— 109 —
darüber eine g. Säule mit drei w, Federn besteckt. —(!Z.: Altcrthumsverein Münster.
ZF^Ulve. (Taf. 271.) — 1V.: ein Hahn. — (H.:Staatsarchiv Münster: Stift Tlarenberg. — DieFamilie blühte noch 1409.
Z^uze. (Taf. 271.) — 1V.: zwei (IZuerbalken. —<ZZ.: Archiv des Stifts Gravenhorst. — Die Familieerscheint noch 1388.
ZFalze II., Ruce. (Taf. -A77S) — 1V.: einZudenhut. — (g.: Zlrchiv des Stifts Asbeck. - 1279Zohann.
Gadeinsdorp. (Taf. 273.) — 1V.: quergetheilt,unten geschacht, oben ein wachsendes Tinhorn. —(ZZ.: Zlrchiv des Klosters Dalheim. — 1320 Peterv. Sadeinsdorp.
Fürst zu Gayinlvittgenstein-Berleburg. Reichs-fürsten-Diplom vom 4. (votober 1792. (Taf. 261. —1V.: geviert; 1. und 2. zwei f. pfähle in 1v.: 2. w.Burg mit spitzbedachten Thor und zwei w. gezinntenThüriuen in R.: 3. w., mit drei nach links gewendetenf. Tberköpsen belegter Schräglinksbalken in s. Miltel-schild, g. Leopard in R. Drei 4H.: 1. gekrönt: gewun-denes, einwärtsgekehrtes g. Horn in R.; 2. niedrige
f. Mütze mit w. Stülp, besetzt mit fünf w. f. Strauß-federn: 3. die w. Burg wie in Feld 2. Um dasGanze ein Fürstenmantel.
Fürst zu SayipIVittgenstcm-^udwlgsburg. Kgl.Preuß. Fürsten-Diplom vom 18. Zum >834. (Taf. 161.)1V.: geviert; Schild mit b. Schildhaupt, in welchemein g. linkshin quer liegeudes g. Schwert, dessen Klingein lateinischer Sprache und Schrift die Devise „Honoremmeum nsmini clubo" trägt. Der Schild mit Herzschildist genau wie Sayn-Ivittgenstein-Berleburg. Über demSchildhaupte liegt ein w. Band, auf welchen: sich diegenannte Devise in russischer Sprache und Schriftwiederholt. Fünf Helme: die beiden äußeren und dermittlere sind gräflich gekrönt. 1. und 5. widersehenderwachsender g. Löwe, in der rechten Pranke einen g.-begrifften Säbel, in der linken einen gr. Lorbeerzweighaltend- 2. s. Turnierhnt mit w. Stülp, besetzt mitfünf w. s. Straußfedern, vor denselben ein nach Linksgebogenes g. Ividderhorn: 3. (Mitte) sechs, fe dreiauf jeder Seite nach Außen gelegte, b. w. r. gespaltenefranzösische Fahnen an g. Stangen, darüber der drei-fach kaiserlich gekrönte f. russische Doppeladler mitSzepter und Reichsapfel, im g. eingefaßten r. Brust-schilde der Ritter St. Georg mit dem Lindwurm:4. die w. Burg wie in Feld 3. D.: s. g., r. g. s. w.,s. g., r. w., b. g. Schildhalter: hinter dem aufmarmoruer Konsole stehenden Schilde tritt beiderseitsein r. gezungter g. Löwe halb hervor: daneben stehenrechts ein russischer Husar, welcher eine französische(Napoleonische) b. w. r. gespaltene, mit g. Adlern und
g. bl bestreute Fahne an g. Stange, oben mit g.Napoleonischen Adler besetzt hält: links ein russischerLandwehrmann, mit der Linken eine w. Fahne ang. Stange haltend, welche das r. Patriarchenkreuzzeigt und mit g. russischer Anschriften gestickt ist. Umdas Ganze ein Fürstenmantel.
Gaffenderg. (Taf. 273.) — Burgmänner zuRheda. — 1V.: Tine Pferdepramme pfahlweise ge-
stellt. — (H.: Staatsarchiv Münster: Kl. Aegidi. —Die Familie erscheint noch 1351.
Saffenberg, Variante. (Taf. 273.) — Burg-männer zu Rheda. — 1V.: drei Pferdeprammen 2. 1.
— (ZZ .: Archiv des Stüts Herzebrock.
Fürst Galm-Horstinar. (Taf. 241.) — 1V.: geviert:mit ebenfalls geviertem Mittelschild. Zn diesen: 1. in14 — 16 mal b. w. getheiltem Schild r. g. gekrönterLöwe : 2. zwei mit den: Rücken gegen einander gewendetevon vier Kleeblatt-Kreuzchen 1. 2. 1. begleitete Salmew. in R.; 3. drei g. Löwen 2. 1. in R.: 4. w. Balkenin B. Der Hauptschild wie bei Salm-Salm. FünfHelme: ein gekrönter r. Flügel, belegt mit drei einwärtsgekehrten Löwen 2. 1.: 2. gekr. r. wachsender, links-gewandter g. gekrönter Löwe: 3. niedriger s. Hut mitw. Stülp besteckt mit zwei lanzartig gebogenen w.Federbüscheln: 4. gekrönt zwei w. gestürzte Saline,büffelhornartig gebogen: 5. gekrönter b. Brackenhals r.gezungt und mit w. Balken belegt, an: Rücken mitvier gr. Pfauenfedern besteckt. D.: rechts r. g., linksb. w. Schildhalter: rechts w. doppelschweifiger Leopardmit r. ausgeschlagener Zunge, links r. b. gekrönterLöwe auf Marmoroousole stehend. Um das Ganzeein Fürstenmantel.
Fürst zu Galin-Salm. (Taf. 261.) Reichsfürsten-Diplom v. 14. Zanuar 1739. — 1V.: geviert mitebenfalls geviertem Mittelschild. Zu diesen:: 1. dreig. Löwen 2. I. in N.: 2. zwei mit den: Rücken gegen-einander gewendete, von 4 Kleeblatt-Kreuzchen 1.2. 1.begleitete Salme, w. in R.: 3. w. Balken in B.i4.: w., g. gekrönter Säule in R. Hauptschild I uud IV:w. doppelschweifiger Leopard in S.: II. und III. b.gekrönter r. Löwe in G. Fünf Helme: 1. 4. 5. gekrönt;I. r. Flügel, belegt mit den drei einwärts gekehrteng. Löwen; 2. niedriger s. Hut mit w. Stülp, bestecktmit zwei kranzartig gebogenen w. Federbüscheln; 3. r.Fürstenhut mit Hermelinen: Stülp, darüber zwei gestürztew. Saline, büffelhornartig gebogen; 4. wachsenderb. Brackenrumpf, r. gezungt und mit w. Balken belegt,an: Rücken mit vier pfaufedern besteckt; 5. zweiwachsende, se einen r. Apfel haltende, g. Bärentatzen.Helmdecken: g. r., w. s., w. r., w. b., g. r. Um dasGanze ein Fürstenmantel.
Grafen v. Salm-Hoogstratcn. (Taf. 272.) —1V.: quadrirt: I. 4. in N. zwei mit den Rücken aneinander gelegte w. Saline von vier w. Kreuzen be-gleitet; 2. 3. in R. zehn w. Rauten 3. 4. 3. Aufden: gekrönten Helm zwei w. nach außen gebogeneSalmschwänze.
Galzrump. (Taf. 273.) — Dortmunder Stadt,geschlecht. — 1V.: gespalten, rechts eii: an den Spaltgelegter halber Adler, links drei Salzfäßer über einander.
— (>Z.: Fahne. — Die Familie kommt bis 1444 vor.
v. d. Sande. (Taf. 273.) — 1V.: Helm; als
Seitenzier zwei Pfähle. — (ZZ.: Archiv des Kl. Benning-hausen. — Die Familie erscheint 1376 zuletzt.
Sandfort, auch v. S. gen. Iverne. (Taf. 273.)
— Der Stammsitz liegt bei (Ulfen in: Kr. Lüding-hausen. — 1V.: ein rechtsspringender Hund. — (I.:Archiv des Stifts Tappenberg. -- Die Familie kommtnoch 1382 vor.