zwei ins Andreaskreuz gestellten b, Pfeilen (die Spitzennach unten) durchbohrt, darüber eine g. Krone, linksein s. Löwe. Zwei gekrönte Helme: k. das Herz mitPfeilen und Krone. 2. der Löwe wachsend, zwischenzwei in die Krone gesteckten f. Pfeilenden. D.: rechtsr. w., links f. w. — O.: Diplom.
'^otzcnbcrg. (Taf. 78.) — Zm Lippeschenbegütert. -— ID.: ein gekröntes l. auf dessen unteremSchenkel eine Kotze steht. — gZ.: Staatsarchiv Münster:Lchnsakten des Bisthums Paderborn.
Tocverdcit. (Taf. 83.) — Niederländischen Ur-sprungs, in UZestfalen zu Rhede ansässig. — ID.: inG. drei r. Adler I. l. Auf dem Helm offener g.Flug. D.: g. r. — gZ.: Staatsarchiv Münster. —Zu UZestfalen in der zweiten Hälfte des vorigen Jahr-hunderts erloschen.
v. dem Noven. (Taf. 78.) — Burgmänner zuBrackel bei Driburg. — Siegel: Helm mit Federbusch.
— gZ.: Staatsarchiv Münster: die Paderborner Klöster.
— Die Familie kommt noch 1337 vor.
Tcnvc. (Taf. 78.) — ID.: drei Blätter I. I. —(ZZ.: Archiv des Stifts Fröndenbcrg. — Letztes vor-kommen 1359.
Rramcr. (Taf. 86.) — ID.: in G. s. Beil mitgebogenem Stiel. Auf dem Helm das Beil zwischenzwei g. Flügeln. — O.: Strodtmanns UZappenbuch.
Tramm. (Taf. 86.) — ID.: in N. drei w. Lilien2. 1. Auf dem Helm eine r. Säule mit fünf natür-lichen Pfauenfedern besteckt, von zwei w. Lilien rechtsund links begleitet. — Die Familie besitzt Driburg undstammt aus Hannover. — (I.: Staatsarchiv Münster;Grote, Hannov. NZ.-B. T. 12.
Trampe I. (Taf. 78.) — ID.: ein Hahn. —1368 siegelt Bernhard Trampe Ritter. — (I.: ArchivIvesterholt.
Trampe II. (Taf. 78.) — Burgmannsgeschlechtzu Rechede bei Glfen. — BZ.: drei Pferdeprammen2. 1. Auf dem Helm ein Flug, jeder Flügel miteiner pramme belegt. — Die Familie erscheint noch1468. — (ZZ.: Archiv des Hauses Merfeld.
Tratte, lat. 6s drus. (Taf. 86.) — ID.: in B.ein w. rechtsgewandter Kranich, der auf einein Beinesteht und mit dem anderen einen w. Stein aufhebt.Helm mit b. w. Ivulst, darüber der Kranich zwischeneinem (rechts) w. und b. Flügel. — Geschichte derFamilie v. Trane.
Frhr. v. Rrane. (Taf. 86.) — ID.: in B. einrechtsgewandter w. Kranich der auf einem Beinesteht und mit den: andern einen w. Stein hochhebt.Drei Helme: 1. der wachsende Kranich. 2. Freiherrn-krone ohne weitere Zier. 3. r. Hut mit drei Federnr. w. b. besteckt. D.: b. w.
Freiherr v. Trausc (im Diplom: v. Trausse ge-schrieben.) (Taf. 88.) — Ursprünglich MindenerStadtgeschlecht; Hans Georg Traufen auf Pattensenim Fürstenthum Talenbcrg, Anfang 17. Jahrhundertsgeadelt. Böhmischer Freiherrnstand v. 22. 1. 1734für Zohann Rudolf v. Traufe. — ID.: geviert;1 und 4: drei g. Halbmonde 2. 1. die oberen nachAußen, der untere abwärts gerichtet, in B. 2 u. 3:
gekr. g. Greif, in den Pranken eine w. Halskrausehaltend, einwärts gewendet in S. H.: gekrönt: 2 Büffel-hörner b. g., dazwischen die Halskrause. D.: b. g.
— S- s- "gZ.: ÄlaZek, Abgest. Adel der Preuß.Provinz Schlesien, nach dem Diplom.
Trarvmkel I. (Taf. 88.) — Der Stammsitz liegtbei Bochum. — ID.: in UZ. drei s. Krähen 2. I. —(>Z.: Detinar Mülherr.
Trarvinkcl II. (Taf. 78.) — Im Schildeshauptdrei Vögel balkenweise gestellt. — gz.: Archiv desHauses Dellwig bei Marten.
Trarvinkcl, Variante. (Taf. 78.) — ID.: Quer-balken mit drei Vögeln beladen. — gZ.: v. Steinen.
— Died. siegelt 1416.
Rrechtere, de Krechtere. (Taf. 78.) — DieFamilie kommt zu UZerther vor. — ID.: Henkelkrugin einem Dreipaß. — O.: Staatsarchiv Münster. —1378 siegelt Arnold v. Krechtere.
Trechnng. (Taf. 88.) — Der Stammsitz liegt imKirchspiel Rhede bei Bocholt. — ID.: in S. zehn w.Ringe 3. 3. 3. 1. von denen die äußere» der unterenReihe nur halb und mit der offenen Seite nach Außengekehrt sind. Auf dem gekrönten Helm ein (rechts)w. und ein s. Büffelhorn. — gZ.: Fahne. — Er-loschen um 1556.
Trede. (Taf. 78.) — Die Familie gehörte zu derBurgmannschast v. Ouakenbrück. — ID.: rechts-gewandter Hahn. — gZ.: Nieberdings Handschriften.
— Das Geschlecht kommt noch 1466 vor.Rrcygeneysg. (Taf. 86.) — ID.: drei Sparren
übereinander. — gZ.: Staatsarchiv Osnabrück.
Tretier. (Taf. 88.) — Der Stammsitz liegt imKirchspiel Rhede bei Bocholt. — 1V.: in R. ein w.Mittelschild, balkenweise mit drei s. Vögeln belegt. Umden Mittelschild sechs g. Kugeln 3. 2. 1. Auf demHelm drei r. Straußenfedern. D.: r. w. — O.: Goswinv. Michels UZappenbuch. — Letztes vorkommen 1463.
Rreurvel v. Steinhaufen. (Taf. 86.) — ID.: zweigekreuzte Arme, die Hände nach oben. — O.: Staats-archiv Münster: Archiv UZeddinghausen. — Letztesvorkommen 1424.
Trervet, lat. Laneer, Trevit, Krewett, Kriefft.(Taf. 88.) — Die Familie gehörte zu den vier sogenanntenedlen Säulen des Bisthums paderborn. — 1V.: in UZ.ein aufgerichteter r. Krebs. Auf dein r. w. bewulstetenHelm abwechselnd drei r. und zwei w. Straußenfedern.
— gZ.: Staatsarchiv Münster. — Mit Diederich UZilh.v. Trevet 1638 im Mannesstamm erloschen.
Trevet, v. dem UZolde gen. Trevet. (Taf. 86.)
— Die Familie kommt im Ravensbergischen vor. —ID.: ein Tischschragen. -— O.: Staatsarchiv Minister:Marienfeld. — Das Geschlecht blühte noch 1444.
Trelvinkhusen, Trevinghaus, Trevinghus.
— Der Stammsitz liegt im Bisthum Osnabrück. —ID.: quergetheilt, oben ein schreitender Löwe, untendrei Lilien 2. 1. — gZ.: Archiv des Stifts Levern.
— Die Familie blühte noch 1466.
Rriegl) v. Buckencuve. (Taf. 86.) — ID.: quer-getheilt, unten drei Becher 2. 1. — Staatsarchiv