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kommt auch von außen hinzu, was uns auch zugleichfortzieht.
Viele suche» im Geheim sich selbst in dem, was siethun, ohne es zu wissen.
Sie scheinen auch im guten Frieden zu stehen, solange die Sachen »ach ihrem Wille» und Sinne gehen;geht es aber wiver ihren Wunsch, so werden sie schnellaufgeregt und traurig.
Wegen der Verschiedenheit der Gesinnungen undMeinungen entsteh-» sehr oft Uneinigkeiten unter Freun-den und Mitbürgern, unter Ordensleutc» und Frommen.
3. Eine alre Gewohnheit legt man schwer ab, undweiter als man selbst sieht, läßt sich Nicmand gerne führen.
Wenn du auf deine Vernunft oder dein Wirkendich mehr verlassest, als auf die dir mitgetheilte KraftJesu Christi, so wirst du selten und langsam erleuchtetwerden; denn Gott will, daß wir uns ihm vollkommenunterwerfen lind uns durch brünstige Liebe über unsereVernunft erschwinge».
XV. Kapitel.
Von den Werken der Liebe.
I. Um kein Ding in der Welt und keinem Men-schen zu Liebe soll man etwas Böses thun, aber umeinem Bedürfnisse des Nächsten abzuhelfen, mag manbisweilen freiwillig ein gutes Werk unterlassen, oderauch gegen ein besseres vertauschen.
Denn wenn man dieses thut, so wird das guteWerk nicht zerstört, sondern in ein besseres verwandelt.
Ohne Liebe ist das äußere Werk nichts nütze; was