Nlockr. (Taf. 79.) — Altes Soester Geschlecht.
— W.: in L. drei g. Glocken I. 1. Auf dem Helmzwischen zwei b. Büffelhörnern die Glocken. D.: g. b.
— Die Familie blüht noch zu Borghausen bei Soest.
^Flocke, Variante. (Taf. 79.) — Eine Linie führtedas Wappen; in R. drei g. Glocken 2. 1., auf demHelm zwischen einem (rechts) g. und einem r. Büffel-Horn die drei Glocken wiederholt. D. - r. g. —O.: Goswin v. Michels Wappenbuch.
de Tlockcr. (Taf. 67.) — IV.: zwei gekreuztegeharnischte Arme, genau wie das Wappen der TölnerHardevust. — O.: Zlrchiv Gertrudenberg. — 1433siegelt Gerhard de Tlocker, Stadtrichter zu Osnabrück.
Cloedt, Tlodt, Tlot, Tloet, Tlodh, Aloit.(Taf. 79.) — V?.: in W. zwei r. Flügel; dieselben wieder-holen sich aus dein Helm. — O. - Staatsarchiv Münster.
— Die Familie blüht noch.
Freiherrn v. Tloedt zu Hennen. (Taf. 79.) —ID.: geviert: 1. 4. In 1V. r. offener Flug. 2. 3. inG. f. rechtssehender Adler. Helm: 1. gekrönt; der r.Flug. 2. natürlicher Baum. D.: rechts r. w., linksf. g. — Diese Linie erlosch 1798 23. 3. mit BenediotBernhard Matthias Frhr. v. Tloedt.
Cloyt. (Taf. 67.) — Familie im Siegenschen. —IV.: 4mal schrägrechts gestreift. — O.: Archiv desStifts Aeppel. — 1359 noch vorkommend.
Tloyc II. (Taf. 71.) —- Siegel: Helm mit Pfauen-wedel. — O.: Staatsarchiv Münster: Al. Bredelar.
— 1328 Albert Tloyt filius Tonradi de Andopen.Tlopmanit. (Taf. 79.) — Burgmänner zu AHaus.
(Zu Turland noch fortblühend. — IV.: in G. fünff. Schellen 2. 1. Auf dem Helm zwei quergetheilteBüffelhörner von s. g. mit gewechselten Farben. —O.: Rietstaps Ivappenbuch.
Rloppekistc. (Taf. 71.) — Burgmänner zuRechede und Glfen. — IV.: Hirschgeweih, welches sichauf dem Helm wiederholt. — Staatsarchiv Münster:Fürstenthum Münster. — Die Familie kommt noch1437 und wurde von denen v. Alen (zu d. Druden-fuß beerbt.
Tlooster. (Taf. 73.) — Zn Holland heimische,auch in Westfalen begüterte Familie. — IV.: in 1V.ein r. Herzschild mit 19: 4. 5. 4. 3. 2. 1 g. Münzenbeladen. Auf dem gekrönten Helm eine w. Säulemit w. Ivedel, der wieder mit 5 g. Äugeln belegt ist.
— O.: Fahne.
Closter, lat. cls LIaustro. (Taf. 79.) — DieFamilie erscheint zuerst unter dem Adel des Bisthumspaderborn, nachher war sie im Ravensbergischen zuPathorst angesessen. — IV.; in Silber eine r. Nosemit drei f. aus der Rose hervorgehenden ins Schächer-kreuz zu einander gestellten Pfeilspitzen. Aus demHelm ein offener w. Flug, dazwischen die Nose mitden Pfeilspitzen. D.: r. w. — O.: Archiv des HausesBrinke; Grote, 1V.-B. des Aönigr. Hannover. —Die Familie starb in diesem Jahrhundert aus.
Tlotemanit. (Taf. 71.) — Patriziergeschlecht zuSoest. — IV.: drei Sterne 2. 1, dazwischen eine Augel.
— O.: Staatsarchiv Münster: die Soester Alöster. —Letztes Auftreten 1347.
Tloringen. (Taf. 71.) — Der Stammsitz liegt beiIvelver. —- IV.: 6 mal pfahlweis gestreifter Ouer-balken aus dem ein rechtsgewandter Löwe hervor-wächst. Auf dem Helm der Löwe, ganz, zwischenzwei Federn. — (ZZ.: Archiv des Studienfonds zuMünster. — Die Familie kommt 1469 noch vor.
Nldveb'orit, geadelt. (Taf. 67.) — Z» Osnabrückangesessen. — IV.: ein Berg; auf dem Helm: dreiSchilfkolben ohne Blätter. — O.: Leichenstein zuOsnabrück. — Die Familie kommt noch 1794 vor.
Tloy, Tlotzen. (Taf. 79.) — Die Familie lebtezu Soest. — IV.: in B. ein g. Linksschrägbalken, zubeiden Seiten von einer r. Traube mit gr. Blattbegleitet. Auf dem Helm ein offener g. Flug, da-zwischen die Traube. D.: b. g. — O.: Goswinv. Michels Ivappenbuch.
Rluppel. (Taf. 71.) — IV.: Sichel, Schneidenach links gewandt, links neben derselben eine Lilie. —O.: Staatsarchiv Münster: 1411 siegelt Godicke Aluppel.
Rnehcm, Aneheim. (Taf. 81.) — Die Familiegehörte zur Burgmannschaft von Ouakenbrück. —IV.: 5 mal gespalten, einmal quer getheilt, abwechselnds. und w. gegen-gestreift. Auf dem Helm s. w. IVulst,darüber zwei quer getheilte Büffelhörner mit ge-wechselten Farben. D.: w. f. — O.: StaatsarchivMünster. — Erloschen um 1629.
v. der Rttippenburg, Anippenberg. (Taf. 81.)
— Stammsitz liegt bei Bottrup. — IV.: in 1V. fünfschmale b. Ouerbalken, über deren obersten drei r.Vögel laufen. Helm mit b. w. IVulst, darüber zweinach auswärts geneigte w. Aöcher, abwechselnd mitzwei b. und drei w. Federn besteckt. D.: b. w. —O.: Archiv des Hauses Delwig.
Rttippittck, Anipping. (Taf. 81.) — Zn derGrafschaft Mark angesessen. — IV.: gespalten, rechtsG., links N., auf der Scheide mit drei s. Ringen belegt.Auf dem gekrönten Helm ein g. (links) und ein r.Flügel, dazwischen der beschriebene Schild. D.: r. g.
— O.: v. Steinen. — Wahrscheinlich mit Alhardv. Anipping 1685 erloschen.
?5nc>p. (Taf. 71.) — Gsnabrücker Ministerialen.
— IV.: schreitender Hahn. — O.: StaatsarchivOsnabrück: Landesarchiv O. — Letztes vorkommen 1334.
Rnösel. (Taf. 71.) — Zn der Grafschaft Mark.
— IV.: drei Pfeilspitzen schräglinks durchs Feld. —O.: Beurhaus Handschriften. — 1417 bestand dieFamilie noch.
^nuf. (Taf. 81.) — Der Stammsitz der Familieliegt bei AHaus. — IV.: in 1V. ein aus einem gr.Dreiberg hervorwachsender gr. Rosenstock mit fünfr. Rosen. — O.: Sammlungen des Baron v. Spaen.Archiv des Hauses Wohnungen. — Heilke, die Letztedes Geschlechts, heirathete 1435 Goddert v. Heek.
Rttllst. (Taf. 71.) — Familie in Tamen. —IV.: drei aufwärts gerichtete Pfeile, der mittlere etwashöher. Auf dem Helme zwei Pfeile, die Spitzen nachunten und auswärts geneigt. — O.: Archiv der StadtTamen. — Die Familie kommt noch 1799 vor undsoll adelig gewesen sein, bediente sich aber in Tamenin der letzten Zeit des Adels nicht mehr.