120
120), ist überdies 1209 nachzuweisen (Riedel I. 3, 91, GrafVolrad II ist Zeuge), und hiernach kann v, Hodenbergs:Ltumu^bs (ckrs vorclsnclsl lauckss) als bloßer Lesefehler be-trachtet werden. — Ob auch
32) Iluucksslngbs (ver tVsucks to —) hier zu suchensei, muß dahin gestellt bleiben; die vielen Namen gleicherEndung in dortiger Gegend machen es wahrscheinlich. EinIloulsgs in der Nähe der sonstigen Besitzungen an der Ohremit wendischer Bevölkerung: Riedel I, 16, 400 f,, doch er-erscheint obige Form noch zu voll gegen diese (von >235 ff,).— Unsicher ist auch die Lage von
33) Hozisus (sn bus tc> —), worin wohl Rossau(Kdf. 1 M, westlich Osterburg), oder eins der vielen ähnlichklingenden Dörfer in: Lüneburgischen (Rassau, Reetze, Roscheu, s, w.) zu erkennen ist. — So weit die Belegenheit dieser Ortefeststeht, ist einerseits auffällig, daß im Lüneburger LehnregisterGüter ausgeführt werden, die zweifellos dem Brandenburgi-schen Gebiet angehörten; andererseits hinsichtlich ihrer frühernBesitzer, daß die sonstigen Dannenbcrgischen Güter in derAltmark nirgends über den Bereich des heutigen KreisesSalzwedel sich ausdehnen. Wir übergehen dieselben einst-weilen und verfolgen die weitern Angaben der Lehnrolle. —Die Orte im heutigen Amt Knesebeck sind
34) Schneflingen (ganz),
35) Zasenbeck (ärs clsl clss ckorinzs Lasbeks),
36 und 37) Plastau und Teschendorf (beide ganz),alle unmittelbar an der Gränze gegen die Mark bei ein-ander gelegen. — Hieran schließt sich das oben (S. 60)behandelte
38) Ohrdorf, wo schon ganz früh zwei Hufen ver-äußert wurden (Or. (stuslk. III, paZ. 537); über das Lüne-burgische Lehn. Isenhagen (s. oben S. 108) hinaus sind aberauf der Westseite der Ohre keine Besitzungen nachzuweisen,wenn nicht etwa das
39) LozUiug'bö des Registers noch in der Nähe alswüste Dorfstelle sollte aufzufinden sein. Es wird nämlichidentisch sein mit dem 1310 (Riedel I. 17, 330, zusammenmit Lichterfelde) aufgeführten v. Knesebeckschen Loz-rinZbeu;hier zwischen Grussendorf und Croye stehend, wird es schondarnach im südlichen Amt Knesebeck zu suchen sein. Der WaldBöckling liegt hier, indes; als eine dritte Lesart möchte diesenur Schwierigkeit machen.
Es schließt sich dieser kleine Eomplex vermittelst der imRegister vorkommenden: