Waltrittghaus. (Taf. 325.) — W.: Kesselhakenwie Ketteler. — O.: Staatsarchiv Münster. — 1410noch vorkommend.
Wandt zu Benningfeld. (Taf. 326.) — 1796geadelt. — W : quadrirt; I. 4. s. leeres Feld; 2. 3.in G. ein natürlicher Baum auf gr. Rasen. Auf demgekrönten Helm ein offener Flug, jeder Flügel vonf. w. quadrirt. D.: f. w. — O.: StaatsarchivMünster.
Wanchoff. (Taf. 328.) — W.: in W. drei r.Sturmhauben 2. !. Aus dem gekrönten Hebn (rechts)ein w. und ein r. Flügel, dazwischen schwebt eine r.Sturmhaube. (Zuweilen sind Bischofsmützen daraus ge-worden, es ist aber nicht richtig). — O.: Archiv desHauses Delwig. — 1632 noch vorkommend.
Warcndorf. (Taf. 328.) — Familie in Lübeck,aus Westfalen stammend. — W.: in G. ein breiter,rechtsschräger b. Balken mit drei w. fliegenden Vögelnbelegt, begleitet von je einem schmalen Balken. Aufdem Helm zwei ovale, gegen einander gelegte g. Schildemit dem b., mit Vögeln belegten absteigenden Balken.Zeder Schild von abwechselnd zwei g. und drei b.Straußenfedern umgeben. D.: b. w.
Warcndorf, Variante. (Taf. 328.) — W. : in Gdrei b. Balken, deren nnttelster mit drei nach rechtsgewandten fliegenden g. Vögeln belegt ist, aus demHelm g. Flug mit sechs b. Äugeln belegt. — O.: Sieb-macher.
Warcndorff. (Taf. 328.) — W.: in 1v. zweis. pfähle. Auf dem Helm ein w. s. aufgeschlagenerHut mit zwei w. Fasanenfedern besteckt. — G.: Nach-richten seitens der Familie.
Warcndorp zu Getter, Ivarendorf auchLamberttink v. Waren dorp. (Taf. 328.) —Ursprünglicher Stammsitz Warendorf. — W. : in R.drei w., in der Mitte s. gereifte Wolfsangeln 2. l.Auf dem Helm zwei nach außen geneigte Wolfsangeln,jede nach außen mit drei gr. Federn besteckt. — O.:Archiv des Hauses Hülshoff. — Gegen 1576 erloschen.
Warendorp II. gen. v. dem Tmeshus. (Taf.328.) — Stammheimath Stadt Warendorf. — W. -in W. ein rechtsschräger, oben und unten gezinnter s.Balken, auf jeder Seite von einein schmalen s. Balkenbegleitet. Auf dem Helm eine s. gekleidete Puppe mitw. Kragen, langen s. Ohren und einer steif nachrechts stehenden breiten s. zweizipfligen Kopfbinde, diean den Gnden gesranzt ist. — O.: Archiv des HausesHülshoff. — Gegen 1630 erloschen.
Warinelo. (Taf. 328.) — W. : gespalten undzweimal getheilt, abwechselnd b. und w. Auf demgekrönten Helm ein gr. Federbusch. — O.: Goswinv. Michels Wappenbuch.
Warpc, Warpke, Werpke, Werpa. (Taf.328.) — Zm Mindenschen und der Grafschaft Hoyabegütert. — W.: in B. eine w. pfahlweis gestellteLanzenspitze. Dieselbe wiederholt sich über einem b.w. Wulst zwischen zwei b. Büffelhörnern auf demHelm. — (ZZ.: Siebmacher. — Wohl mit Tlaus 1555erloschen.
Wursten. (Taf. 227.) — Stammsitz Warstein imSauerlande. — W.: vier rechtsschräge Balken. — <ZZ.:Archiv des Klosters Paradies. — Die Familie kommtnoch 1313 vor.
Wartenslcden. (Taf. 328.) — Zm Mindenschenaegütert. — W : auf gr. Rasen ein aus gr. Waldehervorspringender, nach rechts laufender r. Fuchs inG. Auf dem g. gekrönten Helm der ganze Fuchszwischen zwei g. Federn u>. zwei gr. Pfauwedeln hin-durch springend. D.: r. g. — O.: Kneschke.
Waterhus. (Taf. 327.) — Vasallen des KlostersTappenberg. — W.: Ouerbalken, darüber ein Ring.
— O.: Archiv des Klosters Tappenberg. — 1374noch blühend.
Wcchzeren, Wexten. (Taf. 327.) — W.: dreiOuerbalken. — O.: Archiv des Klosters vinnenberg.
— Die Familie erscheint bis 1381.
Wede. (Taf. 327.) — W.: gespalten; auf demHelm sechs Köcher mit Federbüschen besteckt. — O.:Staatsarchiv Münster: Stift Schildesche. — 1457 nochblühend.
de Wedege. (Taf. 330.) — Lurgmänner zuFürstenau. — W.: gespalten; rechts s., links w., aufdem gekrönten Helm ein offener Flug (rechts) s., linksw. — O: Staatsarchiv zu Münster. — 1518 nochvorkommend.
Wedcghe. (Taf. 327.) — W. : zwei Ouerbalken.
— O.: Archiv des Stifts Tlarenberg. — Die Familieerscheint noch 1522.
Grafen v. Wedel. (Taf. 302.) — W: quadrirtmit w. Mittelschild, in welchem ein s. Kammrad, welchesstatt der Speichen einen s. r. gespaltenen Man» mitTardinalshut enthält; 1.4. in B. eine w. Burg;2. 3. in G. eine w. Krone, mit acht b. Fähnchen be-steckt. Auf dem Schild die Grasenkrone, darüber eingekrönter Helm, über welchem sich ein Mann imKardinalshut mit gestümmelten Armen erhebt, rechtss., links r. D.: s. g.
Wedcling. (Taf. 327.) — Zu Tamen angesessen.
— W: dreireihiger Schachquerbalken von einemRechtsschrägbalken überzogen. — O.: StaatsarchivMünster: Tappenberg. — 1378 noch vorkommend.
Weder I, lat. uriss. (Taf. 327.) — Zu derStadt Osnabrück angesessen. — W.: rechtsspringenderWidder. — O.: Staatsarchiv Osnabrück. — 1380noch blühend.
Weder II, lat. g.ris5. (Taf. 327.) — Burgmanns-geschlecht zu Nienborg, Kr. AHaus. — W.: dreiLilien 2. I. Auf dem Helm zwei nach außen gereifelteHörner, dazwischen zwei Lilien neben einander. — 1460noch vorkommend. — O.: Archiv der Pfarrei Nienborg.
Wedderden, W. gen. Bockehase, v. Dodorpe,v. Lim bergen. (Taf. 328.) — Der Stammsitz liegtbei Dülmen (die jetzige Karthause). — W.: in R. einaus dem unteren linken Schildrand hervorwachsenderw. Widder mit g. Hörnern. Auf dem Helm derWidder wachsend. — O.: Stiftshaus zu Asbeck;v. Höoels Manuskripte. — Zur Mannesstamm 1487mit Reinhard erloschen.