Stühlen lässt sich nur aus aufgeführten 4 Stuhlpolstern schliessen.
Töpfergesehirre irgend welcher Art und Glassachen warennicht im Gebrauch; Eisen, Kupfer, Messing, Zinn oder Silberersetzten beides.
In der Küche fanden sich vor: 36 verschiedene Kessel vonKupfer oder Eisen (Grapen), 6 verschiedene Pfannen, mehrereBratspiesse etc. An Zinn, in einer besonderen Kammer auf-bewahrt, war vorhanden: 4S grosse, 24 kleine Schüsseln, sowie41 Teller, 24 Kannen, ein Reise-Flaschenfutter mit 5 Flaschen.Wein und Bier wurde vom Fasse verzapft und lagerte nichtin Flaschen. Nur 4 solche, wahrscheinlich zum Aufbewahrenvon Oel etc., von Blech sind verzeichnet. Vielfach, namentlichbeim Gesinde, wurde gleich aus den Kannen getrunken. Fernerin demselben Räume an Messing-Gerätheu: 17 grosse und kleineBecken, 1 Kanne, 1 Wassergefäss in Gestalt eines Löwen,1 Handfass, 1 Feuerfass (Kohlenbecken), 2 sechsarmige, 2 vier-arm ige, 4 dreiarmige, 7 zweiarmige, 3 einarmige Leuchter undein sechsarmiger Kronleuchter. Von Kronleuchtern waren inverschiedenen Zimmern noch fünf von Rot- und Dammhirsch-Geweihen gefertigte vorhanden.
Die Silberkammer enthielt: Drei vergoldete Becher, zweimit Deckeln, 4 kleine silberne desgl., 3 solche ohne Deckel,1 grosse und 3 kleine Kauneu. Der Rundtrunk aus einemBecher war damals in der Mark auch an den Tafeln der Vor-nehmen noch Sitte. Ferner waren vorhanden 2 Schaalen, vondenen eine vergoldet, endlich 12 grosse und 12 kleine Löffel.Gabeln waren zu jeueii Zeiten in der Mark noch nicht gebräuch-lich, ein Messer führte jedermann bei sich und brachte gewöhn-lich auch einen Löffel zum Essen mit. Die Speisen kamenschon geschnitten auf den Tisch.
Die für die Küche vorhandenen Fleisch-Vorräthe waren sehrgross. 64 Speckseiten, 22 gedörrte Schaafe, 6 Rindviertel,