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Folge 4 (1883)
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schwister geschienen, und dieses ist eben die Ursache des Lroasssss, den ich mitder Frau Stiefmutter habe. Anbei ist bekannt, daß da dessen Frau Groß-mutter und der unvergleichliche Xotarius Oistriaü sich die Vormundschaftwegen der Eichen und sonst in dem Nassauischen und deren llckmtmstrationalleinig arrogiret, ich mich in ihre Kocherei nicht mengen mögen. llck 8) Diesmuß sich bei dem Lommissarischen Lrotoooll zu Dillenburg finden. So vielerinnere ich mich wohl, daß die StieMamma das meiste, als ob es teils ihr .von dem ?apa geschenkt worden, weggenommen. So hatte auch sein sel. HerrVater eines und das andere (Silber nämlich) selbst bei seinem Leben nochin Wetzlar versetzt. Deshalber schickte ich unter der Hand und ohne mich bloßzu geben llo. 1728 meinen Ssorstarium hin. Weilen aber die Interessen undKosten so hoch aufgelaufen, daß noch 1 Thlr. und etliche 20 Xer Schaden dabeiund es nicht zu erhalten gewesen, sondern doch verkauft werden müssen, habemich weiter darum nicht inelirt. g) a) Die Frau Stiefmutter jährlich,wie ack 5) gedacht, 100 Thlr. bekommen; d) die 2 Stiefbrüder haben vondem Hrn. Jägermeister zu Stolberg 200 fl. Lehnstammszinsenbekommen sollen, ich weiß aber nicht, wie weit er solche der Frau Stiefmutterbezahlet; a) die Fräulein Stiefschwester hat von mir mehr nicht, als 50 Thlr.bekommen.

Diese Erkundigungen hatte jedenfalls der Fähnrich Karl v. E. ein-gezogen, bevor er auf ein Werbe-Kommando in's Reich geschickt wurde.Wie oben (S. 47) erwähnt, kam Karl bei dieser Gelegenheit auch nachDillenburg, ließ sich von seiner Schwester Amalia von Außem in denEichen das Büring'sche Testament aushändigen und wollte damals schonwegen des von seinem Vater illiaito verkauften Zehnten zu Löhnberggegen die Gülchen'schen Erben aotiormin rsvoantoriana bei dem kaiserl.Reichskammergerichte in Wetzlar anstellen (s. oben S. 30). Seine Rückreisenach Tilsit nahm er über den Harz, um daselbst seine Oheime: den GrafenErnst zu Groß-Leinungen, den Ober-Berghanptmann Anton Gottlobzu Harzgerode und den Hof-Jägermeister Christian v. Eberstein auf Mo-rungen zu Stoberg und seine Schwestern Charlotte und Christiane zu besuchen undzugleich Erbschaftsgeschäfte zu besorgen. Mit seinem Onkel Christian einigteer sich wegen seiner Horla'schen Lehnstammszinsen in folgender Weise:

Die Lehnstamms-Jnteressen wegen des erkauften Vorwerks Horlavon dem sel. Herrn Jägermeister von Lborstom zu Oillsnburg betragen sichvon Johanni 1720, als es erkauft: 300 fl. (näml. Mfl.) Johanni 1721, 300 fl.Johanni 1722, 300 fl. Johanni 1723, 300 fl. Johanni 1724, 300 fl. Jo-hanni 1725, 150 fl. von Johanni 1725 bis Neujahr 1726, Summa 1650 fl.Hieraus sind bezahlt: ^ ^

den 24. ckumj 1722 laut Quittung baar 600

23. ckulij 1722 laut Postschein von Nordhausen . . 228 12 auf Orckrs des sel. Herrn Jägermeisters an Hrn. Ben-necken in Leipzig den 23. ckau. 1723 .... 71 9

15. 9bris 1723 laut Postschein 228 12

17. 9 bris 1724 laut des sel. Herrn Jägermeisters Brief 223 12

im ckauuario 1725 an Hrn. Bennecke laut Schein ... 57 3

den 15. ckulij 1725 laut Postschein Sangerhausen . . 114 6

4. Uaij an Hrn. Bennecke laut Schein 1727 . . . 153

Summa 1631 15