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Vorstudien zur Geschichte des Geschlechts von Trotha
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auseinander kommen oder gar verlohren gehen mögen,habe mich entschlossen, dasjenige, was gegenwärtig vor-handen, dem Druck zu übergeben und andere dadurchaufzumuntern, auf diesem Grunde die Geschlechts-Nachrichten des Uckermärkischen Adels in Zukunft ver-mehrter und verbesserter fortzusetzen."

Jedenfalls sind jetzt der Nachrichten über das Ge-schlecht von Trotha so viele vorhanden, daß sie zu weiterenForschungen aufmuntern werden, so daß dadurch eine Ver-vollständigung rascher erreicht werden wird. Gewiß ist an-zunehmen, daß, wenn nach Verlauf einer Anzahl von Jah-ren jedes Mitglied der Familie das mittheilt, was ausalten und neuen Zeiten zur Vervollständigung bemer-kenswerth gefunden, ein bedeutend befriedigenderes Werkwird zusammengestellt werden können.

Es kann aber behauptet werden, daß auch in diesemlückenhaften Zustande diese Nachrichten für jedes Mitgliedder Familie von hohem Interesse seien, da sie nicht alleinzerstreute Nachrichten über einzelne Persönlichkeiten bieten,sondern selbst bei ihrer Abgerissenheit und Kürze hinreichen,in bestimmten Zügen und mit lebendigen, frischen Farbenden ursprünglichen, durch viele Jahrhunderte sich gleich blei-benden Typus des Geschlechts zu characterisiren.-

So zeigt sich als Grundzug, der mit den ersten, so-wohl sagenhaften als historischen Nachrichten auftritt unddurch alle Generationen, bis in die letzten Sprossen derjüngsten, in derselben Frische sich erhalten: Nittersitte, Nit-tcrsinn, Zug und Geschick zum Kriegerstande, gepaart mittreuer Anhänglichkeit an den Landesherrn.