ZFeticlcr I. (Taf. 73.) — Stammsitz die Retel-burg bei Hüften. — IV.: in IV. ein r. Resselhaken(Zacken nach rechts). Auf dem gekrönten Helmwiederholt sich der Schild zwischen einer w. (rechts)und einer r. Reihcrfeder. — (H.: Staatsarchiv Münster.
— Nach den „Nachrichten über die Familie v. Rettler,Neval 1879", soll der Resselhaken auf dem Helmohne Schild zwischen den Federn stehen.
Rctieler II, Rettler. (Taf. 7S.) 5— Zu Neu-Aßen,Hovestadt, Brüggen, Heringen, Valbert (zweite Liniedaselbst) und in Turland. — IN.: r. Resselhaken in G.Zluf dem gekrönten Helm der Schild zwischen einem g.(rechts) und einer r. Neiherfeder.
Grafen v. iZxcttclcr. (Taf. 87.) — IN.: in IV. der r-Resselhaken, auf dem Hebn zwei w. Fasanensedern, da-zwischen der Schild; Helmdecken: r. g. (!) — Die BrüderGotthard, Gustav, Ludwig und Friedr. Ivilhelinwurden 1739 von Raiser Tarl VI. in den Grafenstanderhoben. — T.: Neuer Siebmacher, Abth. HoherAdel, I. 3. III. S. 123. Taf. 149.
iZFettcler, Herzoge von Kurland. (Taf. 87.) —(guadrirt mit Mittelschild. Letzteres gespalten: rechtsin N. ein w. Resselhaken, darüber eine g. Laubkrone;links die s. Buchstaben S. A. verschlungen in G.,darüber eine Rrone. 1. 4. einwärts gekehrter r.gekrönter Löwe in II). 2. 3. in B. ein nach innenschreitendes natürliches braunes Tlenthier mit g.Geweih und einer Herzogskrone auf dem Ropfe. Ueberdem Schilde der Herzogshut. — V.: Ivapxen-Ralcnder des vorigen Jahrhunderts. — Nach dein„Neuen Siebmacher" I. 3. III. S. 123 ist der Mittel-schild r„ darin der wie ein Schildrand (mit den Zinkennach links) gelegte w. Resselhaken; innerhalb desletzteren ist das Feld gespalten und zeigt vorn in R.eine gestürzte g.-gekrönte, w. Ivolfskinnlade mit dreinach links herausstehenden Zähnen, hinten das gekröntes. Monogramm 8. R. in G- Drei Helme: 1. derwachsende gekr. r. Löwe; 2. der w. Resselhakenzwischen zwei r. Fasanfedern; 3. das wachsende <Llen-thier. D.: r. w. — r. w. — b. w. — Nach der-selben (lZuelle führt die Freiherrliche Linie in Kurlandden Resselhaken r. in G., die preußische freiherrl.Linie nach dem Neichsfreiherrndiplom v. 18. 12. 1675in II). und auf dem Helm den verkleinerten Schildzwischen einer r.-w. und einer w.-r. gespaltenenFasanfeder.
Thalon, richtiger Schloen oder Sloen, Schloengen. Tribbe, S. gen. Gehlen. (Taf. 75.) —- DieFamilie französirte in letzter Zeit ihren alten deutschenNamen in unsinniger Iveise. — 1V.: in R. ein g.Andreaskreuz mit vier in den Ivinkeln eingeschlosseneng. Kugeln. Auf dem Helm eine g. Puppe mit s.,nach rechts flatternder Ropfbinde zwischen einein (rechts)g. und einem r. Flügel. — (ZZ.: Staatsarchiv Münster.
— Die Thalon gen. Gehle erloschen 1758 29. 4 mitLudwig Anton. — Die Th. gen. Tribbe erloschen1785 mit Soxh. Antonie Marie.
Frhrn. v. Rhaynach, Rainach. (Taf. 76.) —Altes Steiermärkisches Geschlecht,' Freiherrenstand v.28. Zuli 1553 für Helfrich v. R. — Das Ivappenkommt vielfach variirend vor; wir geben es hier nach
dem schönen Steiermärkischen IVappenbuche vonZ. Bartsch, Gratz 1567. Geviert mit Herzschild: vonII). und R. durch Zinnenschnitt getheilt, (nl. vier r.verschobene Vierecke pfahlweise in G.) I und 4: w.(al. g) oben fünfmal gezinnter Hausgiebel in R.;2 und 3: r.-gekleideter Manu, den Finger auf denMund gelegt, in IV. drei gekr. Helme: 1. s. Vogel-klaue, aus welcher oben ein Busch w. Federn hervor-geht? 2. wachsender w. Tngel, eine wie der Mittel-schild gezeichnete Fahne an g. Stange schrägrechtsvor sich haltend; die Flügel ebenfalls wie der Mittel-schild gezeichnet. 3. der Mann aus Feld 3/4 wachsend.D.: w. r. — Die Familie blüht fort.
Grafen v. Rielinannsegg. (Taf. 87.) — Reichs-grafenstand v. 23. 2. 1723. — 1V.: gcviert mit g.Mittelschild. Zn letzterem in G. drei s. Balken.1. 4. gespalten; vorn: in IV. g., g.-gekrönte Säulevon gr„ r.-gebändertem Lorbeerkranz umgeben. Hinten:in R. ein w. (lZuerbalken. 2. in G. auf gr. Rasenein liuksgewandter wilder Mann mit gr. Kranz, umHüfte und Haupt in der Linken eine Keule über derSchulter tragend. 3. in B. drei g. aneinander stoßendeDreiecke 2. 1., die Spitzen nach unten. — Zweigekrönte Helme: 1. die Säule des Schildes. 2. derwilde Mann wachsend zwischen zwei Flügeln, dervorder» r. mit g„ der Hintere w. mit b. Balken belegt.D.: g. s. — w. r. Schildhalter: zwei um Kopf undHüften laubbekränzte wilde Männer, braune Keulenschulternd, auf Postament. — (1Z.: Gritzner undHildebrandt, IVappen-Album der gräslichen Familien.
Ripe, Kiepen, (Taf. 75.) — Dr. Zustus R„1633 geadelt von Raiser Ferdinand III. — IV.: g. (ZZuer-balken mit zwei gekreuzten gr. Kleeblättern belegt,darüber in R. eine g. Sonne, darunter in B. g.Halbmond. Auf dem Helm ein wachsender wilderMann, die Linke eingestemmt; mit der Rechten hebter ein gr. Kleeblatt empor. D.: b. g. — (ZZ. : Ge-schichte der Frhrn. v. Hacke.
Frhrn. v. Ripe. (Taf. 75.) — Neichs-Freiherrn-stand v. Zahre 1688 für Bodo Ivihelm v. Ripe. —IV.: quadrirt mit r. Mittelschild, in welchen: sich eineg. Sonne befindet. 1. in B. ein abnehmender g.Mond mit Gesicht. 2- 3 in G. ein einwärts gekehrtergekrönter r. Löwe. 4 in B. g. (lZuerbalken mit zweigekreuzten gr. Kleeblättern belegt. Drei gekrönteHelme: I. fünf grüne Pfauenfedern. 2. ein wilderMann, die Linke eingestemmt, mit der Rechten eingrünes Kleeblatt hochhaltend. 3. der r. Löwe wachsend.D.: gr. — g. b. — Gestorben 1751.
Clawcsittg. (Taf. 67.) — Die Familie warburggesessen zu Tamen. — IV.: Hufeisen mit querdarüber gelegter Ivolfsangel. — (ZZ.: StadtarchivTamen. — Letztes Vorkommen 1395.
Alebcck. (Taf. 75.) — IV,: in IV. schrägrechtsliegender brauner Ast (oben und unten mit eineingr. Zweige versehen) auf dein ein s., rechtsgewandterVogel sitzt. Auf dem gekrönten Helme sitzt der Vogelzwischen zwei w. Flügeln. D.: s. w. — Stamm-hcimath: Stift Münster. — Die Familie blüht in Kur-land und Livland fort.