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1 (1903) [Text]
Entstehung
Seite
82
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-Gingen, de Linge. (Tast 20?.) StammsitzLingen a. Eins. - IV.: sechsnial quergctheilt, auf deinHelm ein offener Flug. Die Familie erscheint zuletzt144g. (>z.5 Staatsarchiv Osnabrück.

-winklest Lintclo. (Taf. 196.) IV..' in IV.drei s. Ouerbalken, über dem obersten drei s. Vögel.Auf dem gekrönten Helm f. Flug. O.: StaatsarchivMünster. Die Familie soll noch in Holland blühen.

Lüttzenich. (Taf. 196.) Die Familie stammt ausdem Zülichschen, und war zu Vettenbocholt bei Dorstenangesessen. IV.: in IV. drei r. Andreaskreuze 2. l.Auf dem Helm r. w. IVulst, darüber ein w. Schwanen-hals. Derselbe trägt mit einem r. Bande das Schildum den Hals. O.: v. Michels. Die Familiekommt noch 1647 vor.

^lpmanit (Taf. 201.) IV.: eine vom Schild-fuß aufsteigende eingebogene Spitze. O.: Staats-archiv Münster: AI. Kentrup. 1416 Zoh. L.

v. der ^ijppe, auch v. d. L. gen. Greve. (Taf.198.) Paderborner und Schwalenberger Vasallen.

IV.: in IV. zwei s. Turnierkragen zu je vier undfünf Lätzen übereinander. Auf dein Helm ein w. Flug.

(I.: Staatsarchiv Münster. Die Familie blüht noch.Lüstpst de Lippia. (Taf. 201.) Burgmänner

zu Stromberg. Das Geschlecht führte eine Rose,gerade wie die Grafen Lippe O.: StaatsarchivMünster: Kl. Benninghausen. Letztes Vorkommen 1347.

L-ipperheidc, Bermen gen. L. (Taf. 198.) IV.:quergetheilt, unten r., oben in B. ein oben und untengezinnter w. Ouerbalken. Zluf dem b. w. bewulstetenHelme (rechts) eine b. und eine w. Straußenfeder.D.: w. b. Die Linie zu Schörlingen führteals Helinzier einen r. g. aufgeschlagenen Turnier-hut mit 2 g. Fackeln. O.: Archiv des Hauses Füchtel.

(Es konnnen auch andere Farben vor.) Das frei-herrlichelVappen, nach den: Preußischen Diplom für FranzFrhrn. v. Lipperheide, zeigt den Schild von S. überIV. getheilt: oben der w. Zinnenbalken, zwischen Schildund Helm Freiherrnkrone; Helm gekrönt, zwei Strauß-federn w. f.

Lippspringe. (Taf. 201.) Der Stammsitz istder Ort gleichen Namens bei Paderborn. IV.: eingestürzter Anker. O.: Staatsarchiv Münster: StiftBusdorf. 1328 noch blühend.

Gogreve v. Bcb'ene, Gogreve v. Lippspringe,v. Lippspringe. (Taf. 201.) IV.: IVolssangel,pfahlweise gestellt. O.: Staatsarchiv Münster.Die Familie erscheint noch 1456.

v. dem Lo. (Taf. 203.) Patrizier zu Soest.

PV.: gespalten mit einein Ouerbalken überzogen,im rechten Oberwinkel ein Flügel. O.: ProfessorVorwerks Handschriften. 1448 noch vorkommend.

Lc>1?he. (Taf. 201.) IV.: Schrägrechts liegendePferdepramme. Staatsarchiv Münster. 1386 Godike.

Löbhccke. (Taf. 198.) IV.: in G. drei f.Schildchen 2. 1.; auf dem gekrönten Helm einen (rechts)g. und einen f. Flügel. Altes Patriziergeschlechtaus Zserlohn stammend, in verschiedenen Linien geadelt,zu Haus Nachrodt bei Lethmate angesessen. O.:Mittheilungen seitens des Rittin. Eduard v. Löbbecke.

Locbausen. (Taf. 198.) Die Familie erhieltam 10. 7. 1303 den Preußischen Adelstand in derPerson des Geheimen Raths H. IV. G. Lochausen zuHildesheim. Sie kommt aber schon 1708 mit den:Adelsprädikat und demselben IVappen vor.IV.: quadrirt: 1. 4. zwei s. g.-beschlagene gekreuzteJagdhörner, die Mündungen oben, in IV.2. 3. eineg. Lilie in B. Zwei gekrönte Helme: 1. die Hörner:2. zwei s. Flügel mit g. Kleestengeln, dazwischen dieg. Lilie. D.: rechts s. w., links b. g. O.: Köhne,IVappenbuch der Preuß. Monarchie. Grote, IVappen-buch des Königr. Hannover.

Lode. (Taf. 198.) Geschlecht in der GrafschaftTecklenburg. Die Lode in den Ostseeprovinzen leitenihr Abkommen hierher.- IV.: in N. drei w. nachrechts gekehrte Bärentatzen 2. I. Auf dem Helm einr. w. IVulst, darüber zwei aufgereckte w. Bärentatzenvor einem gr. Pfauenbusch. 1316 Bruno Lode,Drost zu Tecklenburg.

Lode. (Taf. 201.) Burgmänner zu Ouakenbrück.

IV.: ein hängender Flügel. O.: Archiv desStiftes Börstet. 1400 kommt noch Lambert Lode vor.

Lode II. (Taf. 201.) Zu Soest seßhafte Familie.

IV.: abgerissener Hundekopf mit ausgeschlagenerJunge. O.: Staatsarchiv Münster. 1334 Joh.v. Lode, Richter zu Soest.

lodere. (Taf. 203.) Der Stammsitz, jetzt Laergenannt, liegt bei Borgholzhausen. IV.: schrägrechteBrücke. O.: Archiv des Hauses Brincks. DieFamilie kommt noch 1390 vor.

Edle v. Loe. (Taf. 201.) IV.: quergetheilt,unten achtmal psahlweis gestreift, oben schreitender Löwe.

O.: die Mindenschen Tapitalsarchive. Stamm-sitz im Mindenschen.

Loe. (Taf. 198.) Der Stammsitz liegt im Kirch-spiel Mari im Vest Rccklinghausen. IV.: in IV. eins. Faßeisen mit zwei IViederhaken (sogenannte kalteHand) nlius IVolfseisen. Helmzier: abwechselnd vier s.und drei w. Straußenfedern, über jeder w. einFaßeisen. O.: v. Steinen. Die Familie blüht fort.

Loe. (Taf. 203.) Münsterländische Familie.IV. : rechtsschräge Brücke. O. : Archiv des StiftsNotteln. 1358 Macharius v. d. Los Knappe.

Loe. (Taf. 203.) Zu Lippborg angesessen.IV.: quergetheilt, oben ein wachsender Löwe, nntendrei Schrägrechtsbalken. O.: Archiv des Stifts IVelver.

Grafen v. Loe. (Taf. 216.) preußischer Grafen-stand vom 15. 10. 1840 (Diplom d. d. 12. 12. 1859.

IV.: in IV. das Faß- oder IVolfseisen ; Grafenkrone:H.: w. f. bewulstet; drei Paare Straußfedern, je einew. nach links geschrägt vor einer nach rechts nickendens.:jedes paar oben besetzt mit einem f. Faßeisen: D.: w. f.Bereits 6. 6. 1808 erhielt Gerhard Anton EdmundAssuerus Frhr. v. Loe-Imstenrath durch Napoleon denGrafcnstand. IV. : geviert: 1.das Zeichen desSenats", in B. ein aus der Theilungslinie hervor-gehender g. Stab, der in einem eiförmigen Knaufendet: um denselben windet sich eine g. Schlange;2. das Faßeisen: 3. in R. eine Einfassung von achtw. Austernschalen (I), in der Mitte ein g. Zettel(! Schildchen): 4. in R. drei g. Kannen. So die