Blankcna. (Las. 34.) — Ldelgeschlecht im Gs-nabrückschen. — 1V.: rechtsspringender Löwe. — O. :Archiv Oesede. - 1262 siegelt Hermann v. Blankeua.
Blanl'cnnagcl. (Taf. 30.) — Familie in der StadtSoest, erhielt 1697, 13. 9. die Bestätigung des Wappensund Adels. — IV. - in B. zwei w. mit den Spitzennach unten gekehrte ins Andreaskreuz gesetzte Nägel.Dieselben wiederholen sich über dem gekrönten Helme.
— O.: v. Steinen. — Die Familie blühte noch 1750.Äleckcn. (Taf. 34.) — Osnabrücker Familie.
ID. - Mittelschild. Auf dem Helm zwei ins Andreaskreuzgelegte Pfeile, die Spitzen nach oben. — O.: Leichen-stein in Marienkirche zu Osnabrück.
BIcssc. (Taf. 35.) —Burgmaunsgeschlecht zu wert.
— 1V.: in G. ein von Gr. und ID. zu drei Plätzengerauteter Ouerbalkcu. H.: offener g. Flug mit demBalken beladen. D. : gr. g. — O.: Goswinv. Michels IDappenbuch. — Gegen 1500 erloschen.
Älitökap. (Taf. 34.) — Die Familie kommt inder Grafschaft Lingen und im Niederstift Münster vor.
— 1V.: drei Wolfsangeln 2. 1. — O.: Archiv desStifts Börstel. — Letztes Vorkommen 1350.
Blomdcrg. (Taf. 35.) — Die Familie stammt ausdem Lippeschen, ging nach Kurland und kam nachherzurück. — 1V.: in w. s. Ouerbalken von drei s.Mühleneisen 2., 1 begleitet. Auf dem gekrönten Helmein w. (rechts) und ein s. Flügel, dazwischen einMühleneisen. — O.: Kneschke.
Freiherr v. Älomdersi. (Taf. 32.) — Schild ge-viert; 1 und 4: halber s. Adler am Spalt in G.;
2 und 3: s. Balken begleitet von 3 s. Mühleisen 2. 1.Mittelschild: in N. zwei von B. und w. durch Wolken-schnitt getheilte Balken. — Zwei gekr. Helme: I wach-sender w. Löwe, ein r. Kreuz im Maule: 2: offenerFlug, r. blau, I. s. über G. getheilt, dazwischen ein s.Mühleisen. D.: rechts g. s., links w. b. Schildhalter:rechts gekr. s. Adler, links gekr. w. Löwe, beide auswärts-sehend. — (Der Mittelschild ist das w. der schwäbischenv. Blumberg: er wird auch irrig w. geführt mit se
3 b. Bergen balkenweise gestellt.)
Blome lat. Flos, I. (Taf. 34.) — Burgmänner zuToesfsld und Dülmeu. — 1V.: drei Rosen 2. 1. — O.:Stadtarchiv Toesfeld. — Die Familie erlosch kurz nach 1530.
Blome lat. Flos, II. (Taf. 34.) — Stadtgeschlechtzu Osnabrück, von dem die Blomenhalle noch den Namenhat. — IV.: ebenfalls drei, hier aber öfters gefüllteRosen 2. I. — O.: Archiv der Spitäler zu Osnabrück.
— Letztes vorkommen 1473.
Blome III. (Taf. 35.) - Die Familie war zuwelbergen im Kreise Steinfurt angesessen. — 1V.: inG. dreizehn s. Rauten 2. 3. 2. 3. 2. 1. Auf demgekrönten Helm fünf g. Straußfedern. D.: g. s. —(ZZ: Fenster in der Kirche zu welbergen. — Dieletzte des Geschlechts, Anna, heiratete 1505 Morbeckv. Gldenhus.
Bloinendahl. (Taf. 34.) — Zm Kölnischen Sauer-land ansässig. — 1V: Zweig mit drei Lindenblättern(wie ein Kleeblatt geformt). — <ZZ.: Archiv des KlostersWeddinghausen. — Letztes vorkommen 1429.
Blomensaer. (Taf. 35.) — Der Stammsitz liegtim Kirchspiel Olfen. Die Familie war wohl ein Zweig
der Frydag, da Heinr. B. sich Heinr. F. gt. v. B.nennt 1453. — 1V.: in w. drei r. Ringe. —O.: Kindlingers Handschriften. — Goswina die Letztedes Geschlechts lebte noch 1517.
Blorc. (Taf. 34.) — 1V.: rechts gewandte obereHälfte eines Bocks. — O.: Archiv des KlostersZburg. -- Henrich Blote, Richter zu Zburg 1468.
Ältnneitröther, Blumröder. (Taf. 35.) —1V.: geviert mit Mittelschild. Zu Letzterem aufPurpur eiue w. Blumeuvase mit drei w. Tulpen. 1. 4.Zu B. eine w. Leier. 2. 3. in N. ein schräglinksgelegtes w. Schwert. Auf dem gekrönten, laut Diplom:g., Helme die Vase des Mittelschildes mit deu Tulpen.D.: b. w. — r. g. — Besitz Ränhagen und HausBerge bei Bork. Franz v. Blumenröther lebte noch1805. Fürstlich Schwarzburg-Sonderhausenscher Adel-stand für den Oberstlieutenant Zohann August FriedrichBlumröder d. d. Arustadt, 6. August 1816. — cf.Gritzuer, Staudeserhebungen, S. 806 : sx ciiplom. —Der Blumentopf soll, laut Diplom, bunt sein.
Älycittorp, B. gen. wernicke. (Taf. 34.) —Stammsitz liegt bei Balve. — 1V.: Zwei Flügel. — DieFamilie ist wahrscheinlich gleichen Stammes mit denMelschede. — O.: Archiv des Hauses Delwig beiMaxien. — Die Familie blühte noch 1547.
Äobbe. (Taf. 35.) — 1V.: drei schlichter. Ringein G. 2. I. H.: ein g. Flügel mit den drei Ringenbelegt. — Die Familie war in der Nähe der StadtHörde begütert. — O.: das Buch der St. Hubertus-Bruderschaft, Mskrpt. iu der Bibliothek des Gfn.v. Droste-Nesselrode zu Herten.
Äobbinghaus. (Taf. 36.) — Zu der HersorderGegend heimisch. — IV.: Oben und unten gesinnterOuerbalken. — O.: Archiv der Abtei Herford. —1448 kommt noch Rembert v. B. vor.
Vobert. (Taf. 35.) — Die Familie war imMindenschen begütert. — 1V.: r. w. viermal gestreift,darüber ein b. Sparren: auf dem untersteu r. Streifenein g. Stern. Auf dem Helm eiue r. Straußenfederzwischen zwei w. D.: r. w. — O.: Mitth. desFrhrn. T. A. v. d. Horst.
de Bocge, Bücke, Buoge. (Taf. 36.) — Stadt-geschlecht zu Soest. 1V.: Schrägrechtsbalken mitdrei Hähnen beladen. — O.: Professor VorwerksSammlungen. - - Letztes vorkommen 1409.
Äocgemantt, Boggemann. (Taf. 36.) — <LinZweig der Familie v. wickede. - 1V.: quer getheilt,oben zwei iu die Tcken geneigte Lilien. — O.: v. Steinen.
— Letztes Vorkommen 1385.
Äocholt I- (Taf. 36.) — Münsterisches Trbmanns-geschlecht. - 1V.: Baum (Buche) auf Rasen stehend.
- O.: Nünnings Handschriften. — Tunigunde v. B.,die Letzte der Familie, war 1379 die Frau des Herbertv. Stutersloe.
Äocbolt II. (Taf. 36.) — 1V.: ein Stern. —O.: Staatsarchiv Münster: Stift Tlarenberg. — Letztesvorkommen 1379.
Äocholt III. (Taf. 36.) — 1V.: Sparren, indessen Spitze ein Stern liegt. — Staatsarchiv Münster.
— Letztes vorkommen 1360: Zoh. v. Bocholte Frei-graf in Dortmund.