Druckschrift 
1 (1903) [Text]
Entstehung
Seite
9
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ein s. Band verschlungen sind, begleitet von den dreig, Sternen 2. l, gZ.: Siebmacher.

Beckere. (Taf. 20.) Das Geschlecht erscheintim Tecklenburgischen. stv. - drei in Winkel gestellteRauten, (I.- Staatsarchiv Münster: GrafschaftTecklenburg. Letztes vorkommen 1371.

Bcckcsecen. (Taf. 20.) Stammsitz die jetzigeBauerschaft Bexten, Kirchspiel Lnnigerloh. stv.: dreiHalbmonde 2. 1. (Spitzen nach rechts.) gZ.: CapitelSt. Johann zu Gsnabrück. Letztes vorkommen 1447.

Beckinann. (Taf. 19.) Die Familie wohntezu Lippstadt. stv .: in S. ein querfließender w.Fluß, darüber eine r. Rose. Auf dem gekröntenHelm ein b. geharnischter wachsender Ritter der dieHände eingestemmt hat. Derselbe hat auf dem Kopfeinen Helm mit vier blauen Federn. D.: s. w.gZ.: Stammbuch der Familie v. Schmitz. DieFamilie blühte noch 1736.

Beckuin. (Taf. 20.) Der Stammsitz ist diejetzige Stadt Beckum. stv.: ein zu zwei Plätzengerauteter Rechtsschrägbalkeu. - gZ.: StaatsarchivMünster. Letztes vorkommen 1399.

Bedelke. (Taf. 20). stv.: RechtsspriugenderLöwe. gZ.: Staatsarchiv Münster.

Bersten I- (Taf. 20.) Die Familie war imjetzigen Kreise Warendorf angesessen. stv.: nach Rechtsgerichteter Schwan mit aufgehobenen Flügeln.gz.: Archiv des Klosters vinuenberg. Letztes Auf-treten 1341.

Beeslctt II, Besten. (Taf. 22.) Die Familiestammt aus dem Bentheimschen. Iv.: in N. einrechtsschräger w. Balken mit drei r. Ringen beladen,auf dem gekrönten Helm ein offener r. Flug mitBalken und Ringen beladen. gZ.: Detmar MülherrsManuscripte. - Die Familie blühte »och in Holland1656.

Bersten III, Besten. (Taf. 22.) Diese Familiekommt in erster Zeit unter den Burgmännern von(Yuakeubrüek vor. Stammsitz wohl Beesteu bei Rheine.

stv.: gespalten, rechts r., links w., über Alles hinein sechsspeichiges Rad von gewechselten Farbe». Aufdem r. w. bewulsteteu Helm ein gr. Pfauenbusch.gZ.: Zlrchiv des Stifts auf dem Berge zu Herford.

Die Familie blühte noch 1819.

Bersten IV. (Taf. 22.) Diese Familie stammt ausdem Bentheimschen. Iv.: in G. ein etwas ein-gebogener r. Sparren unter dein zwei und zwei r.Stäbe ebenso eingebogen wie der Sparren gitterförmigdurcheinander gesteckt sind. Auf dein gekrönten Helmein offener g. Flug, zwischen dem ein r. Sparren sodurchgesteckt ist, daß er vom linken Flügel halb ver-deckt wird. G- - Grote, Ivappenbuch des König-reichs Hannover.

Bega. (Taf. 20.) Zm Stift paderborn undim Fürstenthum Lippe begütertes Geschlecht.Vv.: drei Turnierkragen zu fünf, vier und drei Lätzenüber einander. gZ.: Archiv des Klosters Gehrden.

Letztes Vorkommen 1527.

Bemlzeiin, Benem. (Taf. 22.) Riederländisch-Ivestfälisches Geschlecht, bei Bocholt begütert.

IV.: in S. ein stehendes w. Kreuz. Auf dem s.w. bewulsteteu Helm ein sitzender f. Hund mit w.Halsband. G-: Archiv des Hauses Hülshoff.Die Familie blühte noch 1500.

Bcb'ezeten. (Taf. 20.) ID.: gZuerbalken vondrei Rosen 2. 1 begleitet. G-: Archiv Gertrudenberg.

Ludeke de Bekezeten Tan. zu St. Zoh. siegelt 1410.

Beb'len. (Taf. 21.) Das Geschlecht scheint beiHanun gewohnt zu haben. - stv. ^ Flügelhelm.(H.: Staatsarchiv Münster: Kl. Tappenberg. - Letztesvorkommen 1395.

Bele, v. d. Bele. (Taf. 22.) Die Familiestammt aus dem Linsland vom Haus Beel bei Lathen.

IV.: in R. aufrechte w. Schafscheere. Dieselbewiederholt sich zwischen zwei r. Flügeln auf dem Helme.

^ gZ.: Handschriften des Frhrn. v. Spaen im Archivdes Hogen Raad v. Adel im Haag.

Belebe. (Taf. 21.) Der Stammsitz liegt an derMöhne. stv.: zwei ins A>?dreaskreuz gestellte Schal-meyen, das Mundstück nach oben gerichtet.gZ.: Staatsarchiv Münster: Archiv der KommendeMülheim a. Möhne. Letztes vorkommen 1390.

Belham, Bele Hain. (Taf. 21.) GsnabrückerGeschlecht. Z.V.: drei Kesselhaken 2. l. gZ.: Archivder Gsnabrücker Spitäler. Letztes vorkommen 1321.

Brlholr. (Taf. 21.) Zuerst im Kreise waren-dorf, dann in Münster angesessen. Die Familieführte drei Henkelkörbe im Wappen 2. 1. Auf demgewulsteten Helm ein solcher Korb vor einer sieben-blättrigen Schilfstaude. gZ.: Archiv d. H. Stapel.

Erloschen 1558.

Belinghauscn. (Taf. 21.) Zu Marsbergbegütertes Adelsgeschlecht. Iv.: Schächerkreuz.(!Z.: Archiv des Klosters Marsberg. Letztes vor-kommen 1358.

Bellinghansen. (Taf. 21.) Vv.: drei flacheHände 2. 1. gZ. : Staatsarchiv Münster: StiftMarsberg. Letztes vorkommmen 1409.

Bellinghausen. (Taf. 22.) Rheinisch-WestfälischeFamilie. Vv.: in w. schrägrechts liegender r.Maueranker, dessen Luden in Schlangenköpfe aus-laufen. Gffener w. Flug je mit dem Zlnker belegt.

G-: Lahne. Erloschen um 1700.

Bellinglzoven. (Taf. 22.) stv.: in R. drei

runde w. Schellen 2. l. Auf dem Helm eine Schelle.

Bcndcrfcld. (Taf. 22.) Dänische Familie diezuletzt in Westfalen begütert war. Vv.: gespalten,rechts in N. ein an die Theilungslinie gelegter w.halber Adler, links in w. ein r. gZuerbalken. Zu derMitte des Schildes über Alles hin ein w. Ring.H.: offener s. Flug, dazwischen der Ring.G-: Familienpapiere. Erloschen 1808.

Bendlt, Benedict, Benedicten. (Taf. 22.)Zu den werler Erbsälzern gehörende Familie.stv.: in B. ein g. gZuerbalken mit drei f. Salzpfannenbeladen, darunter eine g. Rose. B. g. gewulsteterHelm mit b. Fluge, jeder Flügel mit g. gZuer-balken belegt, auf dem eine s. Salzpfanne. Zwischenden Flügeln schwebt die Rose. G-: der Saelzer