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am 19. Juni 1678, als er bei Sachsen-Weimar die Lehen über Martin-roda nachsucht, dass er über 10 Jahre in Kriegsdiensten gewesen undvor 8 Monaten vom kursächsischen General - Feldmarschall - LieutenantGrafen von der Natte seinen Abschied erhalten habe, und am 16. Julidess. Jahres, dass er in Sachs. Gothaische Kriegsdienste getreten sei, alsFähnrich mit der Werbung zu thun habe und mit seinem ältesten Bruderwegen des väterlichen Gutes in Streit liege. 1684 lebte er in Neuroda,wo ihn der Pfarrer in dem Seelenregister als „böse, sonst aber gutthätig"schildert. 1697 war er wieder in Ungarn im Kriege.
Am 3. März 1717 verkauften, hauptsächlich Schulden halber, dieWittwe Heinrich Reinhard's von Witzleben, Maria Sibylla, geb. von Witz-leben, im Namen ihres minderjährigen Sohnes Ernst Christian Friedrich,und der Lieutenant Magnus German von Witzleben auf Neuroda ihrenAntheil an den Ritter- und Lehngütern zu Elgersburg, Gera, Manebachund Mar tinr oda, unter Reservation der Mitbelehnschaft für 11,000 11. anFriedemann Ludwig (s. Tab. I. 5.) und Hartmann (s. Tab. I. 6.) von Witz-leben auf Elgersburg; alles, was zu Neuroda gehörte, z. B. das Jus pa-tronatus der Kirche und Schule zu Neuroda und Trasdorf, die Ober- undUntergerichte in diesen beiden Dörfern, die hohe und niedere Jagd daselbst,behielten die Verkäufer.
Bald darauf verkaufte Ernst Christian Friedrich sein Lehn in Neurodaund einige Stücke vom Erbe an seinen Vetter Magnus German, dessenErben dann am 2. Aug. 1742 die sämmtlichen zu Neuroda gehörendenLehngüter (den Schieferhof) und ihre Erbgüter für 6000 fl. ebenfalls anHartmann von Witzleben zu Elgersburg veräusserten, so dass also nur nochein Theil zu Neuroda im Besitz von Ernst Christian Friedrich von Witz-leben blieb. Jedoch auch hier wurde die Subhastation nothwendig undErnst Christian Friedrichs Schwager, Christoph Friedrich Hartmannvon Witzleben, bis 1743 auf der Elgersburg wohnhaft (s. Tab. I. 5.) er-stand dieses sogenannte Erbgut zu Neuroda.
So war die Neurodaer Linie nicht mehr angesessen.
Die Söhne von Magnus German gingen in Preussische Kriegsdiensteund waren 1765 sämmtlich verstorben.
Ernst Christian Friedrichs Söhne gingen in Würtembergische Dienste,wo sie schnell avancirten. 1755 waren beide noch Lieutenants in denRegimentern Prinz Jjouis und von Röder; J760 war Friedrich WilhelmReinhard von Witzleben bereits Oberstwachtmeister im Regiment