ohren. — (ZZ.: Staatsarchiv Münster. --- Die Familieblüht fort und erhielt 31. 3. 1873 eine preußischeAnerkennung des alten Adels. (Mappen blieb wieoben, aber Helm: wachsender nackter Mohrenrumpf,ohne Eselsohren.
Munderlo. (Taf. 225.) — Familie im NiederstiftMünster. — UM Gchsenkopf. — H.: Archiv derFamilie v. Elmendorff. — 1437 erloschen.
Munreloyc. (Taf. 227.) — Stammsitz Mandlohbei Hilbeck. — UM gespalten, auf der Spaltlinie einKreuz. — gZ.: Statsarchiv Münster: vinnenberg. —1445 Zacob Richter zu Zlhlen.
Muitkcttbccke, Munkert. (Taf. 226.) — UM dreir. (Querbalken in 1V., auf dem Helm r.-w. IVulst,darüber zwei w. Fasanenfedern jede mit den drei r.Balken belegt. — CM Detmar Mülherr. - 1457noch blühend.
Mnrmann. (Taf. 227.) — Stadtadelsgeschechtzu Dortmund, dem 1399 die Tnrnierfähigkeit bescheinigtwurde. — UM oben dreiiual gezinnte Mauer, darüberzuweilen zwei ins Andreaskreuz gelegte Pfeile. — gZ.:Archiv des Masters St. Tatharinen in Dortmund.
Muscrei,. (Taf. 227.) — UM gZuerbalken. —(!Z.: Staatsarchiv Münster: Fürstenthum Münster. —1326 siegelt Bertram.
Murse, Moers. (Taf. 225.) — Soester Patrizier.
— UM im Schildesfuß drei gZuerbalken. — DieFamilie kommt noch 1416 vor.
Musthardes, mostert, auch Achter dein Gilde-hus,auch v. Hamiu de Hammonegeu. - (Taf. 221.)volmersteiner Ministerialen zu Hamm a. Lippe wohnend.
— 1V. gespalten: rechts g., links w. Zu seder Schild-hälfte eine r. Fahne mit s. Stab. Auf dem Helmwiederholen sich die Fahnen. — (H.: v. MichelsLusutum subterrunsum. — Die Familie scheint mitElisabeth, Fr. des Detmar v. Tlepping erloschen.
v. u. zur Mühlen, v. zur Mühlen, lat.:cls molsnckino 1283 Gerhard cls m. juclsu inIVarendorp. (Taf. 221/22). — Die vorfahrensaßen urkundlich um 149(1 auf den: Amts-und NichtHofe zu Billerbeck und auf den? Amts-uud Mühlenhofe zu lvarendorf, nannten sich zudieser Zeit von Billerbeck gen. ter oder v. derMolen oder tor Molen und führten im Siegel dreischrägrechts fließende Bäche, vergl. auch Taf. 33,Billerbeck II, Diplome von 1891, 1893, 1804. —UZ. I: in 1V. drei rechtsschräg fließende b. Bäche;auf dem gekrönten Helm offener s. Flug. — 1V. II:in Gr. drei rechtsschräge fließende w. Bäche. Auf deingekrönten Helm offener s., je mit g. Kleestengel belegterFlug, zwischen den Flügeln der Schild. D.: s. w. —U>. III: in 1v. drei rechtsschräg fließende b. Bäche;gekrönter Helm, zusammengelegter w. Flug, auf welchemsich die drei Bäche wiederholen. — 1V. IV: in G.drei schrägrechts fließende b. Bäche; Helmzier : zusammen-gelegter Flug, der obere Flügel b., der untere g. —Letztere Linie erloschen. — gz.: Mittheilungen seitensder Familie und Staatsarchiv Münster.
Münch, Münnich, Monnich, lat. IZIonucbus.(Taf. 222.) — Zm Mindenschen begütert. — 1V.:in 1v. ein offener r. Flug. Derselbe wiederholt sich
auf dem r.-w. bewulsteten Helm. — gZ.: StaatsarchivMünster. — Die Familie erlosch 22. 4. 1773 mitPhilipp v. M.
Müttchhausen, Monnichhauseu. (Taf. 222, vgl.Taf. 224.) — Diese Familie war im Mindenscheu begütert,ebenso im Stift Münster. — IV.: in G. ein Tisterzienser-mönch in w. Kutte über welches ein s. Skupulier, in derrechten Hand einen r. gekrümmten Stab, in der linkenbis zur Reformationszeit einen Rosenkranz, später einr. Buch haltend. Auf dem Helm wiederholt sich derMönch. D.: s. g. — (1Z.: Grotes Ivappenbuch.— Die Familie blüht fort.
Müncholv. (Taf. 222.) — Zm Mindenschenbegütert. — IV.: in 1v. drei s. Mohrenköpfe mit w.Binden. Auf dem Helm fünf gr. palmzweige oderFedern.
Münster. (Taf. 222.) — Stammsitz die StadtMünster. — Altes IV.: in G. ein r. gZuerbalken.Auf dem Helm zwei g. Büffelhörner mit dem gZuer-balken. — (!Z.: Fahne. — Die Familie blüht fort.
Münster zu Meinhövel. ( Taf. 222.) — Seitetwa 1320.) — IV.: R. über G. getheilt, (aufTafel 222 ist die Theilung G. über N. irrig.) Aufdein Helm zwei ebenso getheilte Büffelhörner. — DieFamilie blüht fort.
Münster III. (Taf. 222.) — Aus der StadtMünster stammend, in der Grafschaft Teckleuburg, inHolland und Turland ansässig. — Altes IV.: in 1v.zwei b. gZuerbalken, auf dem Helm (rechts) ein w.und ein b. Flügel. — gZ.: Archiv Brinke.
Münster IV. (Taf. 222). — Zm Tecklen-burgischen, auch zu Trechting rc. — Stammsitz StadtMünster. — 1V.: in R. ein w. Herzschild mit zweib. gZuerbalken belegt. Auf dem gekrönten Helm eingr. Pfauenbusch, der zuweilen aus einer g. Säulehervorkommt. D.: r. b. w. — (g.: StaatsarchivMünster.
Münster V. (Taf. 225.) — IV.: eine römischeV (gestürzter, abgeledigter Sparren.) vielleicht identischmit der Familie v. dem Ivolde. — (H.; StaatsarchivMünster.
Grafen v. Müttster-L^ngelage. ( Taf. 217.) —1V. quadrirt: mit r. über G. getheilten: Herzschild.
1. 4. g. über s. getheilt, unten drei r. Rosen 2. I.;
2. in G. rechtsschräger w. Balken in fünfmaligemSpitzenschnitt b. über w. getheilt. Auf dem Schildeliegt die Grafenkrone, darüber drei gekrönte Helme:1. fünf g. Turnierlanzen mit s. IVimpeln auf denenje eine r. Rose; 2. Zwei Büffelhörner r. über g.quergetheilt; zwei g. Flügel mit den Balken des Schildessparrenweise belegt. D.: 1. g. s. ; 2. g. r.; 3. b. w.Schildhalter: zwei stahlfarben geharnischte Ritter, derHelm mit drei w. r. g. Federn besteckt. Dieselbenhalten in der äußeren Hand eine w., g.-befranzteFahne an einer Turnierlanze, aus deren Flagge sichder Mittelschild wiederholt.
Grafen v. Müttstev--Ledcnhurg. ( Taf. 217.) —1V. quadrirt: mit R. über G. getheilten Mittelschild,welches wieder mit einein g. Schilde belegt ist, inwelchem zwei b. hannöverische Feldmarschallstäbe gekreuztsind. 1. 4. G. über S. getheilt, unten drei r. Rosen 2- 1.;