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trösten und ihr Herz zum Himmel zu erhebe», Dich selbstzur Speise und zum Genusse hingiebst.
3. Denn welches andere Volk ist so herrlich, wiedas Christcnvolk?
Oder welches Geschöpf nnter dem Himmel ist so ge-liebt, wie eine andächtige Seele, bei welcher Gott ein-kehrt, um sie mit seinem herrlichen Fleische zu nähren?
O unanssprechliche Gnade! o bewunderungswür-dige Herablassung! v unermeßliche, besonders demMensche» zugewandte Liebe!
'Aber wie soll ich dem Herrn vergelten diese Gnade,diese so ausgezeichnete Liebe?
Es giebt nichts Anderes, was ich ihm Angeneh-meres geben könnte, als daß ich mein Herz gänzlichmeinem Gott hingäbe und mich innigst mit ihm verbinde.
Dann wird mein ganzes Innerstes frohlocke», wennmeine Seele vollkommen mit Gott vereinigt sein wird.
Dann wird er zu mir sagen: willst du bei mir sein,so will ich bei dir sein. Und ich werde Ihm antworten:Würdige Dich, o Herr, bei mir zu bleiben, ich willgerne bei Dir sein.
Das ist all mein Verlangen, daß mein Herz mitDir vereinigt sei.
XIV. Kapitel.
Bon dem glühenden Verlangen einiger Frommen nach demLeibe Christi.
Stimme des Jüngers.
l. O wie groß ist die Fülle deiner Süßigkeit, oHerr, welche Du für jene aufbehalten hast, die Dichfürchten! Wenn ich an manche fromme Christen ge-