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lange Du willst, die Last dieses vergänglichen Leben«um meines Heiles willen trage.
Denn, ist auch das gegenwärtige Leben eine schwereLast, so ist es doch schon durch deine Gnade sehr ver-dienstlich, und durch dein Beispiel und die Fußtapfendeiner Heiligen wird es für uns Schwache viel erträg-licher und heiterer.
Aber auch viel tröstlicher ist es geworden, als eSim alten Bunde gewesen, da die Pforte des Himmelsverschlossen blieb, und auch der Weg zum Himmel dunk-ler schien, da so Wenige das Himmelreich zu suchensich bestrebten.
Aber auch die, welche damals gerecht und zumHeile bestimmt waren, konnten vor deinem Leiden undheiligen Sühnungs-Tode in das Himmelreich nichteingehen.
3. O welch' großen.Dank bin ich Dir darzubringenschuldig, daß Du Dich gewürdiget hast, mir und allenGläubigen den rechten und guten Weg zu deinemewigen Reiche zu zeigen.
Denn dein Leben ist unser Weg, und durch heiligeGeduld wandeln wir zu Dir, der Du unsere Krone bist.
Wenn Du uns nicht vorangegangen wärest und ge-lehrthättest, wer würdesich kümmern, Dir nachzufolgen?
Ach wie viele würden weit zurückbleiben, wennsie nicht auf dein vorleuchtcndes Beispiel hinschauten!
Siehe, noch sind wir lau, obschon wir so viel vondeinen Wundern und Lehren gehört haben, was würdeerst geschehen, wenn wir ein so großes Licht, um Dirnachzufolgen, nicht hätten!