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Rocdc (Taf. 205.) — Soester Geschlecht. Iv.:in N. ein w. springender Hund mit g. Halsband.Zlus denüHelm der Hund vor zwei r. Fasanenfedern. ^O.: Goswin v. Michels Wappenbuch.
Rocl, Noell. (Tos. 265.) — Die Familie kamaus dem Elsaß und besaß Dölberg. IV .: in G.aufrechtstehender s. Bär. Zlus dem Helm ein s. g.Wulst, abwechselnd vier s. nnd drei g. Straußenfedern.D.: g. s. — O.: v. Steinen.
Rogge. (Taf. 265.) — Iv.: in ID. schrägrechter r.Balken nnt drei g. Korngarben belegt. D.: r. w. —O.: Roßkampss Manuskripte.
Rogge II. (Taf. 266.) — IV: quergetheilt, obendrei Ringe 2. l. — O.: Archiv des KI. Tappenberg.— Die Familie kommt noch l 387 vor.
de Rokelosc. <Tas. 266.) — Im Münsterlandeinheimisch, zu Borken und Toesseld begütert. —-ID.: Hirschgeweih. — O.: Archiv des Hauses Mer-feld. — 1490 noch vorkonunend. Die späteren Roke-loze waren bürgerlich oder machten von ihrem adeligenHerkommen keinen Gebrauch mehr.
Rollinghausen, gen. Körte. (Taf. 268.) —In der Grafschaft Ravensberg begütert. — ID.' inG. ein s. Kandarengsbiß. Aus dem Helm ein g.(rechts) und ein s. Flügel, dazwischen das Gebiß. —O.: Stammbaum der Familie v. Gaugreben.
Roland. (Taf. 263.) — IV.: in ID. ein r. Fuchs,der sich umsieht und eine b. Traube mit gr. Blatt imMaule hält. Helm mit r. w. IDulst, darüber derFuchs vor einein (rechts) r. und einem w. Flügel. —<ZZ.: Staatsarchiv Osnabrück.
Frhr. v. Rolf. (Taf. 268.) — Geadelt 18.. —Iv.: quadrirt: l. 4. in G. ein r. Rad; 2. 3. in B.ein w. Sporenrad. Drei gekrönte Helme.- l. b.Adler, das w. Sporenrad auf der Brust- 2. dreinach links wehende Fahnen B. über G. quergetheiltan w. Stangen! 3. r. Löwe wachsend, das Radzwischen den Vorderpranken. D.: b. w. — O.: NeuerSiebmacher.
Roindcrg, Rodenberg. (Taf. 268.)— ID.- inID. eine g. Ring, um welchen drei r. spitze Blätter(auch wohl Büffelohren) in Winkel gestellt sind. Zlus-dem gekrönten Helm rechts ein w., links ein r.Elefantenrüssel, der rechts mit sechs r., links mit sechsw. Kugeln seitwärts belegt, zuweilen sind es auchRosen. — O.: v. Steinen. — Die Familie blüht fort.
Roinbcrg. (Taf. 266.) — Nach v. Steinen führtedie Familie ursprünglich ein Kleeblatt.
Roinbcrg II., v. Rodenberg. Variante ältererZeit. (Taf. 268.) — IV.: um eine r. Kugel drei r.in Ivinkel gestellte Kleeblätter. Zlus dem Helm r w.Ivulst, darüber ein w. Ochsenkopf mit rechts w., linksr. Horn. Dazwischen wiederholt sich der Schild. —O. i v. Steinen.
Roincsbcrg. (Taf. 256.) — Iv .: drei Blätter2. 1. — O.: Staatsarchiv Münster: Fröndenberg. —1358 Iveruer.
Roininel. (Taf. 268.) — Die Familie gehört zuden Vasallen des Bisthums Minden. — Iv.: in Iv.eine r. Rose mit drei in Ivinkeln gestellten gr. Blätternbesteckt. O.: Graf I. v. Oeynhausens Sammlungen.
Rorup, v. Nodorpe. (Taf. 268.) — Stammsitzliegt beim Dorfe Rorup, Kreis Toesseld, später wohntedie Familie auf Haus Rorup bei Senden. — 4V.: inG. ein schräges r. Gitter. Zlus dem Hebn ein r.(rechts) und ein g. Flügel. — O.: Kamin im HauseHavixbeck. — Die Familie blühte noch 1554.
v. der Ropp. (Taf. 268.) — Die Familie, in denOstseeprovinzen heimisch, soll aus Westfalen stammen.
— Iv : in Iv. oben gezinnter s. Sparreu. Aus deinHelm gr. psauenbusch. — O.: In den Ostseeprovinzenfrei Herr lieh mit veränderten Wappen; vgl. v.Klingspor, baltisches Wappenbuch.
v. der Rosen. (Taf. 266.) — Iv.: Ouerbalkenmit drei Rosen beladen. — O.: Archiv der StadtSoest. — 1364 Arnold v. d. Rosen, Richter zu Soest.
Rösfing. (Taf. 265.) —- Ilradel des StiftsHildesheim, im Niederstift Münster zu Lage begütert.
— IV.: in B. über R. schräglinks getheiltem Feldeein g. Löwe. Zlus dem gekrönten Helm der Löwewachsend, zwischen einem (rechts) b. und einem r.Flügel. — O.: Handschriften des Frhrn. Louis Moritzv. Elmendorff! Grotes Wappenbuch des KönigreichsHannover. — Die Familie blüht fort.
Rosr zu Hüppelstvyck. (Taf. 267.) — Schräg-rechte Brücke, an welcher ein Vogel heraufläuft. —O.: Archiv des Hauses Merfeld. — Burgmanns-geschlecht zu Toesseld.
Rost II. (Taf. 267.) — Die Familie wohnte zuSoest Werl. — IV.: drei in Winkel gestellte Fische,die Köpfe in der Mitte des Schildes. — O.: Staats-archiv Münster: die Soester Klöster. — 1477 zuletztvorkommend.
Rostorp. (Taf. 270.) — Iv.: schrägrechts getheilt,unten G. obei, w. r. schräges Schach. Auf demHelm zusammengelegter r. w. geschachter Flug. D.:r. g. — O.: Strodtmanns Wappenbuch.
Rostorpe. (Taf. 267.) — Im Ravensbergischenbegütert. — IV.: Zwei Schlüssel pfahlweis gestellt,die Bärte oben auswärts. Zlus dem Helm zweiSchlüssel ohne Griffe. —O.: Staatsarchiv Münster:Fürstenthum paderborn. — 1429 noch erscheinend.
Roßkampff, altes Wappen. (Taf. 268.) — DieFamilie gehörte zum Soester Patriziat der letzteren Zeit,wahrscheinlich Schwedischer Adel. — Iv.: in R. dreiw. Pferdeköpse 2. l. Die beiden obersten von ein-ander abgekehrt, der untere rechts sehend. Zlus demHelm ein Pferdekops. — O.: Todtenschilder in Soest.Sammlung der Familie v. Schmitz. — Anfangs diesesJahrhunderts erloschen.
Roßkampff II-, späteres Wappen. (Taf. 270.) —Die Familie ward 1690 in den Reichsfreiherrnstanderhoben, und wird dies das Wappen sein. —- IV-: inW. ein b. geharnischter Reiter mit geschwungenemSchwert auf s. Pferde. Zlus dein Helm ein offenerw. Flug. — O.: Todteuschild in der Kirche Mariazur Höhe in Soest.
Rotart, Noutard.. (Taf. 267.) — DortmunderPatrizier. — Iv.: Sparren begleitet von drei Klee-blättern 2. 1. — O.: Fahne. — 1509 noch blühend.