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48) Lagendvrf, wo 1292 eine Hufe, und ebensoviel in
>9) Andorf von Graf Bernhard (II.) dein H. GeisdHos-pital vor Salzwedel übertragen wurden (Riedel 1.25,279; wegenDatirung s. oben S. 17). Derselben Stiftung schenkte 1291der Ministeriell Heinrich v. Dannenberg zwei Hufen in
59) (larcliss, d. h. Kl. Gartz, >1/2 Meilen östlich vonSalzwedel, nachdem er im Jahr vorher von Graf Bernhard (II.)deren Eigenthum erworben hatte (Riedel I. 14, 36).
Eine Verbindung zwischen beiden Reiheil wird im Westendurch einige Orte nicht ganz sicherer Lage gebildet, die heutenicht mehr existiren. Zunächst
5>) LtönlaAs, wie es im Liineburgischen Lehnregisterals Knesebeckscher Besitz aufgeführt ist (ckrs Irans). ImJahresbericht des Altmärkischen Vereins XII, 44 ist es indie Nähe von Döhre verwiesen worden; besonders hervor-zuheben ist, daß ein Thor daselbst den Namen darnachführte, beide also wohl aneinander gegränzt haben. Ebendortist auch von
52) Lsatlrorp die Rede. Das Wesen des Tausches,der über Hebungen daselbst und in der Mühle zu
53) Döhre zwischen eben diesem Kloster und den Grafenstattfand (Riedel I. 16, 396), ist nicht ganz klar, da derselbenicht bloß Zehnten betraf; jedenfalls ging das Weggegebene so-wohl wie das Ertauschte vom Bischof von Verden zu Lehen. —Ein derartiges Verhältnis) zu diesem finden wir noch mehrfach,und zwar sonst immer nur auf Zehnten begründet. So nochin der Altmark zu
54) Hohen-Dolsleben, wo die Grafen 1279 zuGunsten Diesdorfs auf: clssiraanr snprn gniirtnin ckirnicliuiunrnnsairr —, gas U08 inrs Irönsüsii oorrtingit, verzichten(Riedel I. 16, 496). Die Begüterung, welche sich im Lüne-burgischen nachweisen läßt, besteht zum überwiegenden Theilaus solchen Verdenschen Zehntenlehen. So zu
55) Hohnsdorf tA. Medingen, Kspl. Wichmannsburg!,1264 dem Kloster Medingen verkauft und diesem voll BischofGerhard bestätigt (Harenberg, Gandersheim pag. 1697 und>715 ^Pfeffingen II, 366 bezw. 318); er ging über dasganze Dorf. Dagegen zu
56) Barskamp (Kdf. i. A. Bleckede) verkaufte GrafBernhard (II.) 1281 nur clsoiinanr guatnor innirsonnurgleichfalls an Medingen (Harenberg, Gandersheim paZ. 1696);daß auch dieser von Verden zu Lehn ging, läßt sich nur nachAnalogie der übrigen vermutheil. Desto sicherer ist dieswegen der Zehnten zu