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Lübdccke. (Tast 205.) — Stammsiy Lübbecke imMindenschen, auch zu Hollwinkel begütert. — ID.:Helm mit Gefäß, letzteres mit fünf Schilsblätternbesetzt. — (ZZ.: Staatsarchiv Münster: St. Marien inMinden. — Der Letzte der Familie war Stats v. L.,der 1454 als tadt erwähnt wird.
Luchtriugen, Lüchtringen, ans Taf. 202 irrigLuchtingen. (Taf. 202.) — Der Stammsitz liegtbei Höxter. — ID.: in ID. ein f. breiter Leuchter,oben mit fünf g. Aerzen besteckt, ans dem gekröntenHelm s. Zweig mit f. Blättern. — gZ.: TorveyerLehnsleute.
Ludekiu. (Taf. 205.) — Patrizier zu Marburg.
— 1V.: schräglinks liegendes Weberschiffchen. — :Staatsarchiv Münster. — Die Familie kommt noch1538 vor.
Ludelinghausen. (Taf. 202.) — Das Wappenfindet sich bei v. Michels, ich finde aber über dasGeschlecht keine weiteren Dachrichten. — ID.: in R.drei w. Schilde 2. 1. Auf dem Helm wiederholt sichder Schild.
Ludcnberg. (Taf. 205.) — ID.: ein hängenderFlügel. — (!Z.: Staatsarchiv Münster.
LüdlUghausen. (Taf. 202.) — Die Wolf v. L.führten auch zuweilen das Wappen der Stadt L. —ID.: in G. .eine r. Glocke. Ueber dem gekröntenHelm die Glocke.
Lüdinghauseu gen. Wulf, Wulf v. Luding-hansen, Wolf v. L. (Taf. 204.) — ID.: in W.über drei r. gZuerbalken ein b. g.-gekrönter Löwe, aufdem gekrönten Helm der Löwe wachsend zwischen zweiw. mit den drei r. Balken belegten Flügeln. D.: r. w.
— Stammsitz die Stadt Lüdinghansen. — Zn Westfalenerloschen, blüht die Familie in den Gstseeprovinzen fort.
Frhr. v. Lüdinghauseu-IDolff. (Taf. 204.) —ID.: geviert mit g. Mittelschild, in welchem eine r.Glocke! I. 4. in W. drei r. (lZuerbalken, darüber hinein g.-gekrönter b. Löwe i 2. 3. in N. drei g. Ringedazwischen in der Mitte ein g. Stern. Drei gekrönteHelme: l. der Löwe wachsend, linksgerichtet, zwischenzwei w. mit den drei r. Balken belegten Flügeln!2. die r. Glocke! 3. zwei Büsche von je drei gr.Pfauenfeder», dazwischen schwebend der g. Stern.D.: r. w.
Lulle. (Taf. 207.) — Bnrgmannsgeschlecht zugZuakenbrück. — ID.: fünfmal gespalten, einmal quer-getheilt. — <ZZ.: Archiv des Stifts Börstest
Lunte. (Taf. 207.) — Zn der Warbnrger Gegendseßhafte Familie. — ID.: qnergetheilt, oben drei Rosennebeneinander, unten drei Korngarben 2. 1. — gZ.:Archiv des Klosters Wormeln. — 1314 Gerlachde Lume milss.
Lünen. (Taf. 204.) — Stammsitz die Stadt Lünen.
— ID.: W. über G. qnergetheilter Schild, oben dreir. Muscheln. Auf dein Helm (rechts) ein w. und einer. Feder, dazwischen eine r. Muschel. D.: w. r. —(ZZ.: Goswin v. Michels Wappenbuch. Kamiu imSchloß Havixbeck.
Lütten II, L. gen. Ulenspegel, L. gen.v. dem Brocke. (Taf. 204.) — ID.: in G. drei s.
Flügel in Winkel gesteckt, die beiden oberen einanderzugekehrt, der untere gestürzt. Gekrönter Helm mitoffenem s. Fluge belegt. — gZ.: Goswin v. MkchelsWappenbuch — Die Familie erlosch gegen 1524.
Lünen III, auch Pawels-Lüuern. (Taf. 204.)
— Patrizier zu Soest. — IV.: in W. r.-gekleidetemännliche Figur mit langen, Talar und weißem Kragen.Aus dem Helm eine (rechts) w. und ein r. Flügel. —-(tZ.: v. Michels Wappenbuch. — Die Letzte des Geschlechts,Tatharina Frau Anton v. Menge starb 1533.
Lüncn IV. (Taf. 205.) — Die Familie wohnteim Kirchspiel Bork und scheint identisch mit der Familiev. L. mit den Muscheln. — Siegel: Flügelhelm, jederFlügel mit einem (Querbalken belegt. — 1333 siegeltFriederich.
dc Lunne. (Taf. 207.) — Siegel: Flügelhelm.
— gZ.: Archiv Börstest — 1365 Zoh. de Lunnekmuulus.
Lunne II. (Taf. 207.) — Mindensche Vasallen.
— ID.: Helm mit zwei Gchsenhöruern, die nach außenmit Kugeln besetzt sind. — (H.: Archiv des StiftesLevern.
Lüning, Lüninck. (Taf. 204.) — ID.: in W.ein natürlicher Sperling (niederdeutsch Lünink genannt).Derselbe wiederholt sich aus dem Helme sitzend zwischeneinem offenen s. Fluge. D.: s. w. — gz.: StaatsarchivMünster. — Die Familie blüht zu Ostwig.
Lncrwald. (Taf. 204.) — Das Geschlecht warim Sauerland heimisch. — ID.: gespalten: rechts inG. drei r. mit den Spitzen aneinanderstoßende Rauten,psahlweise gestellt: links in S. drei r. Balken. Aufdem Helm s. g. Wulst, darüber zwei s.-gckleidete Arme,die einen r. Apfel halten. D.: r. g. — (H.: v. Steinen.
— Die Familie kommt in Westfalen 1775 noch vor,erlosch bald nachher. Sie soll in Gesterreich nochsortblühen.
Lünigcslo. (Taf. 205.) — Die Familie war zuHagen im Sauerland begütert und erscheint bis 1400.
— ID.: zwei ins Andreaskreuz gesetzte Scepter. —gz.: v. Steinen.
Lurhardessen. (Taf. 207.) — Stammsitz bei Höxter.
— ID.: zwei mit Eisenhüteu beladene Rechtsschräg-balken. — gz.: Staatsarchiv Münster.: Stift Torvey.
— Die Letzte der Familie war 1405 die Frau desAlbert v. Haxthausen.
Lütk'endorpe. (Taf. 204.) — Stammsitz Lütgen-dortmund bei Dortmund. — ID.: in W. b. Helm mitfünf g. Blättern an gr. Stielen besteckt. Aus demSchilde desgleichen. D.: b. w. — Die Familie blühtin Süddeutschland fort. — (H.: Detmar Mülherr.
Ltttincringhausen. (Taf. 207.) — ID.: quer-getheilt, oben wachsender Löwe. — (H.: StaatsarchivMünster: Kl. Velinghausen. — Die Familie erscheintzuletzt 1344.
Lutten. (Taf. 206.) — Die Familie war imRiederstift Münster begütert. — ID.: in G. eineherabhängende r. geflügelte Pserdepramme. Auf demr. g. bewulsteten Hebn desgleichen. (H.: Stammbaum.
— Erloschen im Mannsstamm mit Arnd Philipp zuSchwede 1682 17. 7.