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4. quadrirt: (Taf. 251-) 1. Ouadt; 2. in R. dieg. Fürsteukrone, 3. in G, der geschachte Ouerbalkeu,4. in R. ein g. Nechtsschrägbalken zu jeder Seitevon drei g. Iveckeu begleitet. D.: r. w. Helm wiebei 1. -- O.: Neuer Siebmacher.
(lluakci,brück. (Tuf. 252.) — Burgmänuer zuOuakenbrück. — 1V.: Ivolkenartig ausgezogener Schräg-balkeu, von je drei schräggestellten Kugeln zu beidenSeiten begleitet. — O.: Staatsarchiv Osnabrück. —Die Familie blühte noch 1384.
(jluatterland, Ouaterland, O. gen. bv UN ne-in aun. (Taf. 252.) — Burgmänner zu Arusberg. —1V.: Ouerbalkeu von drei Rosen 2. 1. begleitet. Aufdem Hebn ein aufgeschlagener Hut mit zwei Federnbesteckt. — O.: Staatsarchiv Münster, Stift Frönden-berg. — Die Fauülie blühte noch >414.
(jluernhenil, Ouernheimb. (Taf. 251.) —Stammsitz Stift Ouernheim. ^— ID.: in 1V. ein r.Ouerbalkeu; auf den: Helm zwei w. Flügel, jeder mitdem r. Balken belegt. — O.: Staatsarchiv Münster.— Die Familie blüht fort.
Frhr. v. Ruadt. <Taf. 251.) — Aus der Familiede Raedt staiinnend. — 1V.: in R. drei w. Schlitt-schuhe mit g. Lisen 2 . I.; in der Mitte derselben einb. Schild mit rechtsspringendem g. Löwen. Zweigekrönte Helme. 1. g. links gewandter wachsenderLöwe zwischen einem b. Flug; 2. zusammengelegter r.Flug, dazwischen ein Schlittschuh. — O.: v. RaadtscheSammlung.
Raadt. Taf. 251. — Niederländische Familiezu Bögeiskamp, Grafschaft Bentheim angesessen. —1V.: in N. drei g. Schlittschuhe mit w. Gise». Aufdem gekrönten Helm ein offener r. Flug, dazwischenein Schlittschuh. — O.: Staatsarchiv Münster, RaadtscheSammlung.
Rademacber. (Taf. 251.) — Die Familielebte zu Soest (geadelt.) — 1V.: gespalten, rechts G.links in B. drei pfahlweise gestellte g. Räder. Aufdem gekrönten Helm ein offener b. Flug. — O.:Goswin v. Michels IVappeubuch. — 11m 1800 erloschenRaden, Rhaden, Rah den, Roden. —(Taf. 251.) — Die Familie gehörte zum Adel desNiederstifts Münster: Stammsitz Rhaden im StiftBrenien. — 1V.: in B. drei w. Rosen 2. 1. Aufdem gekrönten Helm zwei b. Flügel, jeder mit einerw. Rose belegt. - O.: Handschriften des Frhrn.Louis Moritz v. Tlmendorff. — Das Geschlecht blühtnoch in den Ostseeprovinzen.
Radzitzh'y. (Taf. 251.) — polnische Familiein IVestfalen begütert. — IV.: durch ein r. Kreuz invier Felder getheilt l. 4. in B. ein g. Stern 2. 3.Zu 1V. ein rechts sehender s. Mohrenkopf. Auf demHelm eine b., eine w. und eine r. Straußenfeder.D.: r. w. — O.: Nachrichten des Frhrn. v. HövelGnadeuthal. — Die Familie blüht noch in Belgien.
Raesfeld. (Taf. 251.) — Der Stammsitz liegtim Kreis Borken. Die Familie ist ein Zweig derTdlen v. Gemen. — 1V.: in G. ein b. Ouerbalken,auf dem gekrönten Helm zwei g. Flügel je mit demb. Balken belegt. — O.: Staatsarchiv Münster. —Die Familie blüht noch.
Racsfcld II. (Taf. 251.) — IV.: in G. dreir. Schrägrechtsbalken oben und unten von je einer r.Rose begleitet. Auf dein Helm ein g. (rechts) und einr. Flügel, dazwischen der Schild. - O.: Fahne.
Ramm, >Ldle von. (Taf. 253.) — 1V.: in r.aus einer g. Laubkrone hervorgehender w. Pferdekopf.Auf dem Helme desgleichen. — Die Fauülie stammt ausIVestfalen, vergl. Rham, und ist seit I 520 in Riga ansässig.
Ramin II. (Taf. 253.) — Die Familie stammtaus IVestfalen, kam über Riga nach Gstland und blühtauf padiskloster. — 1V.: in G. auf gr. Rasen nachrechts aufspringender s. Bock, eine g. Kette um denHals, von einem w. Pfeil schrägliuks durchbohrt. Aufdem gekrönten Helm ein w. Degen mit g. Gefäßzwischen zwei g. s. über Gck linksgetheilten Büffel-Hörnern, die in der Mitte durch eine g. Krone zu-sammen gehalten werden. D.: s. g. — Die Fauülieführte ursprünglich einen w. Pferdekopf in R. aus g.Krone hervorwachsend und erhielt 28. 8. 1624 diesesneue IVappen. (Schwedischer Adel.)
Ramesbcrg, Rammesbcrg. (Taf. 252.) —Der Stammsitz liegt im Kirchspiel Schöppingeu. —1V.: drei Lilien 2. 1. — O.: Pfarrarchiv Nienborg.Der Letzte des Geschlechts war Mathias, welcher1418 noch lebte.
Rameshusen. (Taf. 252.) — Der Stammsitzliegt bei Büren im Bisthum paderborn. — 1V.: einePflasterramme. — O.: Die paderborner Klöster. -1498 lebte noch Gerhard v. Rameshusen.
Rappard. (Taf. 253.) — Adelserhebung. —1V-: quadrirt mit w. Mittelschild in welchem ein s.Adler. 1. Zu G. ein rechtsspringendes, in 4. einlinksspringeudes s. Pferd 2. 3.; in G. drei g. Schellen2. 1. Zwei Helme: 1. wachsendes links gewandtesPferd zwischen zwei s. g. quergetheilten Flügeln mitgewechselten Farben; 2. nackter Mann, in der Rechteneine w. Lanze mit g. Spitze, an welcher eine g.Schelle befestigt ist; auf dem Kopf ein eisenfarbigerHelm, auf der Brust mit dem s. Adler belegt. D.:rechts s. g., links r. g. Schildhalter, zwei auswärtssehende g. bewehrte s. Adler auf Marmorkousole.
Rarlinghttscn. (Taf. 252.) 1V.: drei Ohr-gehänge 2. 1. — O.: Staatsarchiv Münster.
Raurenberg. (Taf. 253.) — Im Miudenschenbegütertes Geschlecht. — 1V.: in G. acht s. Rauten5. 3. Auf dem gekrönten Helm eine nach links her-überhängende r. Zipfelmüge mit g. Knopf und r.Ouast. — O.: Oraf ). von Geynhausens Hand-schriften. — 1685 mit Agnes v. Rautenber Fr. Gebhard'sv. Alveuslebeu erloschen (Die Zahl der Rautenwechselt, oft. Als Helmzier gibt Siebmacher I. 182;einen r. hohen Hut mit s. Knopf, besteckt mit w.pfauschweif.)
Ravensen. (Taf. 252.) — 1v.: SpringenderHirsch mit herabhängenden Decken belegt. — O.:Staatsarchiv Münster: Stift Schildesche. — 1340IVerner ünuulus.
Grafen v. Ravensberg. (Taf. 253.) — Stamm-sitz Ravensberg. — 1V.: in G. r. Sparren übereinander. Auf dem Helm ein natürlicher Pfaueubusch.— Um 1370 erloschen.