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1 (1903) [Text]
Entstehung
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44
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gekrönte Löwe rechtsgewandt wachsend zwischen zweiBüffelhörnern, das vordere r> über w., das andereg, über r. getheilt. D.: w. b., g. r. O.: Txroff,Bayr. Wappenbuch, II. 87.

Grafen v. Dücker. (Taf. 98.) IV.: gespaltenund zweimal getheilt mit w. Mittelschild. In letzteremfünf b. Balken. I. in M g. Krone, umgeben vondreizehn g. Kugeln 4. 2. 4. 3. 2. in G. r. Zinnen-thurm oben mit zwei nach außen geneigten b. Fähnchen(die rechte zweizipflig) besteckt. 3. in R. zwei gekreuzteg. Marschallstäbe. 4. in B. w. Feuerbock. 5. G.über b. quergetheilt, oben rechtsgewandter wachsenderr. Löwe, unten drei 2. 1. gestellte fünfstrahlige g.Sterne. 6. in B. drei balkenweis gestellte w. Lilien,begleitet oben und unten von je vier w. Kugel»,balkenweise gestellt. Drei gekrönte Helme: I. offenerFlug, rechts g., links b., dazwischen ein g. fünfstrahligerStern. 2. Zwei Arme, deren Kleidung von W. undB. über Eck getheilt ist; um die Ellenbogen sind ab-fliegende Bänder in gewechselten Farben gebunden.Diese Arme halten eine g. Sonne empor. 3. sechsg. Turnierlanzen mit Fähnchen, die mit g. Franzenund Troddeln versehen sind, von rechts nach linksabwechselnd w. b. g. Decken: rechts r. w. b., linksb. g. r. gZ.: v. Klingspor, Sveriges MdderscapsWappenbok. Taf. 94.

Düdinck. (Taf. 195.) - Stammsitz liegt bei Hagen. IV.: in S. g. (Querbalken mit drei r. pfähle»beladen. Aus dem Helm r. g. IVulst, darüber (rechts)ein g. und ein r. Flügel, zwischen denen sich der Schildwiederholt. D.: r. g. <ZZ.: v. Steinen. DasGeschlecht erlosch in IVestfalen 1637 7. 9. mit Joh. v. D.

Dülmen I. (Taf. 104.) Stammsitz die StadtDülmen. IV.: schräggegitterter Schild. gZ.:Staatsarchiv Münster: Fürstenthum Münster. LetztesVorkommen 1308.

Dülinen II. (Taf. 104.) IV.: drei in Winkelzusammengestellte Blätter (oder auch Epheu oder Klee,blatt). (ZZ.: Archiv St. Joh. zu Osnabrück.1373 siegelt Joh. de Dülmen.

Düngein. (Taf. 105.) Geschlecht der GrasschaftMark, nach Fahne von Essen stammend und v. D.gen. Essen in ältester Zeit genannt. IV.: in W.rechtsschräger s. Balken mit drei g. Wecken beladen.Helin mit offenem w. Flug, jeder Flügel nach außenabsteigend mit dem beschriebenen Balken beladen.D.: s. w. O.: Staatsarchiv Münster. ImMannsstamm 1802 21. 6. mit Tarl Ferdin. FranzJul. Amelius v. D. erloschen.

Duesderg. (Taf. 105.) 1840 15. 10. in denAdelsstand erhoben i das Diplom datirt vom 6. 10.1858. IV.: in W. schwarzgeflügeltes r. Herz ausb. Dreiberg. Das ganze Wappenbild wiederholt sichüber dem gekrönten Helm. D.: rechts r. w., links s. w.

v. der Düsscn. (Taf. 105.) Von dieser nieder-ländischen Familie besaß ein Zweig das Haus Gsting-hausen bei Hovestadt. IV.: G. über S. getheilt,darüber ein in drei Streifen r. w. geschachtes Andreas-kreuz. O.: Stammbaum der Familie v. Tasfigny. In Westfalen erloschen.

Duester, Düsteren, Dvisier. (Taf. 104.)Die Familie kommt zuerst in Lippstadt vor. IV.:drei sitzende Eichhörnchen 2.1., aus demHelm eil, sitzendesEichhörnchen zwischen zwei Straußenfedern. (!Z.:Archiv des Stifts Tappel. Die Familie kommtnoch 1514 vor.

Düstcrlo. (Taf. 105.) Die Familie wohnte beiSchweln,. IV.: S. Sparren von drei s. Sternenbegleitet 2. 1. in W. Gekrönter Helm, darüber einw. (rechts) und ein s. Flügel, dazwischen der Sparren.

(lZ.: Staatsarchiv Münster. Das Geschlechtkommt noch 1444 in Westfalen vor, blüht in Tur-land weiter.

Düthe gen. Butt. (Taf. 108.) In, Emslandangesessen. IV.: i» W. fünf b. Bechtsschrägbalken.Auf dein b. w. gewulsteten Helm zwei aufgereckteblaugekleidete Arme, der rechte ein w., der linke einenb. Schlägel haltend. gZ.: Staatsarchiv Münster.

Die Familie erlosch wohl mit Theodore Nonne zuKentrup, die 1766 20. 9. verstarb.

Düthe, Var. (Taf. 108.) IV.: in W. sechs b.schrägrechte Balken, auf dem Helm zwei w. Flügelmit sechs nach außen absteigenden Balken belegt.(ZZ.: v. Steinen.

Düthc zu Dcilinghofen, Variante. (Taf. 108.)

IV.: in W. fünf linksschräge b. Balken. Auf demHelm b. w. Wulst, darüber eine (rechts) w. und eineb. Straußenfeder, zwischen denen sich der Schild wieder-holt. gZ.: v. Steinen.

Düvel, lat. Diabolüs. (Taf. 108.) ImOsnabrückschen und Herfordschen begütert. IV.: inW. s. Kammrad. Aus den, Helm (rechts) eine s.und eine w. Straußenfeder, dazwischen wiederholt sichdas Bad. gz.: Dom zu paderbor». Die Familieerlosch um 1500.

Rockinghauscn gen. Düwel. (Taf. 104.) IV.:drei Vögel 2. 1. O.: Staatsarchiv Münster: St.Georg zu Münster. 1391 siegelt Joh. v. R.

Duggendcrg. (Taf. 104.) Geschlecht im Lippeschen.

IV.: stehende fünfsprossige Leiter, über welche schräg-links ein Stab gelegt ist. O.: Graf I. v. Oeyn-hausens Handschristen. Die Familie kommt noch1520 vor.

dc Dukere. (Taf. 104) IV.: rechtsgewandterWasservogel (Taucher). Auf dein Helm zwei Stier-hörner, dazwischen Busch von sechs Federn. gz.:Domarchiv Osnabrück. Henrich de Dukere siegelt 1368.

Duine, lat. p oll ex. (Taf. 106.) IV.: Gleve.Auf dem Helm desgleichen, darüber breiter Federwedel.

gZ.: Archiv der Mindener Klöster. Die Familieerscheint noch 1408.

Dumpsdorff, Duinstorp, ursprünglich Dummer-ste, rpe. (Taf. 108.) Im Osnabrückschen und inder Stadt Osnabrück zuerst vorkam,end. IV.: inA. ein w. nach oben etwas durchgebogener Schräg-rechtsbalken, dreimal mit drei aneinander liegendenStreifen r. b. g., die regenbogenartig gestellt sind,belegt. Auf dem Helm r. w. Wulst, darüber zweir. Flügel mit den beschriebenen Balken abwärts »achaußen geneigt. O.: Stammbaum Elmendorff.Kni die Mitte vorigen Jahrhunderts erloschen.