Druckschrift 
1 (1903) [Text]
Entstehung
Seite
32
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Nlockr. (Taf. 79.) Altes Soester Geschlecht.

W.: in L. drei g. Glocken I. 1. Auf dem Helmzwischen zwei b. Büffelhörnern die Glocken. D.: g. b.

Die Familie blüht noch zu Borghausen bei Soest.

^Flocke, Variante. (Taf. 79.) Eine Linie führtedas Wappen; in R. drei g. Glocken 2. 1., auf demHelm zwischen einem (rechts) g. und einem r. Büffel-Horn die drei Glocken wiederholt. D. - r. g.O.: Goswin v. Michels Wappenbuch.

de Tlockcr. (Taf. 67.) IV.: zwei gekreuztegeharnischte Arme, genau wie das Wappen der TölnerHardevust. O.: Zlrchiv Gertrudenberg. 1433siegelt Gerhard de Tlocker, Stadtrichter zu Osnabrück.

Cloedt, Tlodt, Tlot, Tloet, Tlodh, Aloit.(Taf. 79.) V?.: in W. zwei r. Flügel; dieselben wieder-holen sich aus dein Helm. O. - Staatsarchiv Münster.

Die Familie blüht noch.

Freiherrn v. Tloedt zu Hennen. (Taf. 79.)ID.: geviert: 1. 4. In 1V. r. offener Flug. 2. 3. inG. f. rechtssehender Adler. Helm: 1. gekrönt; der r.Flug. 2. natürlicher Baum. D.: rechts r. w., linksf. g. Diese Linie erlosch 1798 23. 3. mit BenediotBernhard Matthias Frhr. v. Tloedt.

Cloyt. (Taf. 67.) Familie im Siegenschen.IV.: 4mal schrägrechts gestreift. O.: Archiv desStifts Aeppel. 1359 noch vorkommend.

Tloyc II. (Taf. 71.)- Siegel: Helm mit Pfauen-wedel. O.: Staatsarchiv Münster: Al. Bredelar.

1328 Albert Tloyt filius Tonradi de Andopen.Tlopmanit. (Taf. 79.) Burgmänner zu AHaus.

(Zu Turland noch fortblühend. IV.: in G. fünff. Schellen 2. 1. Auf dem Helm zwei quergetheilteBüffelhörner von s. g. mit gewechselten Farben.O.: Rietstaps Ivappenbuch.

Rloppekistc. (Taf. 71.) Burgmänner zuRechede und Glfen. IV.: Hirschgeweih, welches sichauf dem Helm wiederholt. Staatsarchiv Münster:Fürstenthum Münster. Die Familie kommt noch1437 und wurde von denen v. Alen (zu d. Druden-fuß beerbt.

Tlooster. (Taf. 73.) Zn Holland heimische,auch in Westfalen begüterte Familie. IV.: in 1V.ein r. Herzschild mit 19: 4. 5. 4. 3. 2. 1 g. Münzenbeladen. Auf dem gekrönten Helm eine w. Säulemit w. Ivedel, der wieder mit 5 g. Äugeln belegt ist.

O.: Fahne.

Closter, lat. cls LIaustro. (Taf. 79.) DieFamilie erscheint zuerst unter dem Adel des Bisthumspaderborn, nachher war sie im Ravensbergischen zuPathorst angesessen. IV.; in Silber eine r. Nosemit drei f. aus der Rose hervorgehenden ins Schächer-kreuz zu einander gestellten Pfeilspitzen. Aus demHelm ein offener w. Flug, dazwischen die Nose mitden Pfeilspitzen. D.: r. w. O.: Archiv des HausesBrinke; Grote, 1V.-B. des Aönigr. Hannover.Die Familie starb in diesem Jahrhundert aus.

Tlotemanit. (Taf. 71.) Patriziergeschlecht zuSoest. IV.: drei Sterne 2. 1, dazwischen eine Augel.

O.: Staatsarchiv Münster: die Soester Alöster.Letztes Auftreten 1347.

Tloringen. (Taf. 71.) Der Stammsitz liegt beiIvelver.- IV.: 6 mal pfahlweis gestreifter Ouer-balken aus dem ein rechtsgewandter Löwe hervor-wächst. Auf dem Helm der Löwe, ganz, zwischenzwei Federn. (ZZ.: Archiv des Studienfonds zuMünster. Die Familie kommt 1469 noch vor.

Nldveb'orit, geadelt. (Taf. 67.) Z» Osnabrückangesessen. IV.: ein Berg; auf dem Helm: dreiSchilfkolben ohne Blätter. O.: Leichenstein zuOsnabrück. Die Familie kommt noch 1794 vor.

Tloy, Tlotzen. (Taf. 79.) Die Familie lebtezu Soest. IV.: in B. ein g. Linksschrägbalken, zubeiden Seiten von einer r. Traube mit gr. Blattbegleitet. Auf dem Helm ein offener g. Flug, da-zwischen die Traube. D.: b. g. O.: Goswinv. Michels Ivappenbuch.

Rluppel. (Taf. 71.) IV.: Sichel, Schneidenach links gewandt, links neben derselben eine Lilie.O.: Staatsarchiv Münster: 1411 siegelt Godicke Aluppel.

Rnehcm, Aneheim. (Taf. 81.) Die Familiegehörte zur Burgmannschaft von Ouakenbrück.IV.: 5 mal gespalten, einmal quer getheilt, abwechselnds. und w. gegen-gestreift. Auf dem Helm s. w. IVulst,darüber zwei quer getheilte Büffelhörner mit ge-wechselten Farben. D.: w. f. O.: StaatsarchivMünster. Erloschen um 1629.

v. der Rttippenburg, Anippenberg. (Taf. 81.)

Stammsitz liegt bei Bottrup. IV.: in 1V. fünfschmale b. Ouerbalken, über deren obersten drei r.Vögel laufen. Helm mit b. w. IVulst, darüber zweinach auswärts geneigte w. Aöcher, abwechselnd mitzwei b. und drei w. Federn besteckt. D.: b. w.O.: Archiv des Hauses Delwig.

Rttippittck, Anipping. (Taf. 81.) Zn derGrafschaft Mark angesessen. IV.: gespalten, rechtsG., links N., auf der Scheide mit drei s. Ringen belegt.Auf dem gekrönten Helm ein g. (links) und ein r.Flügel, dazwischen der beschriebene Schild. D.: r. g.

O.: v. Steinen. Wahrscheinlich mit Alhardv. Anipping 1685 erloschen.

?5nc>p. (Taf. 71.) Gsnabrücker Ministerialen.

IV.: schreitender Hahn. O.: StaatsarchivOsnabrück: Landesarchiv O. Letztes vorkommen 1334.

Rnösel. (Taf. 71.) Zn der Grafschaft Mark.

IV.: drei Pfeilspitzen schräglinks durchs Feld.O.: Beurhaus Handschriften. 1417 bestand dieFamilie noch.

^nuf. (Taf. 81.) Der Stammsitz der Familieliegt bei AHaus. IV.: in 1V. ein aus einem gr.Dreiberg hervorwachsender gr. Rosenstock mit fünfr. Rosen. O.: Sammlungen des Baron v. Spaen.Archiv des Hauses Wohnungen. Heilke, die Letztedes Geschlechts, heirathete 1435 Goddert v. Heek.

Rttllst. (Taf. 71.) Familie in Tamen.IV.: drei aufwärts gerichtete Pfeile, der mittlere etwashöher. Auf dem Helme zwei Pfeile, die Spitzen nachunten und auswärts geneigt. O.: Archiv der StadtTamen. Die Familie kommt noch 1799 vor undsoll adelig gewesen sein, bediente sich aber in Tamenin der letzten Zeit des Adels nicht mehr.