-Gingen, de Linge. (Tast 20?.) — StammsitzLingen a. Eins. - IV.: sechsnial quergctheilt, auf deinHelm ein offener Flug. — Die Familie erscheint zuletzt144g. — (>z.5 Staatsarchiv Osnabrück.
-winklest Lintclo. (Taf. 196.) — IV..' in IV.drei s. Ouerbalken, über dem obersten drei s. Vögel.Auf dem gekrönten Helm f. Flug. — O.: StaatsarchivMünster. — Die Familie soll noch in Holland blühen.
Lüttzenich. (Taf. 196.) — Die Familie stammt ausdem Zülichschen, und war zu Vettenbocholt bei Dorstenangesessen. — IV.: in IV. drei r. Andreaskreuze 2. l.Auf dem Helm r. w. IVulst, darüber ein w. Schwanen-hals. Derselbe trägt mit einem r. Bande das Schildum den Hals. — O.: v. Michels. — Die Familiekommt noch 1647 vor.
^lpmanit (Taf. 201.) — IV.: eine vom Schild-fuß aufsteigende eingebogene Spitze. — O.: Staats-archiv Münster: AI. Kentrup. — 1416 Zoh. L.
v. der ^ijppe, auch v. d. L. gen. Greve. (Taf.198.) — Paderborner und Schwalenberger Vasallen.
— IV.: in IV. zwei s. Turnierkragen zu je vier undfünf Lätzen übereinander. Auf dein Helm ein w. Flug.
— (I.: Staatsarchiv Münster. — Die Familie blüht noch.Lüstpst de Lippia. (Taf. 201.) — Burgmänner
zu Stromberg. — Das Geschlecht führte eine Rose,gerade wie die Grafen Lippe — O.: StaatsarchivMünster: Kl. Benninghausen. — Letztes Vorkommen 1347.
L-ipperheidc, Bermen gen. L. (Taf. 198.) — IV.:quergetheilt, unten r., oben in B. ein oben und untengezinnter w. Ouerbalken. Zluf dem b. w. bewulstetenHelme (rechts) eine b. und eine w. Straußenfeder.D.: w. b. — Die Linie zu Schörlingen führteals Helinzier einen r. g. aufgeschlagenen Turnier-hut mit 2 g. Fackeln. — O.: Archiv des Hauses Füchtel.
— (Es konnnen auch andere Farben vor.) — Das frei-herrlichelVappen, nach den: Preußischen Diplom für FranzFrhrn. v. Lipperheide, zeigt den Schild von S. überIV. getheilt: oben der w. Zinnenbalken, zwischen Schildund Helm Freiherrnkrone; Helm gekrönt, zwei Strauß-federn w. f.
Lippspringe. (Taf. 201.) — Der Stammsitz istder Ort gleichen Namens bei Paderborn. — IV.: eingestürzter Anker. — O.: Staatsarchiv Münster: StiftBusdorf. — 1328 noch blühend.
Gogreve v. Bcb'ene, Gogreve v. Lippspringe,v. Lippspringe. (Taf. 201.) — IV.: IVolssangel,pfahlweise gestellt. — O.: Staatsarchiv Münster. —Die Familie erscheint noch 1456.
v. dem Lo. (Taf. 203.) — Patrizier zu Soest.
— PV.: gespalten mit einein Ouerbalken überzogen,im rechten Oberwinkel ein Flügel. — O.: ProfessorVorwerks Handschriften. — 1448 noch vorkommend.
Lc>1?he. (Taf. 201.) — IV.: Schrägrechts liegendePferdepramme. — Staatsarchiv Münster. — 1386 Godike.
Löbhccke. (Taf. 198.) — IV.: in G. drei f.Schildchen 2. 1.; auf dem gekrönten Helm einen (rechts)g. und einen f. Flügel. — Altes Patriziergeschlechtaus Zserlohn stammend, in verschiedenen Linien geadelt,zu Haus Nachrodt bei Lethmate angesessen. — O.:Mittheilungen seitens des Rittin. Eduard v. Löbbecke.
Locbausen. (Taf. 198.) — Die Familie erhieltam 10. 7. 1303 den Preußischen Adelstand in derPerson des Geheimen Raths H. IV. G. Lochausen zuHildesheim. Sie kommt aber schon 1708 mit den:Adelsprädikat und demselben IVappen vor. —IV.: quadrirt: 1. 4. zwei s. g.-beschlagene gekreuzteJagdhörner, die Mündungen oben, in IV.2. 3. eineg. Lilie in B. Zwei gekrönte Helme: 1. die Hörner:2. zwei s. Flügel mit g. Kleestengeln, dazwischen dieg. Lilie. D.: rechts s. w., links b. g. — O.: Köhne,IVappenbuch der Preuß. Monarchie. Grote, IVappen-buch des Königr. Hannover.
Lode. (Taf. 198.) — Geschlecht in der GrafschaftTecklenburg. Die Lode in den Ostseeprovinzen leitenihr Abkommen hierher. —- IV.: in N. drei w. nachrechts gekehrte Bärentatzen 2. I. Auf dem Helm einr. w. IVulst, darüber zwei aufgereckte w. Bärentatzenvor einem gr. Pfauenbusch. — 1316 Bruno Lode,Drost zu Tecklenburg.
Lode. (Taf. 201.) — Burgmänner zu Ouakenbrück.
— IV.: ein hängender Flügel. — O.: Archiv desStiftes Börstet. — 1400 kommt noch Lambert Lode vor.
Lode II. (Taf. 201.) — Zu Soest seßhafte Familie.
— IV.: abgerissener Hundekopf mit ausgeschlagenerJunge. — O.: Staatsarchiv Münster. — 1334 Joh.v. Lode, Richter zu Soest.
lodere. (Taf. 203.) — Der Stammsitz, jetzt Laergenannt, liegt bei Borgholzhausen. — IV.: schrägrechteBrücke. — O.: Archiv des Hauses Brincks. — DieFamilie kommt noch 1390 vor.
Edle v. Loe. (Taf. 201.) — IV.: quergetheilt,unten achtmal psahlweis gestreift, oben schreitender Löwe.
— O.: die Mindenschen Tapitalsarchive. — Stamm-sitz im Mindenschen.
Loe. (Taf. 198.) — Der Stammsitz liegt im Kirch-spiel Mari im Vest Rccklinghausen. — IV.: in IV. eins. Faßeisen mit zwei IViederhaken (sogenannte kalteHand) nlius IVolfseisen. Helmzier: abwechselnd vier s.und drei w. Straußenfedern, über jeder w. einFaßeisen. — O.: v. Steinen. — Die Familie blüht fort.
Loe. (Taf. 203.) — Münsterländische Familie. —IV. : rechtsschräge Brücke. — O. : Archiv des StiftsNotteln. — 1358 Macharius v. d. Los Knappe.
Loe. (Taf. 203.) — Zu Lippborg angesessen. —IV.: quergetheilt, oben ein wachsender Löwe, nntendrei Schrägrechtsbalken. — O.: Archiv des Stifts IVelver.
Grafen v. Loe. (Taf. 216.) — preußischer Grafen-stand vom 15. 10. 1840 (Diplom d. d. 12. 12. 1859.
— IV.: in IV. das Faß- oder IVolfseisen ; Grafenkrone:H.: w. f. bewulstet; drei Paare Straußfedern, je einew. nach links geschrägt vor einer nach rechts nickendens.:jedes paar oben besetzt mit einem f. Faßeisen: D.: w. f. —Bereits 6. 6. 1808 erhielt Gerhard Anton EdmundAssuerus Frhr. v. Loe-Imstenrath durch Napoleon denGrafcnstand. — IV. : geviert: 1. „das Zeichen desSenats", in B. ein aus der Theilungslinie hervor-gehender g. Stab, der in einem eiförmigen Knaufendet: um denselben windet sich eine g. Schlange;2. das Faßeisen: 3. in R. eine Einfassung von achtw. Austernschalen (I), in der Mitte ein g. Zettel(! Schildchen): 4. in R. drei g. Kannen. So die