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Von Fest zu Fest sollen wir Entschlüsse fassen, alsob wir dann von dieser Welt auswandern und zum.ewigen Festtag konnuen würden.
Daher müssen wir auf Gott geweihte Zeiten u»Ssorgfältig oorbereiten und uns mehr der Andacht wid-men, und jede Obliegenheit genauer beobachten, alsob wir in kurzer Zeit den Lohn unserer Arbeit von Gottempfangen würden,
7, Und wenn dies noch weiter hinausgeschobenwird, so laßt uns glauben, wir seien nicht genug vor-bereitet nnv noch unwürdig so großer Herrlichkeit, welchean uns offenbar werden wird zur bestimmten Zeit, undlaßt uns Mühe geben, uns besser ans den Heinigangvorzubereiten.
Selig ist der Knecht, sagt der Evangelist Lnkas,den der Herr, wenn er kommen wird, wachendfindet. Wahrlich ich sage euch, über allsseine Gu-ter wird Er ihn setzen. (Luk. 12, 37 — 48.)
XX. Kapitel.
Bon der Liebe zur Einsamkeit und zum Stillschweigen.
I. Suche eine schickliche Zeit, dir selbst obzuliegen,und denke häufig an die Wohlthaten Gottes.
Laß ab von der Neugierde.
Lies von solchen Gegenständen, welche mehr Zer-knirschung veranlassen, als Unterhaltung gewähren.
Wenn du dich den überflüssigen Gesprächen, demmüßigen Uniherlaufen, dem Anhöre» von Neuigkeitenund Gerüchten entziehest, so wirst du hinreichende undschickliche Zeit finden, um frommen Betrachtungen ob-zuliegen.