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1 (1903) [Text]
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v. der Mark zu Gttenstein und Zlhaus. (Taf. 208.)

wahrscheinlich Abkömmlinge der Grasen v. der Mark.

1V. : in G. ein in drei Reihen r. und w. geschachterBalken, auf dem Helme eine Rrone mit geschachtemReif von r. w., darüber offener g. Flug. D.: r. w.

O.: Archiv des v. der Mark'schen Burghofes zuGttenstein. Die Familie erlosch 1706 20. 6. mitAnna Marie Marg. v. der Mark, Frau des TonstantiuHenrich v. Mumm.

up dein Marb'edc. (Taf. 209.) Die Familiegehörte zum Adel der Grafschaft Mark. 1V.: imSchildeshaupt I Steine neben einander, darunter eineLilie. Um 1450 erloschen. O.: v. Steinen.

Marbolf, Marklos. (Taf. 208.) Burgmännerzu Gttenstein. ID.: in B. ein w. Markolf (Eichel-häher) mit aufgehobenen Flügeln, g. Blätter im Schnabel.Derselbe sitzt auf einem g. gestümmelten Baumast. Aufdem Helm b. w. Wulst, darüber der Markolf auf demAste. O.: Ritterschaft der veluwe, zu welcher dieFamilie später gehörte. 1606 mit Jacob erloschen.

Marquard. (Taf. 208.) Patrizier zu Soest,denen 1455 von Raffer Friedrich ihr Wappen bestätigtwurde. Die Familie blüht noch, bedient sich aberdes Adels nicht. -- ID.: gespalten, rechts w., linkss., das Ganze von einem r. Ouerbalken überzogen.Zwei Helme: 1. zwei gestümmelte Baumstämme nachaußen fe mit drei gestümmelten Ziesten, der rechts ge-stellte w. über R. getheilt, der links gestellte f.;2. gekrönt, s. Flug, jeder Flügel mit r. Ouerbalkenüberzogen. D.: w. s. O.: Goswin v. Michelswappenbuch.

Marpc. (Taf. 203.) Der Stammsitz liegt imArnsbergischen. 1V.: in R. ein w. alterthüinlichesSchloß. Auf dein Helm zwei r. Flügel, jeder miteinem Schloß belegt. Die Familie erlosch um 1500mit Marie, die Theodor v. Papcn heirathete.

Marsckalb. (Taf. 209.) Zm Visthunr Gsnabrüek.

ID.: drei Beile mit Stielen 2. 1. O.: Staats-archiv Osnabrück. Die Familie erscheint noch 1420.

Marsebalf' von IVarburg. (Taf. 209.) Zuder Warburger Gegend. 1V.: gekrönter Löwe, aufdem Helm ein Hirschgeweih. O.: Archiv des Rlosterswormeln. vor 1430 erloschen.

Marrcls. (Taf. 208.) ID.: in w. eil, f. Marder.Auf dem Helm f. w. Wulst, darüber ein offener w.Flug, hinter dem rechten Flügel springt nach der Mitteder Marder hervor. O.: Stammbaum der Familiev. Martels. Das Geschlecht blüht fort.

Marren, Martene. (Taf. 211.) Der Stamm-sitz liegt bei Dortmund. IV.: fünf Muscheln inein Rreuz gestellt 1. 3. 1. O.: Archiv des St.Tatharinen-Rlosters zu Dortmund. Die Familiekommt 1448 zuletzt vor.

Marteit II. (Taf. 211.) Stammsitz Marten beiDortmund. ID.: vier rechtsschräge Balken. O.:Staatsarchiv Münster: St. Tath. zu Dortmund.Letztes Vorkommen 1434.

Martini. (Taf. 211.) Stadt MünsterischeFamilie. 1V.: Ouerbalken, darüber drei Sternenebeneinander, wieder darüber ein Turnierkragen von

vier Lätzen. O.: Archiv des Rl. Acgidi. DieFamilie kommt 1340 vor.

Marthageshuscn, Marteshusen. (Taf. 211.)Paderborner Adelsgeschlecht. 1V.: Sichel, die Schneidenach rechts. O.: Staatsarchiv Münster: FürstenthumPaderbor». Die Familie erscheint zuletzt 1447.

Masckerel, auch M. gen. Rnopf. (Taf. 208.)Die Familie entstammt dem Rheinlande. Sie besaß inWestfalen Grimminghausen. IV-: von B. und G.geschacht. Auf dem Helm eine b. g. geschachtete Puppemit flatternder Binde. O.: v. Steinen. 168113. 8. mit poh. Wilh. v. M. in Westfalen im Manns-stamm erloschen.

Märeren, eigentlich de Maitre. (Taf. 209.)Die Familie scheint aus Frankreich zu stammen.1V.: eine dreieckige Lgge, deren Seitenbalken bis zumoberen Schildrand durchgezogen sind. O.: Detmarv. Mellius Handschriften.

Mecheln. (Taf. 208.) Der Stammsitz liegt beiAhlen. 1V.: seit etwa 1400 in R. drei w. Hunde2. I. Auf dem Helm ein ebensolcher Hund. O.:Archiv des Hauses Brincke. Das Geschlecht erloschum 1600.

Mecheln. (Taf. 211.) Der Stammsitz liegt beiAlen. Altes 1V.: quergetheilt von einem rechts-schrägen Balken überzogen. 1374 führten sie nochdieses Wappen, später die drei Hunde, wahrscheinlichdas Wappen der Familie v. Sandfort. O.: Staats-archiv Münster: Tapxenberg.

MeckUnghausen gen. Snapümme. (Taf. 211.)

1V.: quergetheilt, oben wachsender Löwe untenhängende Pferdepramme. Der Stammsitz liegt beiUnna. O.: v. Steinen.

Mededeckc, M. gen. Reyge, M. gen. Gotmaring.(Taf. 211.) Adeliges Geschlecht zu Soest, wohlursprünglich von Medebach stammend. 1V.: Ouer-balken. O.i Archiv St. Walburg zu Soest. Um1500 erloschen.

Medcrike, Meyderike. (Taf. 211.) DerStammsitz liegt in der Warburger Gegend. 1V.:geschachter Angelhaken. O.: Staatsarchiv Münster:Rl. wormeln. 1422 noch blühend.

Medevord, Meverden. (Taf. 210.) DasGeschlecht stammt vom Niederrhein und kam späternach Westfalen. 1V.: in B. ein offener w. Flug.Auf dem Helin ein b.-w. Wulst, darüber der Flug.

O.: Staatsarchiv Münster. Um 1700 erloschen.

bUZ. Tine Familie Tleyhorst v. Meverden, die in

manchen Büchern angezogen wird, hat nie existirt. DerName Tleyhorst war in diesem Fall Vorname eineseinzelnen Mannes und ist durch den Gebrauch ent-standeil, Rinder mit dem Familiennamen der Mutterals Vornamen zu benennen, z. B. Glmerhaus v. Haxt-hausen, Nagel v. Mengede, Schönebeck v. Brabeck z.c.

ther Mcgede. (Taf. 210.) Altes adeligesGeschlecht zu Zserlohn, Oepuellarum in den lat. Ur-kunden genannt. 1V.: in B. drei w. ineinander-hängende Ringe, balkenweis gestellt. Auf dem Helmeine w. Straußenfeder zwischen zwei b., davor die dreiRinge. Die Familie war nach Ausweis der älteren