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Aber nicht nur das Schwert, auch den auf Lebens-klugheit und Erfahrung gestützten Nath vieler Familienglie-der sehen wir, selbst von den Landcsfürsten, gesucht undgeschätzt.
Wir werden in allen Generationen das Bestrebenwieder finden, durch Hebung und Vermehrung des Besitz-standes der Familie eine feste Basis zu verleihen. Durchdieses sich immer wieder findende Streben ist es auch ge-lungen, alte ansehnliche, schöne Güter bis auf die Gegen-wart zu erhalten, wenngleich in neuerer Zeit zwei der älte-sten, Krosigk und Deutschenth al, durch Unglück ver-loren gegangen.
Endlich begegnen wir in den verschiedenen Generatio-nen einem einfachen, von Schautragung fernen, christlichenSinn, und zeigt sich besonders an einigen Beispielen, wiegottesfürchtige Ehen nach allen Richtungen hin reich geseg-net werden; am auffallendsten bei Wolf Thilo (IX. v.) unddessen Wittwe, welche 107 Nachkommen mit eigenen Augensah, und deren Sohn, Thilo Lebrecht, — welcher letzteream meisten in der Familie bekannt ist, unter der Bezeich-nung: „Der alte Unter-Direktor." Dennoch ha-ben merkwürdig wenige, in Betracht gegen andere alte Fa-milien, sich dem geistlichen Stande gewidmet; vielleicht nurEiner, der sich aber darin besonders ausgezeichnet hat,Thilo , Bischof zu Merseburg. Außer ihm finden wirnur noch einen Abt zu Nienburg, Johannes Trod; dochist bisher noch nicht bestimmt zu ermitteln gewesen, ob undwo er in unsere Familie gehört.
Ist es Pflicht der Familie, die überlieferte Sitte des