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3. Leichensteiii Heinrich III. (No. 111), wohlerhaltenaufrechtstehend an einer Wand im Innern der Kirche zu Theessen.Das Wort „genierlichen" in der Umschrift bedeutet jämmerlich,im IJebrigen ist dieselbe leicht zu lesen. Die Wappen ergebenfolgende Ahnenreihe:
Heinrich.
Lippold. Ursula v. Lattorf.
Lippold. — v. Barfuss. Ernst v. Lattorf. — Ursula v. Thümen.
4. Leichenstein Franz II. (No. 70) in der Kirche zuLöhne, wohlerhalten unter der Kanzel liegend. Das weisseViereck in der Mitte des Leibes deutet die Grundfläche desStieles derselben an. Die Umschrift ist leicht zu lesen. DieWappen sind eigentlich die der 4 Ahnen der Kinder des Franz.Die Wittwe liess dem Verstorbenen den Stein setzen und umdies anzudeuten, neben dem Wappen des Mannes das ihre, so-wie die Wappen der respectiven Mütter, also die der beider-seitigen Eltern, anbringen.
Franz. Anna v. Kohr.
Bernd. — Anna v. Bredow, v. Kohr. — v. Bülow.
Wenn auch nicht häufig, so sind doch analoge Fälle eines der-artigen Verfahrens vorhanden. Im Kreuzgange des StiftesFischbeck bei Hameln befindet sich ein Grabstein mit der Um-schrift: Anno Dni 1547 up dach S. Mangni Confessoris starf deerbär un dogetsa. Margareta va Oppen Cristoffer vä Monec-liuse elikerf husrove. D. G. Gä. In den vier Ecken sind dienachstehenden Wappen:
Münchhausen. — Oppen.
Behr. Kanitz.
Christoph v. Münchhausen starb 1559. Hier sind also eben-falls durch den überlebenden Ehegatten, welcher das Denkmalerrichtete, die Wappen seiner und der verstorbenen Frau Elternangebracht.