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Zur Genealogie der Grafen von Dannenberg
Entstehung
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Sache nach ganz richtig, die letztere Eventualität vorgezogen.Lcntz hat von diesen Verhältnissen unerwartet mangelhafteVorstellungen; er nimmt auf die Anordnung seiner Vorgängergar keine Rücksicht, und deutet nur einmal seine Ungewißheitan, ob er Bernhard und Heinrich von 1237 (Pfeffinger II,36 >) als Brüder oder Vettern betrachten solle — eine Frage,die für uns freilich auch noch besteht U- — Rudloff (s. dieStammtafel Einl. zum Loci, eliplow., Sp. 43) übernahmgewissermaßen Pfefsingcrs Anordnung (Sp. t6: „Von seinen(Volrads II.) drei Söhnen — Heinrich II. —"); da seineInformationen sich aus seiner Darstcllungsweise leicht er-geben, mag nur noch bemerkt sein, daß versehentlich sowohlin der Stammtafel wie in der lleberschrist des betreffendenAbschnitts (>sp. 21) die Lebensdauer Adolfs I. >248 — 69gesetzt ist, während sich doch aus dem Text ergiebt (SP. 25;siehe jetzt Mekl. Urk.-Buch II, >>66), daß auch er ihn imletzter» Jahre nur als todt kennt

Das Bedürfnis; nach einer Umgestaltung dieser Partiehat sich zuerst im Register des Meklenburgischen Urkunden-

benutzt haben als Pfeffinger. Man möchte sonst zu dieser Annahmemnsomchr geneigt sein, als er nebenher zn 1224 den Namen Vvlradanführt, ohne den Belag genauer anzugeben. Derselbe wird zu er-kennen sein in einer Pöhlder Urkunde (Mekl. Urk.-Buch I, üo. 307),initgctheilt von Uenollkslck, ^.ntiguit. Uoslck. paZ. 44. Außerdem hater, gleichfalls ohne einen Versuch zu seiner Einordnung zu mache»,einen Volrad zu 1104, der seiner eignen Angabc nach auf Zieht-mcicr, Br. L. Chron. k, 328 zurückgeht (jetzt Urk.-Buch Bisth. Lii-bek I, S. 8). — Zu seiner Charakteristik mag noch erwähnt sein,daß er Pfcffingers falsches Citat: ^.ro. Und. V, 17 ohne Prüfungübernommen hat (vgl. oben S. 3).

1) Hann. Gel. Anz. >753, Sp. 204. Er hat sich anscheinend bemüht,die Sache zu vereinfachen und auf diese Weise (Sp. 200 > die vierBrüder Heinrich, Adolf, Bernhard und Nieolaus, die Söhne Bern-hards !., mit der vorigen Generation identificirt, während Pfeffinger,welcher die betreffende Urkunde von 1271 (a a. O. 300) beibringt,schon ganz richtig darin Söhne Bernhards I. sah. Später (SP 208)wird Lentz selbst ungewiß, ob man nicht diesen Bernhard von 1271für den zweiten dieses Namens halten solle. Am auffälligsten ist,daß er sich durch die Erwähnung ihres patruus ^.ckollus von Seitender vier Brüder nicht auf den richtigen Sachverhalt hinweisen ließ.

2) Es kann nur ein zufälliges Zusammentreffen sein, wenn Harenberga a. O. 1394) zu Ääolpbnx die Zahlen: 1245. 09 setzt. EsWird 1204 zu lesen sein, wie er denn zu diesem Jahre (pa?. 1097— Pfeffinger II, 307) selbst eine Urkunde beibringt. Eine anderevom selben Jahre giebt er in den Nachträgen (pg. 1715); diese wirdaber keinen Einfluß mehr auf die Stammtafel geübt haben. Wenigstenswürde er schwerlich versäumt haben, auch bei Bernhard, der hier mitseinem Bruder zusammen genannt wird, den Belag hinzuzufügen,da in der Stammtafel er nur 1237 und 45 aufgeführt ist.