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Folge 4 (1883)
Entstehung
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dem Herrn xrassontiren zu lassen. Alles dieses kostet nichts, und weiß man sichnur bescheiden, höflich und gefällig zu betragen, so ist man allenthalben angenehm,besonders wenn man sieht, daß der junge Mensch kein Schlemmer oder leicht-sinniger Mensch, sondern soliäs und ordentlich, gesetzt in seinem Betragen ist.Ich weiß wohl, daß die östreichischen Grafen und reichen Leute zu ihren Reisenvieles durchbringen, dieses aber hilft keinem etwas. Dein Reisen ist auch vonder Art nicht und kann dagegen nicht verglichen werden, und worzu sollte Dires nutzen, herum zu reisen, ohne die einzige Absicht zu haben, irgendwo gut an-zukommen. Einen Führer hast Du hoffentlich nicht mehr nöthig und ich lebedes Zutrauens, daß Du Dich ja nun wohl selbst Zouvorniren und wissen wirst,wie ein rechtschaffener Mensch sich ooncluisiren muß. Du lebest also mit einemBedienten allein, und Hr. Nnrtini mit Johann kommen hierher, sobalde Duabgehest. Ein Usooniinanäntions-Schreiben von dem Hrn. Weihbischof kannst Duhaben; wann Du es nöthig hast, darfst Du nur schreiben. Überlege also alleswohl, jetzo hast Du die freie Wahl w., ich werde Dir in nichts oontrnir sein,und läßt mich Gott noch einige Jahre leben, so werde auch zu Deiner Unter-stützung alles Mögliche thun.

Sobalde das Rechnungswesen zu Ende ist, erwarte einen kurzen Extraktdavon. Das Invsnwriurn, als was sonst auch noch zur Verpachtung sto. gehöret,kann mir Hr. Nartini künftiges Jahr mitbringen. Die traurigen Umstände vonLeinungen bedauere ich sehr und es gehet mir nahe, daß ich den armen Ab-gebrannten nicht so helfen kann, als ich gerne wollte :c. Ich würde es Dirübel genommen haben, wann Du bei so gestalten Umständen die Lointssssund Schwester Lottchen nicht aufs Schloß genommen hättest, und ich habesolches bereits in meinem letztern an die Schwester und auch an den Hrn.Rath geschrieben, auf daß dieser ihnen auf alle Weise assistiren möchte, ohnge-achtet sowohl derselbe mir versicherte, daß die Lointssss und meine Schwesterzwar auch abgebrannt wären, aber alles gerettet hätten, so der Vetter Leopoldmir auch meldete, daß er selbst ihnen alles retten helfen. Die armen Husssnscheuckninsn sind wohl sehr übel auf solche Art situiret, ich hoffe unterdessen, man wirdsie von denen 15t) Thlrn., so ich ihnen nssiZniret habe, mit xnrtiaixiren lassen w.Es ist freilich Gott zu danken, daß er alles Unglück vom Schloß abgewendet:c. w.Findest Du es billig, so danke dem Herrn Grafen von Roßla vor seinegütigst geleistete nssistsnos in meinem Namen auf eine geziemende Weise, danndie Werkzeuge, deren sich Gott bedient, muß man ehren :c., und wo Geld vor-räthig ist, so assistire denen Verunglückten nach Möglichkeit w. Der VetterLeopold hat mich um Erlaubnis gebeten, daß seine Schwestern nach Ge-Hofen ziehen dörfen. Ich habe geantwortet, daß dieses nicht von mir alleinabhinge, wären's aber die andern Interessenten zufrieden, so ließe ich mir esauch gefallen, nur müßte es die Verpachtung nicht niteriren ?c.

Unterdessen muß die Sache mit Rötha ernstlich getrieben werden, damitselbige noch bei Deinem Dortsein geendiget wird. Du sagst, meine Rechnung vonjährlich zu bezahlenden 1007 Thlrn. 12 Gr. seie richtig, aber die 150 Thlr. andie Frau Jägermeistern nicht. Muß ich dann aber nicht die Interessen deran den Rath Uuckloll baar gegebenen Gelder auch rechnen, die sich über 7jin Thlr.eiren belaufen? Wenn der Totenschein, den ich unterm 12. 7kr. an den Rathgeschickt habe, nicht leZU ist, weiß ich keinen andern zu schaffen. Im Kl. 8el>ur-luek, wo er, der sel. Bruder, sich aufgehalten, doch aber auch abwechselnd, istkein Pastor, ich habe schon Hin- und Herschreibens genug gehabt. Daß derBruder ohne männliche Erben verstorben und nur eine Tochter hinterlassen,ist ja in dem notnrinlischen Instrument deutlich und glaubwürdig nttsstiret. DasInvsntnriuin von Hörle finde nur eine Loxin, sowie es hierbei überkommt. Das