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nismäßig außerordentlich viel größer war als im Adel. Die Er-klärung dieses Umstandes ist nicht ganz leicht. Vielleicht wirduns die Zerlegung - der ganzen Masse in kleinere Gruppen dasVerständnis erleichtern. Von der Übersicht über die Geschlechts-verteilung in der ganzen Masse gehen wir also zum Studium der-selben in den verschiedenen Altersgruppen über. Erst hierdurcherhalten wir einen vollen Einblick in die gegenseitigen Zahlen-verhältnisse der beiden Geschlechter.
iooo männl. entsprechenAltersgruppen in den Geschlechtern gebor.Jahr weibl. Personen
0—5 970
5—to 929
10—15 951
15—20 970
20—25 1046
25—30 1128
30—35 1221
35—4° 1172
40—45 1121
45—5° 1117
50—55 1182
55—60 1114
60—65 1405
65—70 1282
70—75 1565
75—80 1287
80—85 2128
85—90 1579
9 o—co 3750
Durch diese Zahlenserie erhält man eine andere Vorstellung -von der Geschlechtsverteilung als die, welche das Maß für dieganze Masse (auf 1000 männliche 1118 weibliche) gibt. In einigenAltersg - ruppen zeigt sich ungefähr dasselbe Verhältnis, abermeistenteils herrscht ein anderes. In dem Wechsel der Zahlenoffenbart sich gleichwohl im großen Ganzen eine bestimmteOrdnung. Die Alter o—20 Jahre weisen einen Überschuß desmännlichen, alle übrigen einen solchen des weiblichen Geschlechtes,und zwar, trotz einzelner, offenbar auf der Kleinheit der absolutenZahlen beruhender Schwankungen, in beständig wachsendem Gradeauf. Die Natur setzt einen Überschuß männlicher Personenin die Welt; und Natur und Kunst, d. h. das Tun und Lassender Menschen im Verein, reduzieren den Überschuß und ver-wandeln ihn nach und nach in eine große Unterzahl. Der Wende-punkt tritt in der Altersgruppe 20—25 Jahre ein. Dieses Bildder Geschlechtsverteilung - gilt jedoch keineswegs nur für den