtsverteilung als die, welche das Maß für dieganze Masse (auf 1000 männliche 1118 weibliche) gibt. In einigenAltersg - ruppen zeigt sich ungefähr dasselbe Verhältnis, abermeistenteils herrscht ein anderes. In dem Wechsel der Zahlenoffenbart sich gleichwohl im großen Ganzen eine bestimmteOrdnung. Die Alter o20 Jahre weisen einen Überschuß desmännlichen, alle übrigen einen solchen des weiblichen Geschlechtes,und zwar, trotz einzelner, offenbar auf der Kleinheit der absolutenZahlen beruhender Schwankungen, in beständig wachsendem Gradeauf. Die Natur setzt einen Überschuß männlicher Personenin die Welt; und Natur und Kunst, d. h. das Tun und Lassender Menschen im Verein, reduzieren den Überschuß und ver-wandeln ihn nach und nach in eine große Unterzahl. Der Wende-punkt tritt in der Altersgruppe 2025 Jahre ein. Dieses Bildder Geschlechtsverteilung - gilt jedoch keineswegs nur für den