,78 Beschreibung der dreyen Königreichen
Mit barbarischer Grausambkeit plündern/ vnd nehmen sie mttGewaltalIwie die Feind alles hinweck was sie nur antreffen; dahcro sobald es kunewird/daß ein Hoffstatt/ welches zum öffterugefchicht/ein Reiß vorneh-men wird / verlassen die Inwohner gleichsamö alle jhre Hütten / vnd flie-hen in die Emöde vnd Wälder/vnd nehmen alles mit sich was sie«»,können/ vnd das übrige vergraben sie in Sie Erden. -DiseBegZcitschaff-ttn halten sich niemahkn in denen Stätten oder Börssern auff (v'Ülich!weilen sie daftlbsten ntt bequemblich kuMm beherberget werten) sondcrallezeit in denen Wäldern ; vnd wiewohlen die Au'fshalttmg an einemDrth sich über zwey oder drey Tag nit erstrecket /so ist doch ein Wundeszu sehen / mit was für Fleiß vnd Geschwindigkeit sie du Hütten vndHäußlcn au jf ihre Weiß erbauen/mit einem Tach vnd Mauren auß lettttn/nil änderst als wann sie lange Jett alldort verharren wölken.
Mhabe z , O. Deßglettben ist in diftn Königreichen ein Mang?! so wohlvoch Wa Wagen vnd Gntsch 'N / als -last- oder Gont-Thieren; außgmom-' men in^n^ola. allwohmzu zettendie Porengeftnauß America etliche^b>^. dringen : Dahero die reiche lcuth zu dlsin Enö Schlaven halten / vondenen sie sich m sehr schönen vnö grossen Netzen/ darinnen sieemwkdersligen oder bequemlich sitzen/ hin vnd her tragen lassen: DsseNetzscyndm<! sien theils geflochten auß Baumwollen/mit schön gefärbten Franssengczierct / vnd an bcyden Endet? ftynd sie angebunden an ?in lang-'Skana/oder zu zetten an zwo/ mit welchen die Mohren entweder auffdcmSchui-terblat/ over auß Muthwillm auff dem Haubt jhren Herw dahin tragen/wo es jhn beliebet; jedoch haben sie allezeit zwey ode? drtyVmbwexlmigender Träger. Die vomembere Versöhnen/ vnd die porkugesischs Frau-en haben deren sehr köstliche mit Tuch bedecket/ sich vor der Sonnen zubeschützen sambt einem Küß / desto füglicher sich mder zu legen / oder zufitzen; neben diftn tragen jhrer nit wer-lg sehr kostbare Sonnenschirm/oder lassen diese von einem Schlavm öffentlich vorkragen. Für die nttdere Stands - Versöhnen werden dergleichen Netzen geflochten mitSkrickieinauß den Baumrinden gemach et; dift letztere wann sie imv/vnd wohlgemachttftynd/werbenvmöeinenSchlaven vertauschet/vndalso nacheinander dieandere; nachdem sie kostbar ftynd / als wie diejeni-ge/ die auß America gebracht werden/ vnd die mit güldenen Pahamen-
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