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allein zu mir redest und ich zu Dir, wie ein Ge-liebter zu seinem Geliebten zu reden, und ein Freundmit seinem Freunde beim Mahle sich zu unterhal-ten pflegt?
Darum bitte ich, das wünsche ich, daß ich ganzmit Dir vereinigt werde, und mein Herz von allengeschaffenen Dingen abziehe, und immer mehr durchdie heilige Kommunion und die ofte Feier (und Bei-wohnung) des Opfers am Himmlischen und EwigenGeschmack finden lerne.
Ach Herr, mein Gott, wann werde ich ganz mitDir vereinigt und in Dich verschlungen sein, undmeiner gänzlich vergessen?
Verleihe, daß Du in mir und ich in Dir, unddaß wir also Eins bleibe».
2. Du bist wahrhaft mein Geliebter, mein Er-wählter aus Tausenden, in dem meine Seele wohnenmöchte alle Tage ihres Lebens.
Du bist wahrhaftig mein Friedensfürst, in dem derhöchste Friede und wahre Ruhe, und außer dem Müheund Schmerz und gränzenloses Elend ist.
Wahrhaftig, Du bist ein verborgener Gott, unddein Rath ist nicht mit den Gottlosen, sondern an dieDemüthigen und Einfältigen ergeht deine Rede.
O wie lieblich, Herr, ist dein Geist! um deineLieblichkeit deinen Kindern zu zeigen, läßt Du Dichherab sie mit dem süßesten Brode, das vom Himmelhernieder kommt, zu erquicken.
Wahrlich, kein anderes Volk ist so erhoben, dessenGötter sich ihm nahen, wie Du, unser Gott, nahe bistallen deinen Gläubigen, denen Du, um sie täglich zu