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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
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schlechter mit i 25 Mitgliedern als kleine, die mit 26 75 alsmittelgroße und die mit 76 und darüber als große, so erfahrenwir laut Tabelle S. 147, daß auf

kleine Geschlechter 4876 Personenmittelgroße 5573große 2533

kommen.

Setzt man wiederum die niedrigste Grenze für die großenGeschlechter auf eine Mitgliederzahl von 100 Personen wieman mit vielleicht größerem Recht tun kann so kommen aufdiese Geschlechter nur 1082 Personen. Auch auf diese Weisesehen wir somit, daß die Masse des Adels überwiegend auf kleineGeschlechter verteilt ist.

Ob betreffs der übrigen, den sog. gebildeten Klassen ange-hörenden Geschlechter gleichartige Verhältnisse herrschen, kannich mangels besonderer Untersuchungen hierüber nicht mit Ge-wißheit sagen. Mehr als wahrscheinlich ist aber, daß sämtlichehierher gehörige Geschlechter klein sind. Sowohl die geringeGröße dieser ganzen Klasse wie der rasche Umsatz der Namenund Geschlechter, der in ihnen stattfindet, scheinen zu beweisen,daß dem so sein muß. Fragt man schließlich nach der Durch-schnittsgrösse der hier behandelten Geschlechter, so kann zuerst an-geführt werden, daß die abstrakte Durchschnittszahl für die gräf-lichen Geschlechter 23,7 Personen, für die freiherrlichen mit dazugehörenden gräflichen 20,1, für die adligen mit dazu gehörendenfreiherrlichen und gräflichen 19,4, und für sämtliche Geschlechter19,8, oder wenn die Geschlechter auf selbständige reduziert werden,etwa 21 Personen ist. Die Zahlen geben jedoch keine richtigeVorstellung von der mittleren Größe der Geschlechter. Die meistenGeschlechter stehen weit unter, eine kleinere Anzahl über undnur einige wenige dicht an dieser Ziffer. Besser als diese Rechen-aufgabe giebt der sog. Zentralwert die gesuchte Durchschnitts-gTöße an. Denkt man sich nämlich sämtliche Geschlechter inReihen der Größe nach vom kleinsten bis zum größten geordnetund nimmt dann die Größe, die die Geschlechter mitten in derReihe mit gleichvielen über wie unter sich besitzen, so erhältman einen Wert, welcher in diesem Falle besser die mittlereGrösse angiebt, als die abstrakte Durchschnittszahl. Der betreffendeWert ist für die gräflichen Geschlechter 12, für die freiherrlichen14, für die adligen 13 und für sämtliche Geschlechter 13 Personen.Doch auch diese Ziffer ist kein typisches Maß, um welches sich

Fablbeck, Der schwedische Adel. 10