Äil
»«chk!«
lrMlhAk^Ä
<?>
Dinknßm!W D'klsiUiärciusn^'^llwtü chli'llim eüi ts üttimülMl
viMlich?
W
^onZ0,^ar2lnI)Ä,Vttd^.nAoIs. 159
die Armuth deß Stands jhntn mk zulass:/sie alle Zu verheyrathen nachdem Gebrauch der Europäer / dahero sie (wie sie sagen) genöthiget wä-rm mit Hmdansetzung alles anderen Absehens selbe dem jenigen zu ausser-ziehen zu geben / der sie verlanget.
" 28 l. Nu minder fürwitzig als abscheulich ist die Weiß dergleichenHände! außzutragcn: Wann sich zu zelten einer in em Mägdlein vsr-lttöet/bcssfissiget cr sich mit einiger Schanckung die Gutwilligkeit ihrerElmuzu gewinnen; demnach begehret er solche ohne andere Mittels»Persohn von ihnen zu seinen Weib / vnd wann dise jhren Willen daremgiebet/ wird der Verkrag mit beyderseits Versprechungen bestettiget/nemblichen / daß er selbe zwey oder drey Jahr hindurch in seiner Gesell-schsfft behalte vmb zu erfahren / ob dero Sitten vnd Geöchrden sich mftmeKram schicken/ vnd wann difes also / er jhr nach verflossener be-siimbten Zeit ein gewisse Haußsteuer zustellen / sie mit den gewöhnlichenLeren,outen vermählen / vnd also sie für sein wahres vnd rcchemessigesEheweib erklärt seyn solle. Wann der gantze Handel auff solche Weißgeschlichtet / so thun die Eltern (ich rede meallcin von den Häydm/ son-dern auch vilcn Christen bey welchen noch heut zu Tag diftr Mißbrauchim Schwung gehet ) die Tochter in die Händ deß Jünglings überank-worthen/ welcher selbe mit sich »achHauß führet/ vnd beyde miteinanderals wahre Ehelcuth leben. Wann aber deren einer sein Vergnügen niefindet/ wird das Mägdlein alsobald entlassen/ oder kehret für sich selbststillschweigendwiderumb nachHauß ohns einzigen Widerwillen drrEl-ttrn ohne Scrupel / ohne Schand / oder mmdiste Rmgerung der Ehr /ja ohne daß jhr Jemand was vorwersscn dörffe; vnd was noch mehr ist/ebenso leicht als zuvor schrmm sie zu der andern Prob /noch crmangletts an deme / der guten Lust hae sie zunehmen. Aber wie vil Vnnchtig-keuen auß Visen so abscheulichen vnd gottlosen Mißbrauchen emsprm-
HcyratsVertrag.
gen/ kan jhmcin jede? Vcrsianoigcr leicht einbilden / daß also wahrhaff-tigdie Mohren/ indem sie den Vcrjlakd von vneemen Anweisungen deßFleisches verfinstert haben / die FSrsi'chtigkeittn einer vernünsstigenWeißheik mit schuldiger Bsobwachtung jhrer eignen Ehr nit wissen aussdie Waag zn legen. Denn vornenzhsie Vmichtigkeiten ftvnd sonder-bar drey. Erstlich die versiossme Weiber haben nit allezeit Glück sich
wie-
"S-l