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Folge 4 (1883)
Entstehung
Seite
168
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welcher vorher Forderungen oder besondere Hypotheken darauf gehabt,hieran etwas zugestünde, und ersuchte den Notar, ihm deswegen eine öffent-liche Urkunde auszufertigen.

In Uoinins saorosanotao Trinitatis. Zu wissen sei hiermit, daß im JahrC hristi 1719 :c. den 5. Tag g^' Vormittag ließ der Hochwohlgeb. ö. Herr Karlvon Eberstein, Sr. hfstl. Dchl. zu NDillenburg hochbestallter Ober-Jäger-meister mir anzeigen, daß Selbige Nachmittag nach dem im gemeinschaftl. GrundBurbach gelegenen freiadel. Gut, Eichen genannt, fahren, mich ersuchende, daßich so gut sein und mit ihm, um einigen aotnin biotariaws daselbst zu verrichten,dahin ziehen wollte, welches ich angenommen, und sind des Abends daselbst an-gekommen.

Den andern Tag Vormittag gegen 9 Uhr hat vorhin gemeldeter Herr Ober-Jägermeister mich samt 2"' dazu erforderten Männern, nämlich Ludwig Rey-mann, hfstl. Jäger zu Burbach, und Philipp Heinrich Groß, Hütten-schreiber aus dem nahe dabei gelegenen Dorfe Wahlbach, in die obere Stubeüberm Keller des gedachten Hauses, 7 Fenster in sich habende, zu sich berufenund daselbst in Gegenwart dessen Fr. Schwiegern, als des Hrn. OStMstrs.von Büring leibl. Fr. Mutter, uns zu erkennen gegeben, welchergestalt seinHerr Schwager, der Hochwohlgeb. Herr, Herr Karl Friedrich von Büring,Sr. hfstl. Dchl. zu NDillenburg hochb. Ober-StMstr., an Jhro hochfstl. Dchl.zu Dillenburg und nachher an jemanden aus Wetzlar dieses freiadel. GutEichen mit allen Pertinentien verkauft, zu überlassen gesonnen gewesen wäre.Da aber aus dieser vorhabenden Verkaufung allem Ansehen nach schwerlichetwas werden wollen: hätte er Herr Ober-Jägermeister mit seinem HerrnSchwager, dem Hrn. Ober St. Mstr., einen Kauf auf 12000 Thlr. in demStand, wie sich dasselbe gegenwärtig mit allem Zubehör an Vieh, Früchten aufdem Felde, Scheune und Boden, auch Geschirr befindet, auf ?srsr>asion guterFreunde, wogegen Hr. ObristStMstr. gewisse kwimta versprochen, verab-redet in der Hoffnung und Anzeigung, daß in seinem Baterlande ein ge-wisses von seinen Hrn. Brüdern und Geschwistern ihm konsentiertes Kapital aufsein daselbst habendes Vermögen er bekommen würde, zu dem Ende er auch imvergangenen Sommer dahin gereiset. Weilen aber er das verhoffte Geldnicht bekommen können, mithin außer Stand gesetzt worden, den auf solcheBedingungen geschlossenen Kauf zu halten und das Gut an sich zunehmen, und daferne er anderwärtige Kapitalien aufnehmen sollte, die ?snsiouösdavon höher laufen, als die Einkünfte des Guts sich betragen, und also er Schadenleiden würde, so hätte er solches seinem Hrn. Schwager nacher Mainz, woselbster sich bei selbigem einige Zeit befunden, notificieret mit dem Beifügen, daß ersolches an jemanden, an wen er wollte, verkaufen könnte, wozu er stille geschwiegenund es seiner Frauen Mutter überlassen, also daß er ihr schreiben und sonstkund thun lassen, wie sie selbst und andere ihm solches gesaget, hiermit nachihrem Belieben und Gefallen zu schalten und zu walten, als ob er gestorbenund sie solches allbereits von ihm ererbet hätte.

Ob er nun schon vermeinet, von solchem sab osrta ooinZitiono getroffenenKauf ganz frei und los zu sein, derowegen er sich auch ferner nichts angenom-men, noch annehmen mögen, so hätte doch mehr ermeldeter sein Hr. Schwageran seine Fr. Mutter wieder schreiben lassen, er nähme sich nichts an, er hättees ihm, Hrn. Ober-Jägermstr. verkaufet, und er wiese alle seine Schuldleute andas Gut Eichen, die möchten ihnen vor ihre Forderungen davon wegschätzenlassen, was sie wollten.

Weilen er nun eines und das andere vor seinen Schwager, den Hrn.Ober St.Mstr., ausgezahlet und derowegen an ihn zu fordern hätte, so wollte